MetaTrader 4

Was tun, wenn Open Range Breakout EA keine Deals eröffnet?

In manchen, seltenen Situationen kann es vorkommen, dass ein Expert Advisor (EA), z.B. unser Open Range Breakout EA mFX-OpenRangeBreakoutBASIS oder mFX-OpenRangeBreakoutDELUXE, keinen Deal auslöst, obwohl er laut Regelwerk offensichtlich einen hätte eröffnen müssen. Hier eine Checkliste für Sie, die an sich auf alle möglichen EAs angewendet werden kann, je nachdem wie diese programmiert sind.

Was tun, wenn ein EA keine Deals auslöst?

Zunächst eine Übersicht, danach gehen wir ins Detail:

  • Aktuellste EA-Version geladen?

  • MetaTrader und EA waren ständig aktiv?

  • AutoTrading Button an?

  • Häkchen gesetzt bei “Life Trading zulassen”?

  • Korrekte MagicNumber ausgewählt?

  • Genügend Kapital verfügbar?

  • Lotstep und Mindestlotsize eingehalten?

  • Broker erlaubt EA-Trades?

  • War Slippage zu hoch?

  • War Spread-Filter aktiv?

  • Waren alle Filterkriterien erfüllt?

Gehen wir nun ins Detail. Ich erkläre Ihnen in den folgenden Abschnitten genau, wie alles gemeint ist und was Sie zur Überprüfung dieses Punkts der Checkliste tun müssen.

Aktuellste EA-Version geladen?

Stellen Sie sicher, dass Sie die jüngste EA-Version in Ihrem MetaTrader geladen haben. Folgende Versionsnummern sind für unsere EAs derzeit aktuell:

Für Leser, die diesen Blog-Artikel nach dem 13.9.2019 lesen: Klicken Sie auf den jeweiligen Link in der obigen Liste und scrollen auf der EA-Seite runter zur Überschrift PREISVARIANTEN. In der dort folgenden Auflistung finden Sie die derzeit gültige Versionsnummer des jeweiligen EA’s.

Falls es sich um einen EA dreht, der Sie nicht von uns haben, wenden Sie sich bitte an den Autor bzw. Verkäufer Ihres EA’s, um die aktuellste Versionsnummer herauszufinden.

MetaTrader und EA waren ständig aktiv?

Der EA muss mindestens zum Signalzeitpunkt, besser aber ständig, auf einem Chart aktiv gewesen sein. Sprich, diese Punkte müssen erfüllt gewesen sein:

  1. Chart war offen

  2. EA war auf Chart aktiv

  3. MT4/MT5 war offen

  4. MT4/MT5 war in das gewünschte Konto eingeloggt

  5. Es bestand eine aktive Internetverbindung

Die einfachste Variante, das der EA ständig aktiv sein kann, ist es, einen Virtual Private Server (VPS) zu mieten und den MetaTrader mit EA dort zu installieren und laufen zu lassen. (Siehe dazu auch mein Blog Welchen Virtual Private Server (VPS) soll ich für meinen EA Dauerlauf verwenden?)

AutoTrading Button an?

Im MetaTrader 4/5 gibt es in der Werkzeugleiste den “AutoTrading” Button. Er muss aktiviert sein, damit EAs Deals eröffnen, managen und schließen dürfen. War dieser die ganze Zeit über aktiviert?

Vereinzelte EAs steuern den AutoTrading-Button direkt an. Außerdem können Konto- oder Profil-Wechsel das AutoTrading von selbst deaktivieren. Oder Sie haben den Button vielleicht aus Versehen gedrückt oder nach einem absichtlichen Ausschalten das Einschalten vergessen.

Im Zweifelsfall prüfen Sie bitte das Experten-Log, welches Sie im MT4/5-Terminal-Fenster im Reiter “Experten” finden. Suchen Sie dort nach den entsprechenden Einträgen: der Text “automated trading is disabled” erscheint, wenn AutoTrading deaktiviert wird, während “automated trading is enabled” festgehalten wird, wenn Sie den AutoTrading-Button aktivieren. Die Uhrzeit dieses Vorgangs ist ebenso zu sehen, so dass Sie nachvollziehen können, ob AutoTrading bei Signal erlaubt war oder nicht.

Häkchen gesetzt bei “Life Trading zulassen”?

Während der AutoTrading-Button für alle EAs, die im MetaTrader geladen sind, gleichwohl gilt, kann jeder EA separat aktiviert und deaktiviert werden. In den EA Eigenschaften (F7 auf der Tastatur) muss im Reiter Allgemein ein Häkchen gesetzt sein, damit der EA automatisch handeln darf.

Im MT4 ist es das mit “Life Trading zulassen” beschriftete Feld. Das Pendant im MT5 heißt “Automatischen Handel aktivieren”. Prüfen Sie also, ob dieses Häkchen auch wirklich gesetzt ist.

Korrekte MagicNumber ausgewählt?

Manche EAs können Steuerungselemente beinhalten, die an die MagicNumber des EA’s gebunden sind. Die MagicNumber ist eine interne Identifikations-Nummer, mit der der EA seine eigenen Deals wiedererkennt. Sie kann in der Regel einen Wert zwischen 1 und 2147483647 erhalten. In vielen EAs können Sie diese selbst einstellen.

In gewissen Situationen können keine Deals in einem bestimmten Symbol und mit einer bestimmten MagicNumber mehr gemacht werden oder nur solche in eine bestimmte Richtung. Zwei Beispiele von unserem EA mFX-OpenRangeBreakout:

  1. Nach einem gehandelten Ausbruch nach oben wird in der gleichen Tradingsession als nächster Deal zwangsläufig der Ausbruch nach unten gehandelt werden. Wenn Sie nun beispielsweise von einer Morgen-Range zu einer Nachmittags-Range im gleichen Symbol wechseln, müssen Sie im EA eine neue, noch nicht verwendete MagicNumber einstellen. Ansonsten kann es sein, dass der erste Nachmittags-Ausbruch nicht gehandelt werden kann, weil der letzte Ausbruch am Vormittag in die gleiche Richtung geschah.

  2. War der letzte Deal ein Gewinndeal im Takeprofit, kann in der EA-Variante mFX-OpenRangeBreakoutDELUXE der Handel für den Rest des Tages automatisch eingestellt werden. Nehmen wir für dieses zweite Beispiel an, Sie hätten diese Funktion der Gewinnsicherung aktiviert. Wenn Sie nun, wie im ersten Beispiel, im gleichen Symbol die Rangezeiten verändern, um am gleichen Handelstag erneut ein Box bauen zu lassen, deren Ausbrüche gehandelt werden sollen, wird der EA keinen Handel mehr ausführen. Denn für die Symbol-MagicNumber-Kombination liegt in der Kontohistorie ein durch TP im Gewinn geschlossener Deal vor, den der EA erkennt und der den EA davon abhält, weitere Deals auszuführen. Denn erst am nächsten Tag darf bei dieser Funktion wieder gehandelt werden. Sie müssen, um das zu umgehen, eine neue, noch nicht verwendete MagicNumber in den EA-Eingaben in den Experten-Eigenschaften (F7) vergeben.

Bei anderen EAs kann es solche Vorkehrungen ebenso geben. Prüfen Sie also, ob sich durch das Verändern der MagicNumber auf einen noch nicht verwendeten Wert das Problem lösen lässt.

Genügend Kapital verfügbar?

Eventuell war nicht genügend Kapital auf dem Konto verfügbar, um den gewünschten Deal auszuführen. Sie erkennen das in der Regel, aber nicht immer, im Experten-Log bzw. Tester-Journal. Dort finden Sie dann solche Einträge wie z.B. die folgenden:

EA erzeugt Fehlermeldung “not enough money” und Fehlercode 134 im Strategietester des MT4

Fehlercode 134 bedeutet eben genau, dass für den Deal, den der EA (im Beispiel der Screenshots oben ist es der EA mFX-OpenRangeBreakoutDELUXE) zu öffnen versucht hat, nicht genügend Kapital verfügbar war.

Die Lösung ist einfach: Lotsize runter, Risiko runter.

Falls Sie im Experten-Log des Live-Trading-Terminals keine Einträge finden, starten Sie einfach einen Strategietester-Lauf mit den exakt gleichen EA-Eingaben und dem derzeitigen Kontoequity als Startkapital. Im Tester-Log werden diese Fehlermeldungen immer ausgegeben.

Lotstep und Mindestlotsize eingehalten?

Stellen Sie sicher, dass Sie bei der Eingabe der Lotsize die richtige Stückelung verwenden haben. Nicht alle EA passen die Lotsize automatisch richtig an. Es gibt zum Beispiel Broker und Symbole, bei denen nur ganze, viertel oder zehntel Lots gehandelt werden können. Wenn Sie dort dann versuchen, hundertstel Lots zu handeln, also z.B. 0.01 oder 0.13 oder 1.56, dann können diese Trades nicht platziert werden.

Falls Sie die Trading-Lotsize manuell im EA einstellen können, beachten Sie einfach Lotstückelung (auch “Lotstep” genannt) sowie Mindest- und Maximallotsizes des Brokers für das zu handelnde Symbol. Falls die Lotsize vom EA automatisch berechnet wird, z.B. im Rahmen eines eventuelle vorhandenen Risiko- und Moneymanagements, und der EA rundet nicht richtig, erhalten Sie in der Regel den Fehlercode 131 “Invalid trade volume” im Experten-oder Tester-Log. Sprechen Sie dann einfach den Autor des EA’s an, um eine Code-Anpassung vorzunehmen.

Unser EA mFX-OpenRangeBreakout berechnet die Lotsizes von selbst, je nachdem wie hoch die gemessene Range ist (automatisch) und wie viel Prozent des Equity Sie pro Deal riskieren wollen (durch Sie in den EA-Eingaben einstellbar). Die jüngste Version v1.10 kann nun auch in den seltenen Fällen eingesetzt werden, bei denen die Lotstückelung von den üblichen 1/0.1/0.01 abweicht, also z.B. bei Lotstep = 0.25.

Broker erlaubt EA-Trades?

Manchmal kann es sein, dass der Broker keine EA-Deals für Ihr Konto oder das gewählte Trading-Symbol nicht erlaubt. Dann erscheint im Experten-Log die Fehlermeldung “Trade is disabled”. Einer der folgenden drei Gründe ist dafür verantwortlich:

  1. Ihr Broker hat das Trading deaktiviert, z.B. wegen eines Feiertags, höherer Gewalt oder Erstellung eines täglichen oder monatlichen Trade-Reports. Die Kursticks, die geladen werden, sind Indikationen, aber keine handelbaren Kurse. Dies kann von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Tagen dauern. Die Lösung dafür ist einfach: Broker kontaktieren und nachfragen, wann Trading wieder erlaubt ist.

  2. Ihr Konto ist nicht fürs EA-Trading aktiviert. Gleiches gilt: Ihr MT4 erhält Kursticks, der EA wird dadurch durchlaufen; aber wenn er traden möchte, ist dies nicht möglich. Auch hier steht eine einfache Lösung zur Verfügung: bei Ihrem Broker direkt nachfragen, wie das Konto aktiviert werden kann.

  3. Das ausgewählte Symbol ist nicht handelbar. Manche Broker bieten für das selbe Asset, z.B. EURUSD, mehrere Symbole an, z.B. EURUSD und EURUSDc. Beide sind in der Marktübersicht abrufbar und scheinen aktiv zu sein. Je nach Kontoart ist aber nur eines der beiden handelbar. Die nicht handelbaren Symbole sind im Marktfenster in der Regel in grauer Schrift dargestellt. Die Lösung liegt auf der Hand: einfach das andere, nicht-graue Symbol wählen.

Für dieses Phänomen gibt es einen eigenen, detaillierten Blog-Artikel: Was tun bei MT4-Fehlermeldung "Trade is disabled"?

War Slippage zu hoch

Wenn der Kursrutsch im Moment des Ausbruchs zu hoch ist, kann der EA mFX-OpenRangeBreakout die Dealplatzierung verhindern. Standardmäßig sind 100 Punkte Slippage bei diesem EA zugelassen, was z.B. 0.00100 Kursdifferenz bei 5-stellig quotierten Währungen oder 1 Indexpunkt bei 2-stellig quotierten Index-CFDs entspricht.

Bei anderen EAs kann dieser Wert anders hinterlegt sein, bei manchen EAs, wie beispielsweise unseren EAs mFX-MAXingPro und mFX-HochTiefAusbruch können Sie die höchstens zugelassene Slippage sogar einstellen.

Wenn der EA so programmiert ist, dass bei Nicht-Einhaltung der Slippagevorgabe das Handelssignale komplett verworfen wird, tradet der EA diesen Ausbruch bzw. dieses Signal nicht.

War Spread-Filter aktiv?

In manchen Marktsituationen weitet sich der Spread aus. Üblicherweise geschieht dies zu Momenten großer Marktbewegungen, was oft mit wichtigen geplanten News-Veröffentlichungen zu tun hat. Berühmt-berüchtigte Beispiele hierfür sind Leitzinsentscheide von Zentralbanken wie der europäischen EZB oder der US Fed sowie der US-Arbeitsmarktbericht “non-farm payrolls”.

Manche EAs filtern Dealsignale heraus, wenn diese durch Kurse verursacht wurden, die bei zu hohem Spread quotiert wurden. Unsere EAs mFX-MAXingPro und mFX-HochTiefAusbruch verfügen über einen solchen Spread-Filter. Sie können dort den maximal erlaubten Spread in den EA Eingaben einstellen.

Unser EA mFX-OpenRangeBreakout hat keinen solchen Spreadfilter, um so viele wie mögliche Box-Ausbrüche handeln zu können.

Wenn der EA so programmiert ist, dass bei Nicht-Einhaltung des Maximal-Spreads das Handelssignale komplett verworfen wird, tradet der EA diesen Ausbruch bzw. dieses Signal nicht.

Waren alle Filterkriterien erfüllt?

Zu guter letzt: vielleicht haben wir Tomaten auf den Augen. Vielleicht monieren wir einen fehlenden Trade, haben aber einfach vergessen, dass eines der Filterkriterien nicht erfüllt war. Im EA mFX-OpenRangeBreakoutDELUXE können dies die folgenden Nebenbedingungen sein:

  1. Rangebegrenzung 1: die Range muss mindestens x Punkte groß sein (einstellbar).

  2. Rangebegrenzung 2: die Range darf maximal x Punkte groß sein (einstellbar).

  3. Rangebegrenzung 3: die Range muss mindestens das x-fache des aktuellen Average-True-Range-Werts groß sein (einstellbar).

  4. Rangebegrenzung 4: die Range darf maximal das x-fache des aktuellen Average-True-Range-Werts groß sein (einstellbar).

  5. Generelle Blockade von Buy- oder Sell-Deals (selektierbar).

  6. Ein- und ausschaltbarer MA-Filter: nur wenn der Kurs über/unter einem voll einstellbaren gleitenden Durchschnitt (auch Moving Average oder MA genannt) liegt, sind Buy-/Sell-Deals zugelassen.

  7. Nach Buy folgt Sell, nach Sell folgt Buy innerhalb ein und desselber Handelssession.

  8. Ist die einstellbare maximale Dealanzahl vielleicht schon erreicht gewesen?

  9. War der letzte Deal im Take-Profit mit Gewinn geschlossen worden und der Filter Tagesende_nachGewinn aktiviert?

  10. Lässt der ein- und ausschaltbare Wochentagsfilter Deals am heutigen Wochentag überhaupt zu?

Bei anderen EAs gibt es andere Filter. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Filterkriterien verstehen und nachvollziehen können. Der EA folgt allen Regeln stur wie ein Ochse. Es gibt keinen Interpretationsspielraum. Wenn Sie herausfinden, dass eine der Regeln nicht genau die Szenarien abbildet, in denen Sie eigentlich handeln oder doch lieber still halten wollen, sprechen Sie den Autor Ihres EAs an, um Änderungen oder Individualisierungen vornehmen zu lassen.

Falls es sich um einen EA dreht, den Sie von uns, der mindful FX haben, treten Sie mit uns hier in Kontakt.

Ich hoffe, dass diese Auflistung möglicher Erklärungen Licht ins Dunkel Ihres EA-Verhaltens bringt - für unseren EA mFX-OpenRangeBreakout im Speziellen, aber auch für alle anderen EAs im allgemeinen.

Ihnen nun allerbeste Tradingerfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

Recovery Zone EA: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zu unserem Expert Advisor (EA) für MetaTrader 4 (MT4) mFX-RecoveryZone, mit dem Sie die so genannte Zonen-Recovery-Strategie automatisieren und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken voll im Blick behalten können, erreichen mich häufig die folgenden Fragen. Ich hoffe, meine folgenden Antworten bringen Licht ins Dunkel.

Vorab: Was ist überhaupt eine Recovery Zone? Lesen Sie dazu bitte den folgenden Blog-Artikel Automatisierung des Recovery Zone Systems mittels Trading-Robot, speziell als EA für MT4.

 

Trading mit Ausblick - Foto von Haut Risque

 

Jetzt zur Beantwortung der häufig gestellten Fragen zu unserem EA mFX-RecoveryZone

Ist es möglich, diesen EA auch bei Aktieninstrumenten zu verwenden?

Sofern Ihr Broker auf Ihrem MT4-Konto Einzelaktien-CFDs anbietet, wie z.B. unser empfohlener Partnerbroker JFD Bank, können Sie mit unserem EA mFX-RecoveryZone auf die Kursbewegungen von Einzelaktien setzen.

Auf wie vielen Charts oder MT4 Instanzen kann ich den EA anwenden?

Mit dem Kauf des EA’s erhalten Sie eine unbeschränkte Lizenz für Ihre private Nutzung. Sie können ihn auf beliebig vielen MT4 Instanzen nutzen und darin auf beliebig vielen Charts installieren, wobei in der Regel maximal 100 Charts pro MT4 Instanz geöffnet sein können.

Viele EAs sind nur auf Forex programmiert. Kann dieser EA auch den Dax und andere Indizes handeln?

Ja, das ist einwandfrei möglich. Alle Symbole bei allen Brokern können gehandelt werden.

Der Recovery-Zone-EA soll keine Trades automatisch selber eröffnen, sondern nur meine manuellen Trades managen. Geht das?

Das ist möglich, denn genau darauf ist der EA mFX-RecoveryZone sogar ausgelegt. Am einfachsten geht dies, indem Sie die Deals, die der EA managen soll, per Button-Klick im EA-Chart eröffnen. Siehe dazu auch die folgende Videoanleitung:

Mit meinem ersten Trade ziele ich auf 10 Pips (bzw. 10 Indexpunkte) Profit ab. Im Falle, dass der Erstdeal in den SL läuft und der EA die Lotsize erhöhen muss und weitere Trades öffnet, sollen diese wieder geschlossen werden, sobald die 10 Pips Profit, auf die Erstlotsize gerechnet, insgesamt erreicht werden. Wie ist dies zu bewerkstelligen?

Das geht, indem Sie die Eingabevariablen Kursgewinnabstand (Pips) und Kursgewinn Hedgeserie (Pips) in den EA-Eigenschaften beide auf 10 Pips (= 10 Indexpunkte bei 0-, 1- oder 2-stelliger Quotierung des Index-CFD’s) einstellen. Sehen Sie dazu auch die Einstellungsmöglichkeiten des EA’s unter FUNKTIONALITÄTEN UND EINSTELLUNGSMÖGLICHKEITEN auf der EA-Infoseite.

Über den EA mFX-RecoveryZone können Sie sich hier vollständig informieren. Bitte beachten Sie dabei auch explizit die Risiken, die mit der Recovery-Zonen-Strategie einhergehen.

Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

Ausbrüche handeln mit Expert Advisors: heute Webinar um 14:15 Uhr

Heute bietet sich wieder eine gute Gelegenheit, Ausbrüche aus Handelsspannen zu traden, am besten mit Hilfe eines entsprechend ausgelegten EA’s. Sehen Sie dazu weiter unten meine herzliche Einladung an Sie, am heutigen kostenlosen Webinar teilzunehmen, um meinen eigenen Live-EA-Handel zu verfolgen.

Hier geht’s direkt zur Webinar-Anmeldung (bzw. Aufzeichnung).

Ausbrüche handeln mit Expert Advisors: heute Webinar um 14:15 Uhr

Denn heute um 14:30 Uhr MESZ werden die berühmt-berüchtigten “Non-Farm Payrolls” (NFP), der monatliche Arbeitsmarktbericht des US-Ministeriums für Arbeitsstatistik, veröffentlicht. Fast jeden Monat ist dabei folgendes Muster zu beobachten:

  1. in den Stunden oder manchmal Tagen vor dem Veröffentlichungstermin verfallen die Märkte, seien es Aktien-, Renten-, oder Devisenkurse, in eine Lethargie, die sich als enges Rangetrading im Chart ausdrückt.

  2. Punkt 14:30 Uhr wird das Patt aufgelöst, indem die jüngst etablierten Widerstände und Unterstützungslinien gebrochen werden.

  3. Während ein Durchbruch absehbar ist, ist es niemals sicher, in welche Richtung und wie weit oder nachhaltig dieser geschieht. Auch Fehlausbrüche mit darauf folgenden, starken Gegenbewegungen im Kurs sind oft zu beobachten.

Um mit von der Partie zu sein, ist der Einsatz eines Expert Advisors (EA) zu empfehlen. Denn dessen Schnelligkeit, Zielgenauigkeit und Emotionslosigkeit dienen dem ernsthaften Trader als wertvolles Werkzeug in solch hektischen Marktsituationen. Insbesondere der letzte Punkt, die Freimachung von Gefühlen, ist ungeheuer wichtig, um langfristig Erfolg im Trading haben zu können.

Unser EA mFX-OpenRangeBreakout

Im heutigen Webinar zeige ich Ihnen unseren EA mFX-OpenRangeBreakout. Mit diesem können Sie neben dem täglichen Ausbruchshandel aus der morgendlichen, vorbörslichen Range auch gezieltes News-Trading umsetzen.

Open Range Breakout EA am 5.9.2019: erst ein Fehlausbruch nach unten, dann der Gewinn-bringende Kurs-Lauf nach oben. Der aktuell laufende Buy-Deal wird per Trailing Stop verwaltet.

Open Range Breakout EA am 5.9.2019: erst ein Fehlausbruch nach unten, dann der Gewinn-bringende Kurs-Lauf nach oben. Der aktuell laufende Buy-Deal wird per Trailing Stop verwaltet.

Dabei definieren wir durch Eingabe zweier Uhrzeiten eine Range, die z.B. kurz vor einer erwarteter Ausbruchssituation, hier also der NFP-Veröffentlichung, endet. Der EA erstellt das ensprechende Rechteck im Chart, das links und rechts von den eingegebenen Uhrzeiten begrenzt und oben und unten von Höchst- und Tiefstkurs dieses Zeitraums begrenzt wird. Am oberen und unteren Rand werden dann jeweils bei Kursausbruch eine Buy- bzw. Sell-Order platziert. Das alles geht im Handumdrehen, innerhalb eines Wimpernschlags. Der EA ist sehr viel schneller als es je ein manueller Trader sein könnte.

Falls sich der erste Range-Ausbruch als “False Break”, also einen Fehlausbruch erweist, sind Sie auch dann mit von der Partie, wenn die Kursrichtung sich schlagartig umkehrt. Diese Vorgehensweise geht dann voll automatisiert weiter bis zu einer vom EA-Nutzer vorgebbaren maximalen Dealanzahl. Wenn Sie etwas aggressiver vorgehen möchten, kann der EA sogar das Handelsvolumen erhöhen bei jedem dieser Gegenausbruchs-Deals.

Einladung zum Live-EA-Trading-Event:

Am heutigen Freitag, 6.9.2019, geht’s um 14:15 Uhr MESZ in die Bütt: ich zeige Ihnen live, wie ich den EA mFX-OpenRangeBreakout in der Vorbereitung zum NFP-News-Trading einstelle. Wenn Ausbrüche zustande kommen, werden Sie sogar zusehen können, wie der EA handelt - und alles nicht auf einem Demo-, sondern auf einem Echtgeldkonto. Es geht also um echte Deals, echtes Geld, echte Ausführungsqualität.

Moderiert und gehostet wird das Live-Event von unserem Partner-Broker JFD Bank. Ein herzliches Dankeschön an Christian Kämmerer uns das ganze JFD-Team!

Im folgenden Video sehen Sie die Aufzeichnung des Live-EA-Trading-Events:

Mit diesem Link geht’s zu kostenlosen Sonderaktion für JFD-Kunden für den EA mFX-OpenRangeBreakout.

Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge wünscht
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

M1-Daten für EA-Backtests in MT4 seit 1999 kostenlos

Die Tiefen des MetaTraders 4 (MT4) sind unergründlich. Bis neulich dachte ich, dass wir vom Broker abhängig sind, wie weit zurück wir lückenlose M1-Daten erhalten. Sind wir aber nicht!

Mit diesem Wissen können wir schnell und kostenlos langfristige Backtests von Expert Advisors (EAs) durchführen, die zwar nicht die Qualität von Tickdaten-Tests haben, aber dennoch von vergleichsweise sehr hoher Qualität sind. Das ist wichtig, um erfolgreiche EAs und solche, die Verluste einfahren, auseinander zu halten.

In diesem Blog zeige ich Ihnen, wie Sie dies bewerkstelligen, völlig legal und in nur wenigen Arbeitsschritten.

Wie man kostenlos M1-Daten für Backtests von Expert Advisors seit 1999 in den MT4 lädt

Bevor Sie sich aber an die Arbeit machen und die Daten laden, lesen Sie bitte die folgenden beiden Abschnitte zum Unterschied zwischen M1- und Tickdaten und wie Sie eine adäquate Modellierungsqualität für den Test Ihres EA’s sicherstellen.

Modellierungsqualität von 90%

Der 1-Minuten-Chart (M1) ist der kleinste Timeframe im MT4. Somit können Sie Kursverläufe im 1-Minuten-Rhythmus betrachten und EAs auf deren Funktionalität und Performance darin testen. Wichtig zu wissen: auch wenn Sie einen EA in höheren Timeframes testen, sind M1-Daten von höchster Relevanz.

Denn der MT4-Strategietester wandelt Kurshistorien, die Speicherplatz sparend pro Periode nur mit fünf Datenpunkten festgehalten wurden, in angenommene Kursverläufe um. Aus Eröffnung-, Höchst-, Tiefst- und Schlusskurs sowie der Anzahl der Kursticks der Chart-Kerze bzw. des Chart-Balkens erstellt der MT4 per Algorithmus einen Kurspfad (Mehr dazu können Sie hier in diesem MT4-Dokumentations-Artikel lesen). Diese Daten nennt man OHLCV-Daten. Das Akronym steht für Open, High, Low, Close, Volume.

Wenn M1-Daten vorliegen, entsteht ein realistischerer Kurspfad als wenn nicht. Je weniger M1-Daten vorliegen, desto stärker wird der angenommene Kursverlauf die Häufigkeit der Kursschwünge zwischen Höchst- und Tiefstkurs der vorhandenen Kerzendaten unterschätzen. Insbesondere für Trendfolge- und Ausbruchs-EAs stellt dies ein Problem dar, vor allem im Bereich des Scalpings und wann immer enge Stops oder Trailing Stops verwendet werden. Im Umkehrschluss erhalten Sie eventuell einen zu guten Eindruck von Ihrem EA und setzen ihn vorschnell ein.

Dieser Effekt liegt zwar immer noch vor, auch wenn Sie die vollständige M1-Historie geladen haben, aber er verringert sich stark. Sie werden das am Ende Ihrer Testläufe daran sehen, dass der Testbericht im MT4-Strategietester eine Modellierungsqualität von 90% ausweist. Das ist sehr viel besser als das, was Sie dort ansonsten lesen müssen.

Aber geht es noch besser?

Modellierungsqualität von 90% auf 99% steigern

Wenn Sie die Testqualität noch steigern möchten, müssen Sie auf echte Tickdaten zugreifen. Was sind nun Tickdaten?

Während bei M1-Daten lediglich OHLCV-Punkte festgehalten und dann ein Kursverlauf daraus angenommen wird, sind bei Tickdaten alle einzelnen Ticks mit Kurs und Uhrzeit festgehalten. Statt einem fünfteiligen Datensatz pro Minute sind nun hunderte, in hektischen Marktphasen sogar tausende Datensätze pro Minute gespeichert. Es ist offensichtlich, dass dies ein Vielfaches an Speicherplatz in Anspruch nimmt.

Im Gegenzug können Sie Ihren EA nun mit 99% Modellierungsqualität testen. Das gibt die Performance des EAs für den getesteten, historischen Zeitraum sehr genau wieder. Wie kommen Sie nun an solche Tickdaten?

Diese bekommen Sie zum Beispiel von Tickstory (Partnerlink). Deren Datenbasis aggregiert echte Trading-Daten von mehreren Brokern und bildet daraus eine solidere, objektivere Tick-für-Tick-Betrachtung des echten Kursverlaufs.

Anleitung zum Laden von kostenlosen M1-Daten seit 1999

Hier nun die Anleitung dafür, wie Sie Ihren MT4 mit kostenlosen M1-Daten seit 1999 ausstatten können. Ein wichtiger Hinweis: diese Daten werden nicht von Ihrem Broker, sondern von MetaQuotes Software, den Machern von MetaTrader 4 und MetaTrader 5, zur Verfügung gestellt.

Zunächst öffnen wir unser MT4-Demokonto als ersten Schritt des Datenimports zum EA-Test.

Schritt 1: Starten Sie Ihren MT4 im Demobetrieb.

Wenn Sie mehrere MT4-Instanzen auf Ihrem Rechner installiert haben, nutzen Sie die, auf der Sie die EA-Tests mit den zu ladenden Daten durchführen möchten. (Siehe dazu auch: Wie Sie auf mehrere MT4-Konten beim gleichen Broker gleichzeitig zugreifen)

Am besten, Sie nutzen dazu ein Demokonto, damit ein eventueller Echtgeld-Betrieb keinesfalls beeinträchtigt wird.

Schritt 2: Schließen Sie zunächst alle Charts des Symbols, das Sie testen möchten.

Im 2. Schritt schließen wir alle Charts des Symbols, für das wir M1-Daten seit 1999 importieren wollen, um einen EA langfristig zu testen; hier: USDJPY-Chart geschlossen.

Wir schließen für unser Beispiel alle USDJPY-Charts, da wir unseren EA (z.B. mFX-MAXingPro oder mFX-OpenRangeBreakout) auf USDJPY-M1-Daten testen möchten.

Dieser Schritt stellt sicher, dass die Datenbasis zwischen schon verfügbaren und noch zu ladenden Daten nicht unsauber vermischt wird. Nur damit kann der EA erfolgreich getestet werden.

Schritt 3: Vergrößern Sie in den Chart-Einstellungen die Anzahl der Kerzen.

Folgen Sie für diesen Schritt dem Anleitungsvideo rechts oder dem folgenden Text.

  1. Gehen Sie im Menü auf Extras und dann auf Optionen.

  2. Tragen Sie dann sowohl bei “Max. Kerzen in Historie” als auch bei “Max. Kerzen im Chart” jeweils 10000000 (zehn Millionen) ein. Dann klicken Sie auf OK.

Das ermöglicht, dass die zu ladenden Datenmengen auch wirklich verarbeitet und angezeigt werden können.

Wichtiger Hinweis: wenn Sie mit den Tests fertig sind, stellen Sie diese Parameter am besten wieder auf ihre Ursprungswerte (512000 bzw. 65000) zurück. Dadurch speichern Sie ungemein Rechenkapazität.

Schritt 4: bestehende Daten sicherheitshalber löschen

Um sicherzustellen, dass keinerlei Ungereimtheiten oder Lücken in den Datenreihen entstehen, ist es meiner Erfahrung nach ratsam, die schon vorhandenen Daten zunächst zu löschen. Dadurch können die neu zu ladenden Daten konsistent in den MT4 eingespielt werden.

So löschen Sie die bestehenden Datenreihen (siehe auch Videoanleitung rechts):

  1. Öffnen Sie den Dateiordner des MT4: Menü → Datei → Dateiordner öffnen

  2. Wählen Sie dann zunächst den Unterordner history.

  3. Danach öffnen Sie den Unterordner des Demo-Konto-Servers (in unserem Beispiel JFD-Demo), damit Daten auf dem Echtgeldkonto nicht verloren gehen sicherheitshalber. Achtung: wenn Sie schon einmal Daten gekauft haben und hier abgespeichert haben, machen Sie der Vorsicht halber eine Sicherungskopie davon.

  4. Löschen Sie nun alle hst-Dateien, die sich auf das Symbol beziehen, in dem Sie den EA testen möchten. Die Dateinamen sind aus Symbol (z.B. USDJPY) und Timeframe in Minuten (z.B. 1, 5 oder 240) zusammengesetzt.

Nun können Sie das Explorer-Fenster schließen und zum nächsten Schritt übergehen.

Schritt 5: M1-Daten seit 1999 herunterladen

In diesem Schritt laden Sie die eigentlichen M1-Daten vom MetaQuotes Datenserver herunter. Das geht so (siehe auch Videoanleitung rechts):

  1. Öffnen Sie das Datencenter; entweder über F2 auf Ihrer Tastatur oder über Menüpunkt Extras → Historiendatenbank.

  2. Wählen Sie das Symbol aus, für das Sie die Daten herunterladen wollen. Einfaches Markieren des Symbolnamens in der Liste per einfachem Mausklick reicht, Sie müssen nicht Doppelklicken und dann einen Timeframe auswählen.

  3. Unter der Symbolliste befindet sich ein Button ‘Herunterladen’. Diesen Klicken Sie, bestätigen das sich öffnende Dialogfeld mit OK und warten dann bis der grüne Balken sich vollständig bis ganz rechts bewegt hat. Am besten einen Kaffee holen gehen, weil der Download je nach Internetverbindung mehrere Minuten dauert.

  4. Schließen Sie dann das Historien-Fenster durch Klick auf ‘Schließen’ oder Drücken der Escape-Taste auf Ihrer Tastatur.

Übrigens: während des Ladens erscheint der Button ‘Stop’ rechts, mit dem Sie den Vorgang abbrechen können. Außerdem wird das gesamte Fenster, mit Ausnahme des Stop-Buttons, nicht mehr auswählbar. Wenn der Download fertig ist, verschwindet ‘Stop’ und alle anderen Details können wieder geklickt werden. Falls Sie den grünen Balken wegen Kaffee etc. verpasst haben, erkennen Sie spätestens daran, dass der Ladevorgang beendet ist.

Schritt 6: MT4 einmal neu starten

Abschließend muss der MT4 neu gestartet werden. Also einfach den MT4 schließen und dann erneut hochfahren. Nun stehen die neuen M1-Daten sowohl in den Charts als auch im Strategietester zum ausführlichen Testen von hoffentlich profitablen EAs zur Verfügung.

Es ist zu empfehlen, für nur ein oder zwei Symbole diese Daten herunterzuladen. Denn ansonsten wird sich aufgrund der Speicherplatz-Intensität der MT4 sehr leicht aufhängen. Bevor Sie Ihren EA auf weiteren Symbolen testen möchten, sollten Sie daher die Daten andere Symbole löschen (siehe Schritte 2 bis 6).

Trotz best möglicher “Was-wäre-gewesen”-Simulation des programmierten EA’s bleibt natürlich immer noch das Problem, dass die Ergebnisse der Vergangenheit, seien es Test- oder Realtrading-Ergebnisse, keine Garantie für die Zukunft darstellen. Dennoch ist das ausführliche Testen möglicher Vergangenheits-Szenarien das beste Werkzeug, was uns zur Verfügung steht. Ergänzt mit gutem Risikomanagement im Live-Betrieb steht nun den systematischen Gewinnen mit EAs technisch nichts mehr im Wege.

Beste Tradingerfolge wünscht Ihnen
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

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Trading-Fleiß für Trading-Preis

Trading mit Expert Advisors (EAs), also automatisierten Trading-Robots, klingt zunächst nach einer Goldgrube. Ein Computerprogramm übernimmt das Handeln, die Gewinne kommen von alleine? Das lässt die Kasse klingeln, lässt die €- und $-Zeichen aufleuchten.

Ein bekanntes deutsches Sprichwort lautet aber:

Ohne Fleiß kein Preis.

Es ist ein Naturgesetz, das für alle Bereiche des Lebens gilt. Auch fürs Trading, auch fürs Entwickeln von Strategien und somit auch für EAs.

Um dies besser zu verstehen, machen wir einen kleinen Exkurs, weg vom Gelde, hin zum Geist und zu dessen Training durch Meditation: im Buch Im stillen Meer des Glücks von Ajahn Brahm habe ich kürzlich vom Preis des Fleißes gelesen. Der Autor, ein buddhistischer Mönch aus England, der in Australien lebt, fügt weise hinzu:

Anstrengung allein genügt freilich nicht; Sie müssen geschickt zu Werke gehen. Das heißt: Sie setzen Ihre Energien an der richtigen Stelle ein, und zwar so lange, bis das, was Sie sich vorgenommen haben, erreicht ist.

Den Fleiß an der richtigen Stelle einsetzen, also; und zwar langfristig, mit Ausdauer und Beharrlichkeit. Wie geht das in wirkungsvoller Art und Weise?

Dazu heißt es weiter:

Um zu wissen, wohin sich Ihre Anstrengungen […] richten müssen, brauchen Sie eine klare Zielvorstellung.

Während es bei der Meditation um einen ruhigen, schönen und friedvollen Geist geht - meiner bescheidenen Erfahrung nach wohl das höchste Gut, das es überhaupt zu erreichen gilt - geht es im Trading darum, nachhaltige Renditen zu erwirtschaften. Nachhaltig soll heißen: sie können wiederholt erzielt werden, Jahr für Jahr. Nachhaltig soll auch heißen: es werden keine untragbaren Risiken eingegangen, die das Handelskapital so stark beschädigen könnten, dass der Weg der regelmäßigen Ertragsgenerierung und -kapitalisierung beeinträchtigt wird.

Trading mit EAs als nachhaltige Einkommensquelle

Damit irgendetwas nachhaltig sein kann, müssen wir uns offensichtlich eine langfristige Sichtweise aneignen. Nachhaltigkeit und Langfristigkeit gehen Hand in Hand, wie ein verliebtes Pärchen im Park.

Trading mit EAs soll uns als nachhaltige Einkommensquelle dienen (Photo von Mark Finn)

Damit eine spezielle Einkommensquelle nachhaltig sein kann, müssen wir denjenigen, die uns das Einkommen “verdienen lassen”, langfristig einen Mehrwert bieten. Trading mit einem guten EA muss demnach den anderen Marktteilnehmern einen Wert bieten, für den sie zu zahlen bereit sind. An den Finanzmärkten läuft dies naturgemäß indirekt ab, weil wir nahezu 100% der anderen Trader gar nicht kennen und auch niemals treffen werden.

Dabei müssen wir beachten, dass, wie alles im Leben, auch unsere Trading-Dienstleistung, für die der Markt bereit ist, uns eine Rendite zu überlassen, der ständigen Veränderung unterliegt. Daher wird auch der beste EA, der beste Trading-Algorithmus, den Sie jemals finden oder erfinden, immer wieder Verlustphasen durchlaufen.

Ich spüre dies derzeit am eigenen Leib: mein EA mFX-ProvideLiquidity hatte letztes Jahr erfreuliche 76,6% eingefahren (lt. Auswertung von mql5.com), angewendet auf ein Portfolio von 18 Währungspaaren. 2019 bis heute (Stand 19.8.) liegt das Konto mit knapp 2% hinten. Glücklicherweise kein Beinbruch, dennoch aber ein klares Anzeichen, dass die Mehrwerte, die dieser EA dem Markt zu bieten versucht, derzeit nicht besonders hoch im Kurs stehen.

Wer seine Trading-Ergebnisse überwacht und auswertet (z.B. mit Hilfe unseres sehr hilfreichen MT4-Skripts mFX-DealAnalyse), erhält im Endeffekt direktes Feedback über die derzeitigen Vorlieben der anderen Marktteilnehmer. Während diese Vorlieben sich ständig ändern, muss unsere innere Einstellung des Wert-Gebens immer stabil bleiben. Nur dann können wir langfristig Rendite erwarten.

Du erntest, was du säst.

Wenn wir mit der Absicht des Dienstleistens im wörtlichen Sinn an unsere EA-Strategien heran gehen, brauchen wir noch nicht mal um eine Gegenleistung bitten. Denn:

  • wer Apfelkerne säht, dem wird ein Apfelbaum wachsen, von dem man Äpfel ernten kann

  • wer Weizensaat pflanzt, wird Weizen erhalten

  • wer am Devisenmarkt mit seinen Deals Werte wie beispielsweise Liquidität gibt, wenn sie am meisten gebraucht wird, wird über kurz oder lang auf Renditeernte gehen können.

Man muss also die richtige Saat sähen und sich dann nur noch darum kümmern, dass die richtigen Bedingungen für das Wachstum der Setzlinge herrschen. Dann wird die Ernte kommen, ganz sicher sogar. Denn das ist ein Naturgesetz.

Ein Landwirt muss lernen, wann Wasser, wann Stickstoff, wann Phosphat und wann Kalium zu geben ist. Je nach Wachstumsphase der Pflanze ist ein anderer Dünger angebracht. Genauso ist es beim Trading auch: der Trader muss seine Strategien und EAs so einsetzen, seine Deals so platzieren, dass sie für die derzeitige Marktphase passend ist und mit Rendite entlohnt wird. Wie geht das?

Ein flexibles Portfolio an EAs und Tradingstrategien lässt uns ruhiger schlafen

Um stetig erfolgreich zu Trading, mit und ohne EAs, sollte es hilfreich sein, mehrere Tradingstrategien und Tradingtechniken parat zu haben. Jede in sich muss langfristig profitabel sein. Sie sollten sich aber gegenseitig so ergänzen, dass eine Schwächephase der einen Strategie durch eine Gewinnphase des anderen Algos mehr als ausgeglichen wird. Das glättet die gesamte Kapitalentwicklung und lässt uns ruhiger schlafen.

Wenn Sie generell kürzere Timeframes, z.B. 5-Minuten- oder 30-Minuten-Charts, bevorzugen, müssen Sie bereit sein, schneller umzustellen. Vielleicht müssen Sie sogar einen EA für eine Zeit lang ganz aussetzen, damit er anderen, erfolgreichen EAs nicht in die Quere kommt. Je länger aber die durchschnittliche Haltedauer und Deal-Frequenz, auf desto längere Phasen eines gewissen Marktverhaltens und somit einer Wertschätzung des gelieferten Mehrwerts stellen Sie Ihren Algorithmus ab.

Wichtig an dieser Stelle ist nochmals zu erwähnen, dass dieses Wertgeben natürlich immer im Rahmen eines dauerhaft verträglichen Risikomanagements geschieht. Denn nur wer durchhält beziehungsweise durchhalten kann, wird anwesend sein können, wenn die Erntezeit sich einstellt.

Die Natur zeigt uns den Weg

Rufen wir uns einfach in Erinnerung wie die Natur auf dieser Erde funktioniert: jede Pflanze, jedes Tier, jedes Wesen hat eine Wert-hinzufügende Funktion. Das garantiert ihr Überleben, weil es gleichzeitig anderen Spezies hilft. Ein kurzes Beispiel: Vögel essen Beeren und Körner und verteilen diese nach deren Verdauung in der Landschaft. Das hilft den Bäumen und Sträuchern, die diese Früchte tragen, “Nachwuchs” heranzuziehen. Das bereitet die Grundlage für zukünftige Generation von diesen Vögeln und Pflanzen.

In der Wirklichkeit ist diese Systematik natürlich nicht nur bilateral, sondern sehr komplex verwoben und vielschichtig. Dennoch gilt, vereinfacht gesprochen: nur solange diese Pflanzen und Vögel sich gegenseitigen Wert liefern, werden beide überleben.

Genauso müssen wir lernen, den anderen Marktteilnehmern am Devisenmarkt, insbesondere denen mit anderen Interessen und Handelsmotiven, mit unseren automatisierten Expert Advisors und auch manuell diskretionär platzierten Trades ineinandergreifend dienen.

Dass dies intensive Arbeit und langwierige Studien bedeutet, sollte offensichtlich sein. Wer aber diesen Fleiß aufwendet, wird ganz bestimmt den Preis in Form von Trading-Rendite erhalten.

Beste Trading-Erfolge wünscht
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

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Sinnfrage Trading

Vorletzte Woche ging es im Blog-Artikel Besser Traden durch bewussten Umgang mit Zweifeln um Skepsis am entwickelten Trading-Algorithmus sowie eventuell tief in uns selbst liegende Ängste, die uns vom systematischen Börsenerfolg abhalten können. Diese Woche will ich eine übergeordnete Art des Zweifels adressieren; nennen wir sie doch am besten “Zweifel auf der Meta-Ebene” oder gar “MetaZweifel”, wo es sich auf dieser Website doch ständig um Trading auf den Plattformen MetaTrader 4 und MetaTrader 5 dreht.

MetaZweifel: ist Trading überhaupt richtig?

Dies ist eine wichtig Frage, für die es keine generelle Antwort gibt. Denn jeder muss selbst für sich herausfinden, ob Trading richtig ist oder nicht. Im folgenden ein paar Gedanken, die mir bei der Beantwortung der Sinnfrage Trading geholfen haben.

Dazu habe ich die Angelegenheit in zwei Teilaufgabenstellungen aufgegliedert:

  1. Kann Trading langfristig überhaupt profitabel betrieben werden oder muss man dazu die Bank sein und Spread bzw. Kommission und andere Einkommensquellen nutzen?

  2. Ist Trading moralisch in Ordnung?

Gehen wir beide Punkte nacheinander durch.

Muss ich die Bank sein, um langfristig im Trading gewinnen zu können?

Wir alle kennen die Binsenheit: “die Bank gewinnt immer.” Beim Roulette gewinnt die Spielbank, weil es die grüne 0 gibt und der Croupier einmal alle 37 Kugelwürfe sämtliche Wetteinsätze auf schwarz und rot einkassiert. Das sind 2,7% aller Spieleinsätze. Wenn Sie in Las Vegas spielen wollen, hat die Bank neben der einfachen 0 auch noch die Doppel-0 “00”. Das bedeutet, dass sie zwei mal alle 38 Kugelwürfe ihre Provision erhält, also ca. 5,3% aller Spieleinsätze.

Im Trading begegnen wir dem selben Phänomen, nur in leicht anderer Form. Die Bank gewinnt durch folgende Verdienstmöglichkeiten:

  • Kombination aus Spread und Kommission für jeden Deal, je nachdem, ob Ihr Broker Ihre Deals auf’s Buch nimmt oder weiterleitet.

  • Zinseinnahmen für jeden Euro oder Dollar, der als Kapital auf Ihrem Tradingkonto eingezahlt ist und gerade nicht zur Deckung der offenen Dealrisiken verwendet wird - wobei das in Euro derzeit ohne weiteren Risiken ob der niedrigen Leitzinsen nicht gerade lukrativ ist; für in US-Dollar geführte Konten steht hier mehr zu Buche.

  • Finanzierungskosten, auch als Swap oder Rollover bekannt: wenn Sie Trades in Ihrem MT4- oder MT5-Konto halten, verwenden Sie Hebel (Leverage). Je höher der Konto-Hebel, desto höher die Finanzierungskosten, weil der Broker Ihnen im Hintergrund Geld leiht, um die erhöhten Positionen eingehen zu können. Ihr Broker muss sich die Leihgabe an Sie zwar auch erst leihen, verdient dabei aber einen Zinsaufschlag, welcher übrigens auch oft Spread genannt wird. Dieser kann zwischen 2 und 5% p.a. liegen, auf das gehebelte Volumen gerechnet, wohl gemerkt.

  • Gewinn- und Verlust-Konvertierung, wenn Ihre Kontowährung von der Quotierungswährung abweicht: ein Beispiel. Sie (oder Ihr EA) handeln auf Ihrem in Euro geführten Konto 1 Lot in EURUSD und machen 100 Pips Gewinn. Dieser Profit fällt in USD an, weil die Quotierung “1 EUR sind wie viele USD wert?” lautet. Die US-Dollar sind also der bewegliche Teil der Gleichung. Das sind 100.000 EUR x 0,01 USD pro EUR, als 1.000 USD. Der Kursgewinn wird durch einen EUR-USD-Kurs geteilt, den der Broker bestimmt, um zu den Euros zu gelangen. Dieser ist meiner Erfahrung nach recht fair, wobei aber immer ein paar Pips zu Gunsten des Brokers eingerechnet sind. Es lohnt sich, das mal nachzurechnen. Meiner Erfahrung nach befinden wir uns in der Regel im Bereich 1 bis 10 Pips, je nach Broker. Auf der Verlustseite sind natürlich ebenso ein paar Pips Gewinn für den Broker drin.

Dieser Exkurs zeigt uns schnell, dass die Bank im Forex- und CFD-Trading einige mehr Verdienstmöglichkeiten hat als wir Trader. Sollen wir also nun alle Broker werden? Sicherlich nicht ganz realisitisch und auch wenig zielführend. Denn eine Brokerlizenz ist gar nicht so leicht zu bekommen, vom Aufbau einer soliden Organisation und vom Kundengewinn ganz zu schweigen.

Bleiben wir als doch lieber Trader. Aber auch als Trader müssen wir unternehmerisch denken. Also brauchen wir ein Geschäftsmodell.

Ja, wir Trader brauchen ein Geschäftsmodell!

Zunächst wieder eine kleine Analogie, um die Idee des “Business Models” für Trader besser zu verstehen.

Wenn wir einen Laden oder e-Shop (z.B. einen ebay-Shop) betreiben, benötigen wir ein solides Unternehmenskonzept, um beim Kauf und Verkauf von neuen oder gebrauchten Waren einen auskömmlichen Gewinn erzielen zu können:

  • Wie, wann und von wem kaufen wir die Handelswaren ein?

  • Zu welchem Verkaufspreis können wir die Güter anbieten?

  • Was passiert, wenn sich die Konkurrenzsituation verändert?

  • Und so weiter und so fort…

Wenn wir im Forex- oder CFD-Markt kaufen und verkaufen wollen - oder natürlich auch zuerst verkaufen (short gehen) und dann zurück kaufen - brauchen wir ein Geschäftsmodell für unser Trading, um langfristig erfolgreich sein zu können.

Meines Erachtens und meiner Erfahrung nach benötigt jedes Unternehmenskonzept einen Mehrwert für die anderen Teilnehmer des Marktes, an dem das Geschäft teilnehmen möchte, um nachhaltig Erfolge zu schaffen.

Ein Bäckereistand am Bahnhof (Juhu, eine Butterbrezel!) mag nicht die preisgünstigste und geschmacklich allerbeste Wahl für die Laufkundschaft sein, aber sie spart den Reisenden und Pendlern unheimlich viel Zeit. Zeit ist ein Wert - der höchste Wert überhaupt für manche. Weitere geschaffene Mehrwerte: Bequemlichkeit (keine 200 Meter Umweg nötig), Verfügbarkeit (der Stand hat zu Zeiten geöffnet, zu denen andere Bäckereigeschäfte vielleicht noch oder schon geschlossen haben) und schnelle Transaktionen (kurze Warteschlangen).

Als Gegenbeispiel kann eine andere Bäckerei, die vielleicht ein bisschen weiter vom Schuss gelegen ist, sich auf Spezialitäten oder Biowaren oder bestes Preis-Leistungs-Verhältnis oder freundlichstes Personal und Ambiente fokussieren. Der Mehrwert muss für Kundeschaft, Lage, Kauf-Zeitpunkt und -Motiv attraktiv sein.

In ganz gleicher Art und Weise gilt es für uns Trader, einen Weg zu finden, mit einem uns gelegenen Handelsstil den anderen Marktteilnehmern einen Mehrwert bieten zu können. Das gilt, obwohl die allermeisten der anderen Macher am Devisenmarkt uns unser Leben lang anonym bleiben werden. Solange wir Wert geben wollen (und können), ist Trading aus meiner Sicht moralisch in Ordnung.

Wie geht das nun, dass wir dem riesigen Finanzmarkt einen Mehrwert bieten und somit die Sinnfrage Trading positiv beantworten können?

Meiner Ansicht nach ist der alleinige und einzige Zweck von spekulativen, Gewinn-suchenden Tradern, anderen einen liquideren Markt zu schaffen. Also müssen wir dann traden, wenn viele andere dies ebenso wollen - allerdings nicht in die gleiche Richtung, sondern dagegen. Es ist das zu tun, was in manchen psychologisch getriebenen Momenten der Marktentwicklung die meisten anderen Trader nicht tun wollen oder können.

Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.
— Carl Mayer von Rothschild

Schon im 18. Jahrhundert wussten die profitablen Börsenakteure um Rothschild und Co., dass wohl ausgesuchtes, antizyklisches Verhalten zum Erfolg führt. Gilt das aber auch noch heute?

Ein berühmtes Beispiel aus der heutigen Zeit ist einer der reichsten Menschen der Welt und wohl bekanntester lebender Vertreter der antizyklischen Investment-Strategie: Warren Buffett. Buffett kauft Unternehmensanteile und manchmal auch Rohstoffe und Edelmetalle, wenn keiner (oder zumindest nur sehr wenig andere) sie haben möchte.

Wenn der Preis einer Aktie wegen fundamental unbegründeter, übertriebener Ängste um das Unternehmen oder die Wirtschaft im Allgemeinen nach unten gepeitscht wird, die Verkaufs- und Finanzdaten der Firma aber laut Buffetts Analyse einen höheren inneren Wert vermuten lassen, kauft er sie. Damit hat er jahrzehntelange Überrenditen erzielt.

Warum bedeutet das einen Mehrwert für den Rest des Marktes? Dafür gibt es mindestens zwei Gründe:

  1. Mehrwert: Buffetts Nachfrage für die Aktie stützt effektiv den Aktienkurs, so dass andere Händler und Investoren, die vielleicht noch immer verkaufen wollen oder müssen, einen höheren Preis erhalten als ohne seine Käufe.

  2. Mehrwert: Die Firma erhält Kapital durch Buffetts Aktienkauf - direkt (z.B. bei Kapitalerhöhungen) oder indirekt (durch Aktienkäufe an der Börse). Er beabsichtigt eine Haltedauer von mindestens fünf Jahren, was dem Unternehmen effektiv Geld zum Arbeiten und zur Steigerung der Produktivität gibt.

Er bietet dem Finanzmarkt nicht nur einen, sondern gleich zwei starke Werte an. Der erste bezieht sich auf das Timing seiner Investments und das unmittelbare, der zweite auf das mittelbare Klientel seiner Aktion. Das belohnt dieses wiederum durch die Überlassung von Überrenditen über Jahrzehnte (!), die oftmals sich im zweistelligen Bereich sich bewegen.

Wer für Mehrwert sorgt, beantwortet die Sinnfrage gleichzeitig mit.

Im Forex- und CDF-Trading mittels EAs ist der Zeithorizont zumeist viel kürzer und wird in Wochen, Tagen, Stunden oder gar Minuten oder Sekunden ausgedrückt statt in Jahren oder Jahrzehnten wie bei Warren Buffett. Dennoch können wir auch hier für Mehrwert sorgen und damit gleichzeitig die Sinnfrage positiv beantworten. Wir müssen nur ein wenig graben und nachdenken und forschen und ausprobieren, an welchen Stellen der Marktentwicklung wir, selbst mit vergleichsweisen geringen Handelsvolumina, systematisch und sinnvoll traden können, so dass wir sowohl dem Markt (Liquidität bieten) als auch uns selbst bzw. unserer Familie (Performance erzielen) von Nutzen sind.

Diese grundsätzliche Einstellung zu meiner eigenen Marktteilnahme prägt meine eigenen Trading-Ansätze nun schon seit 2 Jahren. Die Ergebnisse (Stand 8.8.2019, 15:03 Uhr) sind eindeutig ersichtlich und in meinen öffentlichen, abonnierbaren Signalen, die auf Echtgeldkonten beruhen, nachvollziehbar:

  • +6% in 95 Wochen Echtgeldhandel mit der eigens entwickelten Strategie ArrayTrading - ein und derselbe EA läuft auf derzeit 63 verschiedenen Währungspaaren: Majors, Minors und Exoten.

  • +79% in 91 Wochen Echtgeldhandel mit der eigens entwickelten Strategie ProvideLiquidityDaily - ein und derselbe EA läuft derzeit auf 18 verschiedenen Major und Minor Währungspaaren.

  • +105% in 72 Wochen Echtgeldhandel mit dem eigens entwickelten Strategieportfolio Select7D, bei dem verschiedene EAs und nicht-automatisierte Algos auf derzeit 38 unterschiedlichen Währungspaaren laufen.

  • +17% in 43 Wochen Echtgeldhandel mit dem eigens entwickelten Strategieportfolio FXBreakoutStrategyPortfolio, bei dem ein Ausbruchs-Trendfolge-EA mit einem Fehlausbruchs-EA auf kombiniert ist, so dass sowohl in Seitwärts- als auch Trendmärkten positive Performance bei überschaubarem Draw-Down-Risiko generiert werden kann.

Die positive, teilweise sehr deutlich über der Aktienmarktrendite liegende Performance über annähernd zwei Jahre spricht dafür, dass der Ansatz des Wertgebens letztendlich zum Erfolg führt. Sind meine Trading-Ergebnisse frei von Durststrecken? Natürlich nicht. Schwankungen sind immer da, weil der von mir geschaffene Wert mal mehr und mal weniger geschätzt wird. Langfristig gesprochen verdichten sich aber die Indizien, dass die Vorgehensweise Sinn-voll ist.

USD und EUR verdienen, nachhaltig und Sinn-voll, am Forex-Markt mit Expert Advisors (Photo by NeONBRAND)

Daher empfehle ich Ihnen ebenso, sich intensiv darüber Gedanken zu machen, an welcher Stelle Sie mit Ihren eigenen Trading-Strategien Wert schaffen und schöpfen können. Das wird auch Sie zum profitablen Trader machen. All Ihre “MetaZweifel” können Sie damit an den Nagel hängen.

Beste Tradingerfolge wünscht
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

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Einladung: heute 14:10 Uhr online-live-EA-Trading zur NFP-Veröffentlichung

Zum Abschluss einer spannenden Handelswoche steht als Höhepunkt der monatliche US-Arbeitsmarktbericht “Non-Farm Payrolls”, kurz NFP, um 14:30 Uhr an. Pünktlich zu dessen Veröffentlichung schalte ich, wie letzten Monat, wieder Ausbruchs- bzw. Trendfolge-EAs auf ein Echtgeld-Konto. Sie können dabei sein und zusehen, ob die Strategie wie letzten Monat aufgeht und einen Gewinn abwirft oder ob heute die Winde nicht so günstig wehen:

Wir starten heute um 14:10 Uhr, damit ich genug Zeit habe, die Marktsituation einzuschätzen und meine Expert Advisors pünktlich um 14:30 Uhr handelsbereit zu schalten - alles live vor Ihren Augen:

(Ich bitte um Entschuldigung für die technischen Probleme mit YouTube-Live, was aus dem Live-Event ein aufgezeichnetes Event machte)

Schon der Zinsentscheid und die Pressekonferenz der US-Notenbank Fed am Mittwoch brachte Schwung in die Märkte, inbesondere EURUSD und USDJPY. Die erwartete Zinssenkung von einem viertel Prozentpunkt kam, jedoch bezeichnete Fed-Chef Jerome Powell in der Pressekonferenz die US-Wirtschaft als robust. Das brachte die Aktienmärkte sowie Gold unter Druck und stärkte den US-Dollar, weil von Signalen zu weiteren Zinssenkungen ausgegangen wurde.

All das ist hoch interessant, wäre doch intuitiv davon auszugehen dass eine starke Wirtschaft steigende, nicht fallende Aktienkurse produzieren sollte. Das zeigt uns eindeutig, dass die aktuelle Hausse rein auf fallende Zinserwartungen aufgebaut ist - ein brisantes Kartenhaus.

Auch verfolgenswert: im Vorfeld der Fed-Sitzung hatte der Austral-Dollar (AUD) mehrere Tage lang Schwäche gezeigt, unter anderem gegen USD, EUR und auch JPY. Der AUD wird aufgrund der Rohstoff-lastigen Volkswirtschaft downunder oft als Platzhalter für die Weltwirtschaft verwendet.

US-Wirtschaft robust versus schwächelnder Weltwirtschaft: das verspricht meines Erachtens Spannung und Volatilität bei wichtigen Datenveröffentlichungen, wie auch der heute anstehenden NFP-Zahl.

Schalten Sie also 14:10 Uhr heute mit ein, oben auf dieser Webseite im eingebetteten YouTube-Live-Fenster. Mittels EAs werden wir versuchen, dem Markt zur und kurz nach dem US-Arbeitsmarktbericht einen Mehrwert zu bieten und in Gewinntrades bezahlt zu werden.

Die folgenden beiden EAs kommen dabei zum Einsatz:

Bis dahin alles Gute
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

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Open Range Breakout EA: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zu unserem fertigen Expert Advisor (EA) für MetaTrader 4 (MT4) mFX-OpenRangeBreakout, mit dem Sie die so genannte Eröffnungs-Range-Ausbruchs- bzw. Open-Range-Breakout-Strategie voll automatisiert handeln können, erreichen mich häufig die folgenden Fragen. Ich hoffe, meine Antworten darauf bringen Licht ins Dunkel!

Wenn ich den EA im Strategiefenster als Backtest laufen lasse, zeichnet er bei vielen Pairs keine Box ein, wenn er im M5 die Tage durchläuft. Beim EUR/JPY aber läuft er sauber durch und zeichnet beim Durchlauf schön sauber die Box und die entsprenden Trades ein. Wo liegt mein Problem?

Der EA zieht sich die Kerzen-Daten aus dem M1-Chart. Laden Sie daher entweder im Strategietester die M1-Daten oder öffnen Sie mindestens einmal einen M1-Chart im zu testenden Symbol.

Ist beim Auslösen einer Order eine bestimmte Anzahl Ticks vorgeben bevor der Trade startet? Habe festgestellt, dass bei schnellen Bewegungen aus der Box es “relativ” lange dauert bis der Trade ausgelöst wird.

Ein einziger Tick reicht aus. Das Problem ist, dass an solchen Chartpunkten viele Trader Deals platzieren wollen, was oftmals den Trade-Server des Brokers stark aus- oder gar überlastet. Daher ist mit Verzögerungen in der Ausführung zu rechnen. Das ist eines der Risiken einer solchen Strategie.

Ist es möglich, dass man beispielsweise die Range von 05:00 bis 08:00 Uhr nimmt, um 07:00 Uhr den Rechner startet samt MT4 und EA und dann das Haus/Rechner auch mal ein paar Stunden verlassen kann? Ich denke es sind einige Berufstätige unter uns, denen das auch gefallen würde.

So ist es programmiert. Die Box wird eingezeichnet, sobald die M1-Kerze der eingegebenen Rangeendzeit vollständig beendet ist. Danach beginnt der Ausbruchshandel komplett automatisch, sofern der MT4 und der EA laufen und eine aktive Verbindung mit dem Tradeserver des Brokers besteht. Allerdings ist es immer ratsam, einen Blick auf die Aktivitäten des EAs zu halten, um in Sondersituationen und Notfällen eingreifen zu können. Ein EA ist immer “nur” ein Werkzeug, das einen ernsthaften Trader besser, schneller und präziser macht, ersetzt aber den Trader selbst grundsätzlich nicht.

Wenn ich die DELUXE-Version des Open Range Breakout-EA’s erwerbe (125 EUR), kann ich den EA dann bei mehreren Brokern verwenden?

Egal welche Variante Sie kaufen, sei es BASIS, DELUXE oder MQL4-KURS: Sie können den EA für Ihre privaten Zwecke bei allen Ihren Brokern gleichermaßen einsetzen. Er ist so programmiert, dass er bei allen Brokern und allen Chart-Symbolen funktional ist.

Nach dem ersten Ausbruch aus der Range, z.B. short, siehe Screenshot, ist der Kurs in die Range zurückgekommen. Hätte dann nicht ein weiterer Shorttrade (siehe Markierung) ausgelöst werden müssen oder wird jetzt erst wieder auf Long gewartet?

Der EA ist so programmiert, dass nach einem Short als nächster Deal immer ein Long kommt. Es wird also im Beispiel oben auf den nächsten Ausbruch nach oben gewartet. Die einzige Ausnahme von dieser Regel ist der letzte Deal einer Box/Handelszeit und der erste Deal der folgenden Box. Denn die strenge Short-Long-Abfolge wird nach Ablauf der Box-Handelszeit (in Ihrem Beispiel mit 08:00 Uhr eingestellt) zurückgesetzt.

Wird es diesen EA auch für MT5 geben?

Ja, wir planen im Laufe des zweiten Halbjahres 2019 mit der Veröffentlichung einer MT5 Version des ORB-EA’s mFX-OpenRangeBreakout.

Ist dieser Expert Advisor auch auf Demokonten verwendbar und im Strategietester testbar, so dass ich die für mich richtigen Einstellungen finden kann?

Ja, diesen EA können Sie auf Demokonten und auch im Strategietester testen.

Über den EA mFX-OpenRangeBreakout können Sie sich hier vollständig informieren und ihn kaufen. Bitte beachten Sie dabei auch explizit die Risiken, die mit der Open-Range-Breakout-Strategie einhergehen.

Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

Heute Webinar um 14:15 Uhr: NFP-Trading mit ORB-EA

Das wichtigste zuerst: heute ist Webinar um 14:15 Uhr!

Open Range Breakout EA live in Aktion

BLOG-UPDATE vom 8.7.19 - Hier gleich für Sie vorab die Aufzeichnung des Webinars:

Während des Webinars werden die monatlichen Arbeitsmarktzahlen des US-Arbeitsministeriums veröffentlicht. Sie heißen auf englisch “Non-Farm Payrolls”, kurz NFP, und sorgen regelmäßig für kräftige Kursausschläge im Devisenmarkt und auch vielen anderen Finanzmärkten.

Diese Volatilität werden wir zu nutzen versuchen, indem wir den Expert Advisor mFX-OpenRangeBreakout auf diese Situation anwenden. In den ersten 15 Minuten zeige ich Ihnen, wie man ihn installiert und einstellt, danach schauen wir ihm beim Traden zu.

Das Webinar führen wir in Zusammenarbeit mit unserem Top-Partnerbroker JFD Bank auf deren Webinar-Plattform durch. Für alle Webinarteilnehmer, die auch Echtgeld-Kunden von JFD sind, wird es ein besonderes Angebot zur eigenen Nutzung des MT4-EA’s mFX-OpenRangeBreakout geben. Die Teilnahme lohnt sich also!

Wie profitabel wäre der EA letzten Monat im NFP-Trading gewesen?

Letzte Woche habe ich Ihnen die Backtest-Ergebnisse des EA’s mFX-OpenRangeBreakout für EURUSD vorgestellt. Diese Woche, als endgültige Vorbereitung für das Webinar heute, sind USDJPY sowie der US500-CFD an der Reihe. Wir testen jeweils mit 10.000 EUR Startkapital und 0,1% Risiko pro Deal. Bei jeder Order stehen also 10 EUR auf dem Spiel.

Siehe dazu mein Blog-Artikel Ausbruchshandel zum Non-Farm-Payrolls per Expert Advisor, der die Gedanken hinter den beiden folgenden Range-Ermittlungs-Zeiträumen erläutert.

Methode 1: Messung der Open Range “klassisch” von 8-9 Uhr

Zunächst wenden wir uns USDJPY, der Mutter der Carry-Trades, zu.

Nach Feststellung der Range am Morgen gibt es mehr oder weniger sofort einen BUY-Deal wegen Ausbruch nach oben. Diese Position liegt zwischenzeitlich fast eine ganze Range-Höhe im Gewinn. Der Kurs dreht aber und löste mit Veröffentlichung der NFP-Zahl ein Short-Signal aus, dessen SELL-Deal ins standardmäßig eingestellte Gewinnziel von drei Range-Höhen läuft. Unterm Strich verbleiben für den Tag 14,10 EUR Gewinn in USDJPY zu verzeichnen.

Im CFD-Kontrakt auf den US-Aktienindex S&P 500 sieht es folgendermaßen aus:

Ähnlich wie bei USDJPY ergibt sich früh ein BUY-Signal. Hier war die bullische Stimmung am Vormittag noch ausgeprägter, weshalb der SL des Deals mittels der Break-Even-Funktionalität des EA’s auf Einstandskurs nachgezogen werden kann. Es folgt ein Kurs-Schlenker nach unten, der einen SELL-Deal auslöst, der wenige Minuten später ausgestoppt und in eine BUY-Position umgewandelt wird. Letztere läuft in Windeseile in den Take-Profit, wodurch nach Abzug aller Transaktionskosten ein Tagesgewinn von 13,29 EUR entstanden wäre.

Methode 2: Messung der Range “komplett” von 8-14:30 Uhr

In Methode 2 gedulden wir uns mit der ersten Dealeröffnung des Tages bis zum Zeitpunkt der Datenveröffentlichung der NFP um 14:30 Uhr. Das verursacht regelmäßig höhere Handelsspannen, was kleinere Lotgrößen sowie weiter entferntere Break-Even- und Take-Profit-Marken zur logischen Folge hat.

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Im USDJPY-Chart des visuellen Backtests sehen wir, dass nur ein einziger Deal eröffnet wird, der quasi zu jedem Zeitpunkt im Gewinn liegt. Sein Gewinnziel wird zwar nicht erreicht, dafür aber die Break-Even-Marke (nach einer Range-Höhe) und die Gewinnschwelle für das Aktivieren des Trailing-Stops. Letztere ist auf zwei Range-Höhen voreingestellt, kann aber im EA verändert werden.

Das kleine orangene Strichchen im Chart auf Höhe der 13:49-Uhr-Kerze signalisiert, dass der Stop-Loss des SELL-Geschäfts auf dieses Level nachgezogen war. Ein Gewinn ist also schon gesichert. Jedoch schließt der EA bei Erreichen der auf 19 Uhr (Chart-Zeitzone) eingestellte Handelsschluss-Uhrzeit den Deal, was dem Expert Advisor einen Deal- und Tagesgewinn für USDJPY von 9,65 EUR nach Begleichung aller Transaktionskosten beschert hätte.

Wenden wir uns dem US500-CFD zu. Wie sieht bei diesem der Backtest-Chart des EA’s aus, wenn wir den Handel mit Veröffentlichung der NFP-Zahlen starten?

Hier entsteht zunächst ein Fehlausbruch nach unten, bevor der zweite Deal des Tages, eine BUY-Position, die vollen drei Range-Höhen als so gut wie optimalen Gewinn ergattert. Am kleinen orangenen Strichchen im Chart sehen wir, dass Teilgewinne durch SL-Nachzug (Break-Even-Funktionalität und Trailing Stop) schon gesichert waren. Am Tagesende bleibt uns ein netto Gewinn von 16,24 EUR.

Wir sehen bei drei der vier Tests spürbar mehr Tagesgewinn als wir pro Deal riskiert hätten. Beim zweiten Test (USDJPY mit Range von 8 Uhr bis 14:30 Uhr) erhalten wir einen Tagesgewinn von knapp unterhalb dem pro-Deal-Risiko. Dieses Chance-Risiko-Verhältnis gefällt mir grundsätzlich gut.

Ist der EA also grundsätzlich profitabel?

Die Betrachtung von nur einem einzigen Handelstag ist natürlich zu kurz, um aussagekräftige Test-Ergebnisse zu erhalten. Daher werden wir in den kommenden Monaten den EA weiter live während der NFP-Veröffentlichung testen. Nur so erhalten wir Einblick in die Profitabilität der vielen möglichen Einstellungskombinatinen des EA’s.

Ob sich die Geschichte kurzfristig wiederholt und die Marktreaktionen auf die heutigen NFP-Zahlen unseren EA mFX-OpenRangeBreakout ins strahlende Sonnenlicht oder stattdessen aber trübes Regenwetter bescheren, werden wir heute nachmittag sehen.

Eine Webinaraufzeichnung wird es übrigens geben, sofern die Technik wie gewohnt mitspielt. Melden Sie sich also auf alle Fälle oben im Artikel an, egal ob Sie heute direkt live teilnehmen können oder nicht.

Bis 14:15 Uhr live im Webinar
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer





Ausbruchshandel zum Non-Farm-Payrolls per Expert Advisor

Wenn wichtige Neuigkeiten veröffentlicht werden kommen oftmals die Märkte in Bewegung. Volatilität ist gefragt für Trader. Der Haken daran ist, dass man als manuell handelnder Trader oft zu spät dran ist, wenn die Post abgeht - selbst wenn man mit wachen Augen und hellem Geist vor Chartsoftware und Handelssystem sitzt. Hinzu kommen psychologische Herausforderungen, sich an eine im vorhinein wohl überlegte Strategie stringent zu halten. Alles nicht ganz einfach.

Eine schnelle und konsistente Lösung dieser Probleme ist der Handel per Trading Robot, also einer Software, die einen programmierten Handelsalgorithmus automatisiert und gefühlsfrei in Sekundenbruchteilen umsetzt - schneller und konsistenter als das ein Mensch jemals manuell schaffen könnte.

Wenn’s um die Trading-Plattform MetaTrader 4 oder 5 geht, heißen solche Trading Robots Expert Advisors oder, kurz, EA. Wer im News-Trading auf Ausbrüche nach oben oder unten setzen möchte, kann sich per EA bestens darauf vorbereiten - ohne Gewinngarantie versteht sich. Denn ein EA ist ein Werkzeug, nicht mehr und nicht weniger.

Ein EA ist ein Werkzeug, der einen guten Trader noch profitabler, einen schlechten dagegen nur um Verluste reicher macht.

Ein Beispiel für einen solches Hilfsmittel ist unser EA mFX-OpenRangeBreakout, den wir über die letzten Wochen und Monate im Rahmen der Online Workshop-Serie: DELUXE-Version des Open Range Breakout EA programmieren entwickelt und getestet haben. Wir können ihn wirkungsvoll dafür verwenden, um die schnellen Kursbewegungen, die regelmäßig nach Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten, für Gewinn bringende Trades zu nutzen.

Tests des Open-Range-Breakout EA im News-Trading: der monatliche US-Arbeitsmarktbericht “Non-Farm Payrolls”

Ich habe den EA mFX-OpenRangeBreakout im Backtest dazu verwendet, auf folgenden Chartsymbolen die Kursausbrüche zu analysieren, die auf die Veröffentlichung des letzten monatlichen US-Arbeitsmarktberichts “Non-Farm Payrolls” (NFP) am 7.6.2019 folgten:

  1. EURUSD, das meistgehandelte Währungspaar der Welt

  2. USDJPY, die Mutter des Carry-Trades

  3. .US500Cash, ein CFD auf den S&P 500, der für Finanzprofis wichtigste Aktienindex der Welt.

War es möglich, systematische Gewinne zu erzielen?

Beginnen wir mit EURUSD

Die Handelsstrategie “Open-Range-Breakout” (ORB) funktioniert so, dass zwischen zwei festzulegenden Uhrzeiten die Handelsspanne gemessen wird und dann im Laufe des Handelstages Ausbrüche aus dieser Range getradet werden. Wir gestalten den NFP-Handel nun so, dass wir den EA mFX-OpenRangeBreakout in zwei unterschiedlichen Range-Zeiträumen einstellen. Wir vergleichen also zwei unterschiedliche Methoden.

Methode 1: Messung der Range von 8 bis 9 Uhr

Die eigentliche Idee hinter der ORB-Strategie ist, dass man die morgendliche Tageseröffnungsrange misst - daher der Namensbestandteil “Open”. Der relevante Eröffnungszeitraum für die mitteleuropäischen Märkte gilt gemeinhin als die Stunde vor Eröffnung der meisten Aktienbörsen um 9 Uhr. Die Futures auf die wichtigsten Leit-Indizes wie z.B. der Frankfurter DAX 30 oder der Pariser CAC 40 sind in dieser Stunde schon handelbar, was erste Tendenzen für Richtung und Volatilität des Tages vermuten lässt.

In dieser ersten Methode untersuchen wir also, ob ein Tag, an dem ein Non-Farm-Payroll Datum veröffentlicht wird, besonders vorteilhaft volatil für die Open Range Breakout-Strategie ist, nicht nur die Zeit nach der Nachricht selbst. Denn diese wird regelmäßig erst um 14:30 Uhr MEZ der Nachrichten-hungrigen Welt präsentiert.

Wir nutzen also die Standard-Einstellungen des EA’s mFX-OpenRangeBreakout, indem wir als Uhrzeit für den Rangebeginn 07:00 Uhr eingeben. Der MT4-Tradeserver unseres Brokers JFD Bank befindet sich auf Londoner Zeitzone, weshalb wir für 8 Uhr in Deutschland/Österreich/Schweiz 7 Uhr in England und somit im EA veranschlagen. Für das Rangeende geben wir 07:59 Uhr ein, weil die M1-Kerze mit dem Zeitstempel “07:59” im MetaTrader um 7:59:00 beginnt und um 7:59:59 endet. Ab Punkt 8 Uhr können somit Ausbrüche gehandelt werden.

Für den letzten NFP-Freitag am 7. Juni 2019 sieht dies im visuellen Modus des Strategietesters, einem Backtest also, folgendermaßen aus:

ORB-EA EURUSD Standardeinstellung.png

Wenige Minuten nach 8 Uhr (in Chart- bzw. Tradeserverzeitzone gesprochen) eröffnet der EA einen BUY-Deal, der mit Eröffnung des SELL-Deals um ca. 11 Uhr im Verlust geschlossen wird. Erst Trade Nr. 3 des Tages, der BUY-Deal kurz nach 12 Uhr, welcher auch den SELL-Deal im Verlust schließt, bringt den erhofften Gewinn, da der standardmäßig eingestellte Take-Profit-Abstand von 3 Range-Höhen erreicht wird.

Bei 10.000 EUR anfänglichem Kontostand und 0,1% Risiko pro Deal (es stehen also 10 EUR pro Deal auf dem Spiel), verbleibt ein Netto-Gewinn nach allen Transaktionskosten von 4,03 EUR oder 0,04%.

Methode 2: Messung der Range von 8 bis 14:30 Uhr

Wir gehen analog der Methode 1 vor, mit dem einzigen Unterschied, dass die Range nun von 8 Uhr bis 14:30 Uhr, dem Zeitpunkt der NFP-Veröffentlichung, gemessen wird und dann erst getradet werden soll.

Im EA mFX-OpenRangeBreakout geben wir als Range-Beginn 07:00 und als Range-Endzeit 13:29 ein, um der Zeitzone unseres Testbrokers sowie der Funktionsweise des EA’s (für beides siehe oben) Rechnung zu tragen. Wir starten damit den Stragietester im visuellen Modus und erhalten folgendes Tagesergebnis:

Nur ein einziger Deal wird eröffnet, dessen Lotsize wieder auf Basis von 10.000 EUR Kontokapital und 0,1% (= 10 EUR) Risiko pro Deal berechnet wird. Dieser BUY-Deal bleibt bis zum standardmäßig eingestellten Handelsschluss um 19 Uhr Chartzeit geöffnet, obwohl sein SL durch die Trailing-Stop-Funktionalität des EA’s schön in den Gewinn gezogen wurde. Um 19 Uhr schließt der EA den Deal mit 22,70 EUR Profit nach Abzug aller Transaktionskosten. Mehr als doppelt soviel Gewinn wie Risiko, das gefällt mir gut.

Weitere Tests und LIVE-Trading Webinar

Nächste Woche folgen im Freitag-morgendlichen Blog die Tests für US500 sowie USDJPY.

Danach, für 14:15 Uhr MESZ, lade ich Sie herzlich für das LIVE-Webinar Open Range Breakout EA live in Aktion ein. Wir werden den EA mFX-OpenRangeBreakout in Echtzeit auf einem Demokonto testen, während um 14:30 Uhr die Non-Farm-Payrolls veröffentlicht werden.

Im Webinar gibt’s, speziell für Echtgeld-Kunden (Neu- und Bestandskunden!) unseres Top-Partnerbrokers JFD Bank, ein Sonderangebot für den EA. Vielleicht gibt’s ihn sogar komplett kostenfrei? Wer weiß…

Blog-Update

Hier geht’s zum Blog-Post mit der Webinar-Aufzeichnung: Heute Webinar um 14:15 Uhr: NFP-Trading mit ORB-EA

Bis nächsten Freitag wünscht Ihnen beste Trading-Erfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

Webinar-Ankündigung: Open Range Breakout EA live in Aktion

Es ist endlich soweit. Der Expert Advisor (EA) mFX-OpenRangeBreakoutDELUXE ist in absehbarer Zeit fertig getestet und kann live gehen. Damit Sie ihn selbst sehen können, lade ich Sie zu einem kostenlosen Webinar ein:

Open Range Breakout EA live in Aktion

Range-Ausbruchs-Trading benötigt Markt-Volatilität, um profitabel sein zu können.

Am Freitag, 5. Juli 2019 um 14:15 Uhr, zeige ich Ihnen genau, was der EA für Sie automatisch umsetzen kann. Zeit und Termin passen gut, denn um 14:30 Uhr wird der monatliche US-Arbeitsmarktbericht “Non-Farm Payrolls” veröffentlicht. Dieser bringt regelmäßig Bewegung in den Markt - eine ideale Voraussetzung, um im Ausbruchshandel erfolgreich zu sein. Denn ohne Volatilität können wir Trader dem Markt keinen Mehrwert bieten und somit auch keine Gewinne erzielen.

Hier die Aufzeichnung des Webinars:

Während des Webinars gab es ein unschlagbares Sonderangebot für den neuen EA mFX-OpenRangeBreakoutDELUXE geben. Wie letzte Woche im Blog Letzte Feinschliffe am Open Range Breakout EA (inkl. Notiz zum Gewinnpotenzial) schon angekündigt, wird dieses Angebot speziell an Neu- und Bestandskunden unseres Top-Partnerbrokers JFD Bank gerichtet sein, deren Konto unserer Partnergruppe zugeschlüsselt ist. Mehr dazu im Webinar. Falls Sie noch kein bei JFD haben, holen Sie das am besten hier über unseren Partnerlink gleich nach.

Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

ORB EA Dauertest läuft seit Sonntag nacht

Letzte Woche vollendeten wir in der online Workshop-Serie: DELUXE-Version des Open Range Breakout EA programmieren die DELUXE-Version eines Open Range Breakout Expert Advisors (EA) für MetaTrader 4 (MT4). Dieser Trading Robot automatisiert die weitläufig bekannte und unter Tradern sehr beliebte Open-Ragne-Breakout-Strategie, in der zwischen zwei einstellbaren Uhrzeiten die Trading-Range gemessen wird, deren Ausbrüche in der Folge gehandelt werden.

Dies sieht mit einer Range-Erweiterung vom 0,1-fachen der gemessenen Handelsspanne z.B. folgendermaßen aus:

Nach der Programmierung und ersten Funktionalitätstests im eingebauten Strategietester des MT4 müssen wir uns in einem Dauertest in einem Demokonto davon überzeugen, dass der EA auch dauerhaft wirklich das tut, was er soll. Während der Fokus in dieser Phase der EA-Erstellung noch immer auf der Sicherstellung der Funktionalität liegt, erhalten wir nebenbei schon einen ersten Eindruck, welche Einstellungen eventuell zu profitablen Trading-Ergebnissen führen könnten.

Wir testen den neuen EA mFX-OpenRangeBreakout auf folgenden Chartsymbolen eines MT4-Demokontos bei Top-Broker JFD Bank:

  • EURUSD, also Euro-Kurs je EUR in US-Dollar

  • XAUUSD, also Gold-Kurs je Feinunze in US-Dollar

  • .DE30Cash, also einen CFD auf den Spot-Wert des Deutschen Aktienindex in Euro

  • USDJPY, also US-Dollar-Kurs je USD in Japanischen Yen

  • AAPL, also einen CFD auf den Cash-Kurs der Apple Aktie in USD

  • .US30Cash, also einen CFD auf den Spot-Wert des Dow Jones Industrial Index in USD

Durch den Dauertest konnten wir schon ein paar kleinere “Bugs”, also Code-Probleme oder -Fehler, finden und ausmerzen:

  1. Korrekte Platzierung der Range-Box und -Linien bei Übernacht-Trading (Box heute, Close-All morgen).

  2. Korrektur im Festhalten der letzten Ausbruchsrichtung bei eingeschaltetem MA-Filter und nach Verhinderung eines Deals durch diesen.

  3. Verbesserung in der Absturzsicherung durch Globale Variablen bei Nutzung des EA’s im Strategietester.

  4. Korrekte Anpassung der Anfangs-, End- und Schlusszeit bei Übernacht-Trading.

  5. Anpassung des Wochentagsfilters, so dass sich eventuell eingestellte Dealblockaden immer auf den Wochentag beziehen, in der sich die Box befindet. Dies funktionierte schon korrekt im regulären Handeln, nun funktioniert es auch im Übernacht-Trading.

  6. Konsistenzverbesserung durch Anpassung aller Range-bezogener Funktionalitäten auf die per Eingabevariable gegebenenfalls erweiterte Range.

Durch dieses Finetuning funktioniert der EA nun stabil und zuverlässig - wie gewünscht!

Bald Verkaufsstart

Nach noch ein paar weiteren Tagen des Testens wird der EA mFX-OpenRangeBreakout ab demnächst käuflich erwerbbar sein. Teilnehmer der online-Workshop-Serie werden diese finale Version nach Abschluss der Tests inklusive Code und Video-Tutorial der Code-Änderungen als Bonus im Workshop-Teilnahme-Betrag inklusive erhalten.

Für alle anderen: Erinnerung und besondere Sonderkonditionen gewünscht? Dann tragen Sie sich in unseren Freitagsmail-Verteiler ein:

Bis nächsten Freitag wünsche ich beste Programmier- und Trading-Erfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

Alle Funktionalitäten des Open Range Breakout DELUXE EA's jetzt programmiert

Alle Funktionalitäten des Open Range Breakout DELUXE EA's sind jetzt fertig programmiert. Durch die “vierte von drei” Programmier-Sessions, eine über zwei-stündige Mammut-Sitzung gestern, in der online Workshop Serie DELUXE-Version des Open Range Breakout EA programmieren sind nun sämtliche garantierten Features umgesetzt. Nun steht ein ausführlicher Dauertest auf MT4-Demo-Konten der JFD Bank aus, durch den all diese Funktionen auf Mark und Bein geprüft werden.

Nach erfolgreichem Bestehen dieser Tests und eventuellem Fine-Tuning des Codes wird es den fertigen ORB EA käuflich zu erwerben geben! Bleiben Sie daher informiert, um im Juni zu den ersten zu gehören, die darüber per Email informiert werden:

Open Range Breakout EA Infos per Email erhalten

Bitte informieren Sie mich sofort, sobald es Neues zum ORB-EA gibt, per Email an folgende Email-Adresse:

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    In der gestrigen Bonus-Sessions des insgesamt 8-teiligen Programmier-Workshops konnten die Teilnehmer folgende Lerneffekte mitnehmen:

    1. Verwendung von booleschen Eingabe-Variablen, um im EA bestimmte Features ein- und ausschaltbar zu machen.

    2. Korrektur der Stop-Loss- und Take-Profit-Kurse der Short-Positionen um den Spread, da bei Sell-Positionen der Spread beim Closing bezahlt wird, während man bei Buy-Deals die Geld-Brief-Spanne schon bei deren Eröffnung erledigt.

    3. Ermöglichen, dass die Range-Box abends ermittelt wird, das Handelsende aber erst am nächsten Morgen stattfindet.

    4. Optionale Deal-Eröffnung in Gegenrichtung direkt nach einem SL.

    5. Automatisch in der Dealhistorie erkennen, wann eine Order per SL geschlossen wurde.

    6. Einbeziehung des einstellbaren Lotsize-Erhöhungs-Faktors in die Volumensberechnung nach einem Verlustdeal.

    7. Verwendung von Globalen Variablen, um die Fortsetzung des EA’s nach einem gewünschten oder unerwünschten MT4-Neustart so nahtlos wie möglich zu gestalten.

    8. Grenzen des Strategietesters.

    9. Umgang mit Fehler- und Warnmeldungen im Kompilierbericht.

    10. Wie wichtig es ist, im Programmierplan eindeutige und unverwechselbare Beschreibungen aufzuführen.

    Ich berichte nächste Woche voraussichtlich über die ersten Dauertest-Ergebnisse. Bis dahin: dran bleiben!

    Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

    Open-Range-Breakout-DELUXE-EA jetzt mit MA-Filter und verbesserter Grafik

    Nachdem wir letzte Woche im online-Workshop Open-Range-Breakout-DELUXE-EA-programmieren die Lotsize-Erhöhung nach Verlustdeal, das Einstellen des Handels für den Rest des Tages nach Take-Profit-Erreichung, einen Wochentagsfilter sowie einen manuellen Long-/Short-Filter eingebaut haben, konnten die Teilnehmer und ich am Dienstag dieser Woche folgende DELUXE-Funktionalitäten in den ORB-EA einfügen:

    • Einstiegs-Richtungs-Filter je nach Lage des Kurses zu einem vollständig einstellbaren Gleitenden Durchschnitt (Moving Average)

    • Range-Level-Linien für den Rest der Handelszeit des Tages in den Chart einzeichnen, eine klare optische Hilfe für den EA-Nutzer, den Trader also

    • Fehlausbruchs-Handel: Trade in die Box hinein statt aus der Box heraus.

    Durch den Einbau dieser Funktionalitäten konnten wir einige Lerneffekte erreichen:

    • mit welcher Systematik und welchem MQL4-Syntax man im MT4 eingebaute Indikatoren abruft

    • Erstellung von Dropdown-Menüs, um Indikatoren im EA genau wie im Chart einstellen zu können

    • Vertiefung der Nutzung von Chartobjekten: Verwendung der Funktionen ObjectCreate(), ObjectSetInteger(), ObjectSetDouble() und ObjectGetDouble()

    • dass Copy-und-Paste im Programmieren nützlich ist, aber mit sehr viel Sorgfalt verwendet werden muss.

    Der Expert Advisor (EA) für die Open Range Breakout Strategie ist nun schon sehr gut funktionabel, verlässlich und flexibel einsetzbar. Um meiner Garantie nachzukommen, hängen wir der online-Workshop-Serie nächste Woche noch eine Bonus-Session mit an - die “vierte von drei” Programmier-Sitzungen.

    Darin folgen noch mehrere wichtige Programm-Elemente:

    1. Übernacht-Handel (garantiert)

    2. Gegentrade bei SL statt auf Gegensignal zu warten (garantiert)

    3. Dafür sorgen, dass der EA nach einem MT4-Neustart so nahtlos wie möglich den Tradingtag fortsetzen kann, egal ob wegen Stromausfall, Systemabsturz oder einem absichtlichen Programmreboot (garantiert)

    4. Einstellbarkeit des initialen SL-Abstands (wenn noch Zeit bleibt)

    5. Verwendung eines Custom-Indikator (z.B. Heikin Ashi) als Richtungsfilter (wenn noch Zeit bleibt).

    Fröhliches Programmieren und allerbeste Tradingerfolge
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

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      Lotsize-Erhöhung nach Verlust und weiteres steht nun im ORB DELUXE EA

      Dienstag Abend konnten wir im derzeit laufenden online LIVE Programmier-Workshop den Open Range Breakout (ORB) DELUXE EA in großen Schritten weiter entwickeln. Was bisher schon programmiert wurde und funktionabel ist, sehen Sie im letztwöchigen Blog Open Range Breakout DELUXE Version nimmt im ersten Workshop-Teil Form an.

      Die Workshop-Teilnehmer und ich arbeiteten zunächst an der Lotsize-Erhöhung nach einem Verlustdeal, was wir letzte Woche nur teilweise fertig bekommen hatten. Diese Funktionalität steht nun auf stabilen Beinen. Zusammen mit ihr haben wir in den Handels-Robot außerdem eingefügt, dass er den Handel für den Rest des Tages einstellt, sobald ein Deal seinen Take-Profit erreicht hat. Dies nutzt ähnliche Code-Vorgänge, nämlich Schleifen durch die Kontohistorie im MT4.

      Weitere Funktionalitäten und Lerneffekte, die wir durch die dieswöchige Erweiterungs-Session des ORB Expert Advisors im Workshop vermitteln konnten:

      • wie man aus dem Dealpool der Kontohistorie die aktuelle Verlustserie ermittelt

      • dass wir den Dealpool vorwärts und rückwärts durchschleifen können, mit Beispielen, wann dies jeweils vorteilhaft ist

      • herauszufinden, ob ein Deal nicht nur mit Gewinn, sondern auch per TP geschlossen wurde

      • die StringFind()-Funktion kennenlernen

      • die Fehlermeldung 4111 kennenlernen und wie wir diese umgehen können

      • dass wir die Logik zur Erhöhung der Ausbruchszählungs- und Belegung der Ausbruchsrichtungs-Variable anpassen müssen, um “nur Long” oder “nur Short” als Deal-Modus zulassen zu können

      • dass wir eine true/false-Variable in einer If-Bedingung sowohl mit “== true” als auch ohne verwenden und damit Platz sparen und Programmiergeschwindigkeit gewinnen können

      • dass wir eine true/false-Variable in einer If-Bedingung sowohl mit “== false” als auch ohne und stattdessen mit einem führenden “!” verwenden und damit Platz sparen und Programmiergeschwindigkeit gewinnen können

      • den aktuellen Wochentag abzurufen und richtig zu deuten

      • daraus einen Wochentags-Filter zu programmieren

      • welche Überlegungen durchzudenken sind, um “return true;” in der OnTick()-Funktion so früh wie möglich und so spät wie nötig im Code zu platzieren.

      Somit kommen wir dem Endspurt der Programmierung des Open Range Breakout DELUXE EA’s immer näher. Nächste Woche steht noch auf dem Plan:

      • Einstiegsfilter nach einem Moving Average Indikator

      • Farbige Range-Linien zwischen Box und Schlusszeit

      • Trade in die Box hinein statt aus der Box heraus

      • Übernacht-Trade (Box heute, Close-All morgen)

      • Gegentrade bei SL (statt auf Gegensignal zu warten)

      • den EA bestmöglich auf einen Stromausfall bzw. MT4-Neustart während der Handelssession vorzubereiten.

      Ob wir dies alles in der dritten der drei geplanten Sessions schaffen, wird sich zeigen. Falls nötig, hängen wir noch eine Bonus-Session in der Folgewoche dran, um alles wie per Garantie zugesagt fertig zu bekommen.

      Bis bald, schöne Trading- und Programmier-Erfolge
      Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

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        Open Range Breakout DELUXE Version nimmt im ersten Workshop-Teil Form an

        Nachdem wir aus dem Basis-Workshop Open Range Breakout EA fertig programmieren, der letzte Woche zu Ende ging, eine schlagkräftige Basis-Version des Expert Advisors (EA) für MetaTrader 4 (MT4) erstellt haben, die

        1. eine in Uhrzeiten eingebbare Range erkennt und Ausbrüche daraus handelt

        2. effektives Risikomanagement durch Beschränkung der Anzahl der zu handelnden Ausbrüche pro Tag und automatische Errechnung der Lotsize aus einzusetzendem Kapital durchführt und

        3. per Range-abhängigem Dealmanagement wie z.B. Stop-Loss, Take-Profit, Break-Even-Funktionalität und Trailing-Stop die eröffneten Orders steuert,

        machen wir (14 Teilnehmer und ich) uns im diesen Dienstag gestarteten Aufbau-Workshop daran, eine mit noch mehr nützlichen Funktionalitäten ausgestattete DELUXE-Version dieses ORB-EA’s zu programmieren. In der ersten der drei Sessions lernten wir viel Brauchbares, wie z.B.

        1. Dealeröffnungen nur dann zuzulassen, wenn Rangegröße innerhalb vorgebbarer Größenordnung in Punkten liegt.

        2. was ein Punkt ist (vs. Pip oder Indexpunkt etc.) in MT4.

        3. wie wir einen eingebauten Indikator abrufen, hier: Average True Range (ATR).

        4. wie wir in den Eingabevariablen ein Dropdown-Menü für eine Timeframe-Abfrage erstellen.

        5. wie wir die Rangegrößen-Zulassung anhand eines Vielfachen des ATR’s messen und somit auf Volatilität und Preisniveau automatisch anzupassen.

        6. wie wir aus Indikatoren generierte Variablenwerte mittels der Comment()-Funktion überprüfen können.

        7. wie wir Funktionalitäten direkt nach deren Programmierung im Strategietester überprüfen.

        8. dass alle, wirklich alle mit && verknüpften Signal-Bedingungen erfüllt sein müssen und somit keine Hierarchie besteht.

        9. die Lotsize zu erhöhen nach einem Verlustdeal (weil uns die Zeit ausging trotz Überstunden, müssen wir hieran noch weiter feilen, aber ansatzweise steht diese Funktionalität schon).

        10. die Verwendung der Exponential-Rechnung durch Funktion MathPow().

        11. das Ausschalten von Funktionalitäten (hier: Lotsizeerhöhung nach Verlustdeal) durch Nutzung von vorhandenen Eingabevariablen (hier: Eingabevariable auf 0 setzen) statt durch Einführung zusätzlicher true/false Variablen.

        12. wie wir in den Eingabevariablen visuelle Ordnung herstellen können.

        13. Fehlermeldungen zu deuten durch Link: https://docs.mql4.com/constants/errorswarnings/errorcodes

        Da ist hoffentlich eine ganze Menge an Nützlichem hängen geblieben. Nächste Woche geht’s weiter im Text!

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          Bis dahin alles Gute und beste Programmier- und Tradingerfolge
          Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

          Open-Range-Breakout-EA wächst und gedeiht

          Vergangenen Dienstag entwickelten wir am zweiten der drei Abende des Open-Range-Breakout-EA-Programmieren-online-Workshop den Expert Advisor, der eine per eingebbarer Uhrzeiten bestimmte Range im Chart misst und Ausbrüche daraus handelt, ordentlich weiter. Der EA wächst und gedeiht prächtig.

          Die Teilnehmer haben nun schon einen funktionstüchtigen ORB EA in Händen.

          Denn in der dieswöchigen Session wurde (aufbauend auf die ersten Sessions, siehe Blog-Artikel Erfolgreicher Start beim Open-Range-Breakout-EA-Programmieren-online-Workshop) gelernt:

          1. nur einen Deal pro Trading-Richtung gleichzeitig geöffnet zu haben

          2. die Anzahl der zu handelnden Ausbrüche pro Tag zu begrenzen

          3. wie man durch die beiden Dealpools (laufende Trades und Dealhistorie) loopt

          4. wie wir Buys und Sells abwechseln

          5. die Abwechsel-Steuerungs-Variable am Tagesende zurückzusetzen

          6. einer Funktion Parameter mitzugeben

          7. von einer Funktion einen Rückgabewert zu erhalten

          8. wie wir je nach einzugehendem Risiko die Lotsize pro Deal automatisch ermitteln

          Aus Punkten 2 und 8 lässt sich folgerichtig effektiv das Tagesrisiko begrenzen - eine extrem wichtige EA-Eigenschaft für jeden ernsthaften Trader, der mit Hebel arbeiten möchte. Zum Beispiel können maximal 3 Ausbrüche mit 1% Equity-Risiko pro Deal eingestellt werden, was ein Tages-Verlust-Maximum von 3% zur Folge hat.

          Vielen Dank an alle Teilnehmer für ihre aktive Mitgestaltung des online Workshops. Die Rückmeldungen aus dem Chat waren auch diese Woche wieder überwältigend positiv, was mich natürlich freut:

          Super !!! Vielen Dank, war Klasse auch - und gerade wegen - der Überstunden :-)
          — Bernd M.
          Wunschlos glücklich.
          — Andreas
          Danke für die Überstunden und den ganzen Abend :-)
          — Maria

          Nächste Woche geht’s auf die Zielgerade. Im letzten der drei online-Workshop-Abende werden wir auf alle Fälle noch folgende Funktionalitäten gemeinsam in den EA einbauen:

          1. Break-Even-Funktionalität für den SL

          2. Range-abhängige Trailing-Stop-Funktionalität

          3. Dealeröffnungen nur wenn Rangegröße innerhalb vorgebbarer Größenordnung liegt

          Wenn noch Zeit bleibt, kümmern wir uns noch um einen oder zwei der von den Teilnehmern gewünschten Features für den EA:

          • Teilgewinnmitnahme

          • Einstiegsfilter anhand der Kurslage zu einem Moving Average

          • Lotsizeerhöhung nach Verlust (Achtung: super gefährlich!)

          • Farbige Range-Linien zwischen Box und Schlusszeit

          • Trade in die Box hinein statt aus der Box heraus

          • Wochentag-Filter

          • Übernacht-Trade (Range-Messung heute, Trading-Ende vor Rangestart morgen)

          • Anzeige der Box während sie sich noch entwickelt

          • Gegentrade bei SL (statt auf Gegenausbruch zu warten)

          Grundsätzlich ist dies alles in MQL4 programmierbar für den Expert Advisor. Schauen wir mal, wie weit wir kommen!

          Vielleicht habe ich ja noch eine Überraschung im Ärmel… :-)

          Es lohnt sich daher, sich zu meinen Freitagsmails über Spannendes, Wissenswertes und Promotionen zu den Themen MT4/MT5, EAs und Trading anzumelden:

          Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge
          Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

          Open Range Breakout EA programmieren

          Am vergangenen Dienstag, 9.4., habe ich, gemeinsam mit Ihnen, in einer LIVE-Programmier-Session den ersten Teil eines Expert Advisors (EA) für MetaTrader 4 (MT4) zum Automatisieren der beliebten Open Range Breakout Strategie programmiert. Die Teilnehmer des sehr gut gefüllten Webinar-Raums konnten dabei sehen und lernen, wie der EA

          1. mittels einer Programmierschleife die vergangenen M1-Kerzen im Chart nach deren Zeitstempel sowie deren Höchst- und Tiefstkursen durchsucht,

          2. mittels Wenn-dann-Abfragen und mathematischen Logiken die Handelsspanne des gewünschten Zeitraums ermittelt und

          3. diese Angaben nutzt, um ein blaues Rechteck in den Chart einzuzeichnen, das diese Range farbig markiert.

          Sehen Sie in der folgenden Webinaraufzeichnung selbst, wie wir dabei vorgegangen und welches Ergebnis dabei herausgekommen ist:

          Danke für all Ihre aktive Teilnahme am Webinar!

          Kostenloser Download des EA’s

          Um den EA zum Stand des Webinarendes absolut kostenlos und unverbindlich herunterzuladen, klicken Sie hier, um zum Bestellformular zu gelangen.

          Wichtig an dieser Stelle ist unser HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEIS: dieser EA stellt keine Handelsempfehlung dar, sondern dient lediglich zur Veranschaulichung des MQL4-Programmierens und somit nur für Lernzwecke des EA-Programmierens. Nutzen Sie ihn ausschließlich auf Demo-Konten!

          Erweiterte Version des EA’s kommt; und Sie können mit dabei sein

          Der EA ist in seinem jetzigen Stadium noch nicht fertig. Er kann lediglich die oben beschriebenen Dinge. Was ihm fehlt sind unter anderem

          • Handelssignale und automatische Tradeeröffnung

          • Deal- und Risikomanagement

          • gewisse Vorkehrungen im Code, die die Stabilität der Funktionalitäten auch bei MT4-Absturz oder -Neustart gewährleisten.

          All das werde ich für Sie und gemeinsam mit Ihnen in drei weiteren online LIVE Programmier-Sessions in den kommenden Wochen durchführen. Sie können mit von der Partie sein und

          • LIVE mitprogrammieren und dadurch das EA-Programmieren lernen

          • Durch Anregungen und Wünsche die Funktionalitäten des EA’s mitgestalten

          • mich direkt in den online Sessions fragen, was Sie schon immer über EAs, MT4, MQL4-Programmieren, Trading etc. wissen wollten.

          Die Sessions finden an den drei verbleibenden Dienstagen des April statt, jeweils 19 Uhr bis 20 Uhr: also 16.4., 23.4. und 30.4. Diese Programmierstunden werde ich für Sie aufzeichnen, so dass Sie nichts verpassen werden, auch wenn Sie mal eine Sitzung nicht dabei sein können. Sie erhalten auch immer den aktuellen Code-Stand als mq4-Datei direkt im Anschluss an jede Session. Die Kursabende werden wir übrigens über die sehr leicht bedienbare online-Videokonferenz-Plattform Zoom.us durchführen.

          Klicken Sie hier für alle Informationen und melden sich am besten gleich an, um sich Ihren Platz zu sichern. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme.

          Ganz herzliche Grüße
          Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer


          EA Programmieren LIVE Webinar: Themen-Stichwahl für nächsten Dienstag

          Zwei wichtige Dinge gibt es heute zu besprechen:

          1. Wie Sie am Webinar “EA Programmieren LIVE”, das wir am nächsten Dienstag, 9.4.2019, um 16 Uhr MEST gemeinsam mit dem Broker JFD Bank durchführen, teilnehmen können

          2. Welches Thema wir in diesem Webinar nun nach Ihren Themenvorschlägen von vor zwei Wochen schlussendlich behandeln werden.

          Wie Sie am Webinar “EA Programmieren LIVE” teilnehmen können

          Nochmal ganz formell: ich lade Sie ganz herzlich zum JFD-Live-Event: Regelbasierte Trading-Strategien und Algos im Einsatz am 9.4. um 16 Uhr ein, in dem ich live vor Ihren Augen, gemeinsam mit Ihnen einen EA programmiere.

          Diesen EA erhalten Sie am Ende des Webinars sogar kostenfrei als Download, Code und alles! Hier die Fakten:

          Wann?

          Am Dienstag, 9. April 2019, um 16 Uhr deutscher Zeit. Das Webinar wird ca. 90 Minuten dauern. Genug Zeit, um viel zu lernen und viele Fragen zu stellen!

          Wie und wo?

          Alles online, also bequem von Ihrem Arbeitsplatz oder zu Hause aus. Um sich anzumelden und den Teilnahmelink zu erhalten, klicken Sie zunächst auf diesen Link und wählen dort folgendes Webinar aus:

          Klicken Sie dort rechts auf den Pfeil nach unten, um die Webinardetails einzublenden:

          Nun klicken Sie auf ANMELDEN und gelangen zum Registrierungsformular. Dieses füllen Sie einfach schnell aus, klicken erneut auf Anmelden - fertig!

          Per Email erhalten Sie dann den Teilnahmelink zugesendet.

          Was?

          Vor Ihren Augen, damit Sie selbst das Expert Advisor-Programmieren lernen können oder Ihre MQL4-Kenntnisse vertiefen können, programmiere ich für Sie einen EA für MT4. Diesen EA können Sie im Nachgang des Webinars kostenlos als Download erhalten! Was für einen EA werden wir gemeinsam programmieren, das können Sie selbst bestimmen:

          EA Programmieren LIVE Webinar: Themen-Stichwahl

          Vor zwei Wochen hatten Sie in unserem Blog-Artikel EA-Programmieren LIVE im Webinar: welche Themen wünschen Sie? die Möglichkeit, Themenwünsche für das anstehende Webinar am 9.4. abzugeben. Die Teilnahme war sehr rege, vielen Dank dafür! Ihre Wunschliste habe ich in der folgenden Wortwolke zusammengefasst:

          Die drei heißesten EA-Themen sind demnach

          1. Donchian Channel, also Handel mit der Trading-Range der jeweils letzten z.B. 10 Kerzen

          2. Open Range Breakout - ein ähnlicher Ansatz, nur dass die Handelsspanne zu festen Uhrzeiten täglich festgehalten wird

          3. Trailing Stop, inklusive Varianten davon - ein Dealmanagement-Mechanismus, um Kursgewinne zu sichern.

          Für alle drei Themen sind die effektiven 60 Minuten Programmierzeit, die wir innerhalb des 90-minütigen Webinars haben, leider nicht ausreichend. Daher benötigen wir eine alles entscheidende Stichwahl.

          Ihre Stichwahl-Stimmenabgabe

          Bitte geben Sie Ihre Stimme ab für eine der drei Themen:

           
           

          Danke für Ihre Stimme!

          Das Abstimmungsergebnis erfahren Sie direkt zu Beginn des Webinars, zu dem Sie sich - falls noch nicht geschehen - wie oben beschrieben anmelden können.

          Ich freue mich, für Sie programmieren zu dürfen!

          Bis Dienstag um 16 Uhr im Webinar
          Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

          EA-Programmieren LIVE im Webinar: welche Themen wünschen Sie?

          Am 9. April um 16 Uhr steht mein nächstes kostenfreies “EA-Programmieren LIVE” Webinar an, in Zusammenarbeit mit JFD Bank (vormals JFD Brokers). Ich werde Ihnen live am Bildschirm einen Expert Advisor für MetaTrader 4 programmieren - damit Sie selbst das programmieren lernen können.

           

          Den fertigen EA-Code werden Sie am Ende des Webinars kostenlos für Ihre eigene Nutzung und Weiterentwicklung als mq4-Datei herunterladen können!

          Damit er von maximaler Relevanz ist für Sie, lade ich Sie hier und jetzt ein, das Webinar-Thema, also die zu programmierende Handelsstrategie, mitzubestimmen. Ich dachte daran, Ihnen zum Beispiel die Automatisierung einer seltenen, aber angeblich höchst profitablen Kerzenformation zu zeigen.

          Aber Sie sind der Boss: schreiben Sie mir bitte in das folgende online-Formular, welche Wünsche Sie zur EA-Programmierung bzw. zum Selbst-Erlernen des EA-Programmierens haben. Aus allen Einsendungen werde ich den für den Webinar-Rahmen (sofern fachlich und zeitlich möglich) spannendsten Algorithmus auswählen und live vor Ihren Augen programmieren.

          Schicken Sie mir bitte hier Ihren Themenwunsch:

          Vielen Dank für Ihr reges Mitgestalten. Nächste Woche teile ich Ihnen das Thema mit hier auf meinem Blog (und mittels meiner Freitagsmail, zu der Sie sich hier kostenlos anmelden können) und platziere auch den Webinar-Anmelde-Link.

          Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge wünscht
          Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer