Tradingsystem

Recovery Zone EA: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Zu unserem Expert Advisor (EA) für MetaTrader 4 (MT4) mFX-RecoveryZone, mit dem Sie die so genannte Zonen-Recovery-Strategie automatisieren und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken voll im Blick behalten können, erreichen mich häufig die folgenden Fragen. Ich hoffe, meine folgenden Antworten bringen Licht ins Dunkel.

Vorab: Was ist überhaupt eine Recovery Zone? Lesen Sie dazu bitte den folgenden Blog-Artikel Automatisierung des Recovery Zone Systems mittels Trading-Robot, speziell als EA für MT4.

 

Trading mit Ausblick - Foto von Haut Risque

 

Jetzt zur Beantwortung der häufig gestellten Fragen zu unserem EA mFX-RecoveryZone

Ist es möglich, diesen EA auch bei Aktieninstrumenten zu verwenden?

Sofern Ihr Broker auf Ihrem MT4-Konto Einzelaktien-CFDs anbietet, wie z.B. unser empfohlener Partnerbroker JFD Bank, können Sie mit unserem EA mFX-RecoveryZone auf die Kursbewegungen von Einzelaktien setzen.

Auf wie vielen Charts oder MT4 Instanzen kann ich den EA anwenden?

Mit dem Kauf des EA’s erhalten Sie eine unbeschränkte Lizenz für Ihre private Nutzung. Sie können ihn auf beliebig vielen MT4 Instanzen nutzen und darin auf beliebig vielen Charts installieren, wobei in der Regel maximal 100 Charts pro MT4 Instanz geöffnet sein können.

Viele EAs sind nur auf Forex programmiert. Kann dieser EA auch den Dax und andere Indizes handeln?

Ja, das ist einwandfrei möglich. Alle Symbole bei allen Brokern können gehandelt werden.

Der Recovery-Zone-EA soll keine Trades automatisch selber eröffnen, sondern nur meine manuellen Trades managen. Geht das?

Das ist möglich, denn genau darauf ist der EA mFX-RecoveryZone sogar ausgelegt. Am einfachsten geht dies, indem Sie die Deals, die der EA managen soll, per Button-Klick im EA-Chart eröffnen. Siehe dazu auch die folgende Videoanleitung:

Mit meinem ersten Trade ziele ich auf 10 Pips (bzw. 10 Indexpunkte) Profit ab. Im Falle, dass der Erstdeal in den SL läuft und der EA die Lotsize erhöhen muss und weitere Trades öffnet, sollen diese wieder geschlossen werden, sobald die 10 Pips Profit, auf die Erstlotsize gerechnet, insgesamt erreicht werden. Wie ist dies zu bewerkstelligen?

Das geht, indem Sie die Eingabevariablen Kursgewinnabstand (Pips) und Kursgewinn Hedgeserie (Pips) in den EA-Eigenschaften beide auf 10 Pips (= 10 Indexpunkte bei 0-, 1- oder 2-stelliger Quotierung des Index-CFD’s) einstellen. Sehen Sie dazu auch die Einstellungsmöglichkeiten des EA’s unter FUNKTIONALITÄTEN UND EINSTELLUNGSMÖGLICHKEITEN auf der EA-Infoseite.

Über den EA mFX-RecoveryZone können Sie sich hier vollständig informieren. Bitte beachten Sie dabei auch explizit die Risiken, die mit der Recovery-Zonen-Strategie einhergehen.

Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

Einladung: heute 14:10 Uhr online-live-EA-Trading zur NFP-Veröffentlichung

Zum Abschluss einer spannenden Handelswoche steht als Höhepunkt der monatliche US-Arbeitsmarktbericht “Non-Farm Payrolls”, kurz NFP, um 14:30 Uhr an. Pünktlich zu dessen Veröffentlichung schalte ich, wie letzten Monat, wieder Ausbruchs- bzw. Trendfolge-EAs auf ein Echtgeld-Konto. Sie können dabei sein und zusehen, ob die Strategie wie letzten Monat aufgeht und einen Gewinn abwirft oder ob heute die Winde nicht so günstig wehen:

Wir starten heute um 14:10 Uhr, damit ich genug Zeit habe, die Marktsituation einzuschätzen und meine Expert Advisors pünktlich um 14:30 Uhr handelsbereit zu schalten - alles live vor Ihren Augen:

(Ich bitte um Entschuldigung für die technischen Probleme mit YouTube-Live, was aus dem Live-Event ein aufgezeichnetes Event machte)

Schon der Zinsentscheid und die Pressekonferenz der US-Notenbank Fed am Mittwoch brachte Schwung in die Märkte, inbesondere EURUSD und USDJPY. Die erwartete Zinssenkung von einem viertel Prozentpunkt kam, jedoch bezeichnete Fed-Chef Jerome Powell in der Pressekonferenz die US-Wirtschaft als robust. Das brachte die Aktienmärkte sowie Gold unter Druck und stärkte den US-Dollar, weil von Signalen zu weiteren Zinssenkungen ausgegangen wurde.

All das ist hoch interessant, wäre doch intuitiv davon auszugehen dass eine starke Wirtschaft steigende, nicht fallende Aktienkurse produzieren sollte. Das zeigt uns eindeutig, dass die aktuelle Hausse rein auf fallende Zinserwartungen aufgebaut ist - ein brisantes Kartenhaus.

Auch verfolgenswert: im Vorfeld der Fed-Sitzung hatte der Austral-Dollar (AUD) mehrere Tage lang Schwäche gezeigt, unter anderem gegen USD, EUR und auch JPY. Der AUD wird aufgrund der Rohstoff-lastigen Volkswirtschaft downunder oft als Platzhalter für die Weltwirtschaft verwendet.

US-Wirtschaft robust versus schwächelnder Weltwirtschaft: das verspricht meines Erachtens Spannung und Volatilität bei wichtigen Datenveröffentlichungen, wie auch der heute anstehenden NFP-Zahl.

Schalten Sie also 14:10 Uhr heute mit ein, oben auf dieser Webseite im eingebetteten YouTube-Live-Fenster. Mittels EAs werden wir versuchen, dem Markt zur und kurz nach dem US-Arbeitsmarktbericht einen Mehrwert zu bieten und in Gewinntrades bezahlt zu werden.

Die folgenden beiden EAs kommen dabei zum Einsatz:

Bis dahin alles Gute
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

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Heute Webinar um 14:15 Uhr: NFP-Trading mit ORB-EA

Das wichtigste zuerst: heute ist Webinar um 14:15 Uhr!

Open Range Breakout EA live in Aktion

BLOG-UPDATE vom 8.7.19 - Hier gleich für Sie vorab die Aufzeichnung des Webinars:

Während des Webinars werden die monatlichen Arbeitsmarktzahlen des US-Arbeitsministeriums veröffentlicht. Sie heißen auf englisch “Non-Farm Payrolls”, kurz NFP, und sorgen regelmäßig für kräftige Kursausschläge im Devisenmarkt und auch vielen anderen Finanzmärkten.

Diese Volatilität werden wir zu nutzen versuchen, indem wir den Expert Advisor mFX-OpenRangeBreakout auf diese Situation anwenden. In den ersten 15 Minuten zeige ich Ihnen, wie man ihn installiert und einstellt, danach schauen wir ihm beim Traden zu.

Das Webinar führen wir in Zusammenarbeit mit unserem Top-Partnerbroker JFD Bank auf deren Webinar-Plattform durch. Für alle Webinarteilnehmer, die auch Echtgeld-Kunden von JFD sind, wird es ein besonderes Angebot zur eigenen Nutzung des MT4-EA’s mFX-OpenRangeBreakout geben. Die Teilnahme lohnt sich also!

Wie profitabel wäre der EA letzten Monat im NFP-Trading gewesen?

Letzte Woche habe ich Ihnen die Backtest-Ergebnisse des EA’s mFX-OpenRangeBreakout für EURUSD vorgestellt. Diese Woche, als endgültige Vorbereitung für das Webinar heute, sind USDJPY sowie der US500-CFD an der Reihe. Wir testen jeweils mit 10.000 EUR Startkapital und 0,1% Risiko pro Deal. Bei jeder Order stehen also 10 EUR auf dem Spiel.

Siehe dazu mein Blog-Artikel Ausbruchshandel zum Non-Farm-Payrolls per Expert Advisor, der die Gedanken hinter den beiden folgenden Range-Ermittlungs-Zeiträumen erläutert.

Methode 1: Messung der Open Range “klassisch” von 8-9 Uhr

Zunächst wenden wir uns USDJPY, der Mutter der Carry-Trades, zu.

Nach Feststellung der Range am Morgen gibt es mehr oder weniger sofort einen BUY-Deal wegen Ausbruch nach oben. Diese Position liegt zwischenzeitlich fast eine ganze Range-Höhe im Gewinn. Der Kurs dreht aber und löste mit Veröffentlichung der NFP-Zahl ein Short-Signal aus, dessen SELL-Deal ins standardmäßig eingestellte Gewinnziel von drei Range-Höhen läuft. Unterm Strich verbleiben für den Tag 14,10 EUR Gewinn in USDJPY zu verzeichnen.

Im CFD-Kontrakt auf den US-Aktienindex S&P 500 sieht es folgendermaßen aus:

Ähnlich wie bei USDJPY ergibt sich früh ein BUY-Signal. Hier war die bullische Stimmung am Vormittag noch ausgeprägter, weshalb der SL des Deals mittels der Break-Even-Funktionalität des EA’s auf Einstandskurs nachgezogen werden kann. Es folgt ein Kurs-Schlenker nach unten, der einen SELL-Deal auslöst, der wenige Minuten später ausgestoppt und in eine BUY-Position umgewandelt wird. Letztere läuft in Windeseile in den Take-Profit, wodurch nach Abzug aller Transaktionskosten ein Tagesgewinn von 13,29 EUR entstanden wäre.

Methode 2: Messung der Range “komplett” von 8-14:30 Uhr

In Methode 2 gedulden wir uns mit der ersten Dealeröffnung des Tages bis zum Zeitpunkt der Datenveröffentlichung der NFP um 14:30 Uhr. Das verursacht regelmäßig höhere Handelsspannen, was kleinere Lotgrößen sowie weiter entferntere Break-Even- und Take-Profit-Marken zur logischen Folge hat.

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Im USDJPY-Chart des visuellen Backtests sehen wir, dass nur ein einziger Deal eröffnet wird, der quasi zu jedem Zeitpunkt im Gewinn liegt. Sein Gewinnziel wird zwar nicht erreicht, dafür aber die Break-Even-Marke (nach einer Range-Höhe) und die Gewinnschwelle für das Aktivieren des Trailing-Stops. Letztere ist auf zwei Range-Höhen voreingestellt, kann aber im EA verändert werden.

Das kleine orangene Strichchen im Chart auf Höhe der 13:49-Uhr-Kerze signalisiert, dass der Stop-Loss des SELL-Geschäfts auf dieses Level nachgezogen war. Ein Gewinn ist also schon gesichert. Jedoch schließt der EA bei Erreichen der auf 19 Uhr (Chart-Zeitzone) eingestellte Handelsschluss-Uhrzeit den Deal, was dem Expert Advisor einen Deal- und Tagesgewinn für USDJPY von 9,65 EUR nach Begleichung aller Transaktionskosten beschert hätte.

Wenden wir uns dem US500-CFD zu. Wie sieht bei diesem der Backtest-Chart des EA’s aus, wenn wir den Handel mit Veröffentlichung der NFP-Zahlen starten?

Hier entsteht zunächst ein Fehlausbruch nach unten, bevor der zweite Deal des Tages, eine BUY-Position, die vollen drei Range-Höhen als so gut wie optimalen Gewinn ergattert. Am kleinen orangenen Strichchen im Chart sehen wir, dass Teilgewinne durch SL-Nachzug (Break-Even-Funktionalität und Trailing Stop) schon gesichert waren. Am Tagesende bleibt uns ein netto Gewinn von 16,24 EUR.

Wir sehen bei drei der vier Tests spürbar mehr Tagesgewinn als wir pro Deal riskiert hätten. Beim zweiten Test (USDJPY mit Range von 8 Uhr bis 14:30 Uhr) erhalten wir einen Tagesgewinn von knapp unterhalb dem pro-Deal-Risiko. Dieses Chance-Risiko-Verhältnis gefällt mir grundsätzlich gut.

Ist der EA also grundsätzlich profitabel?

Die Betrachtung von nur einem einzigen Handelstag ist natürlich zu kurz, um aussagekräftige Test-Ergebnisse zu erhalten. Daher werden wir in den kommenden Monaten den EA weiter live während der NFP-Veröffentlichung testen. Nur so erhalten wir Einblick in die Profitabilität der vielen möglichen Einstellungskombinatinen des EA’s.

Ob sich die Geschichte kurzfristig wiederholt und die Marktreaktionen auf die heutigen NFP-Zahlen unseren EA mFX-OpenRangeBreakout ins strahlende Sonnenlicht oder stattdessen aber trübes Regenwetter bescheren, werden wir heute nachmittag sehen.

Eine Webinaraufzeichnung wird es übrigens geben, sofern die Technik wie gewohnt mitspielt. Melden Sie sich also auf alle Fälle oben im Artikel an, egal ob Sie heute direkt live teilnehmen können oder nicht.

Bis 14:15 Uhr live im Webinar
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer





Webinar-Ankündigung: Open Range Breakout EA live in Aktion

Es ist endlich soweit. Der Expert Advisor (EA) mFX-OpenRangeBreakoutDELUXE ist in absehbarer Zeit fertig getestet und kann live gehen. Damit Sie ihn selbst sehen können, lade ich Sie zu einem kostenlosen Webinar ein:

Open Range Breakout EA live in Aktion

Range-Ausbruchs-Trading benötigt Markt-Volatilität, um profitabel sein zu können.

Am Freitag, 5. Juli 2019 um 14:15 Uhr, zeige ich Ihnen genau, was der EA für Sie automatisch umsetzen kann. Zeit und Termin passen gut, denn um 14:30 Uhr wird der monatliche US-Arbeitsmarktbericht “Non-Farm Payrolls” veröffentlicht. Dieser bringt regelmäßig Bewegung in den Markt - eine ideale Voraussetzung, um im Ausbruchshandel erfolgreich zu sein. Denn ohne Volatilität können wir Trader dem Markt keinen Mehrwert bieten und somit auch keine Gewinne erzielen.

Hier die Aufzeichnung des Webinars:

Während des Webinars gab es ein unschlagbares Sonderangebot für den neuen EA mFX-OpenRangeBreakoutDELUXE geben. Wie letzte Woche im Blog Letzte Feinschliffe am Open Range Breakout EA (inkl. Notiz zum Gewinnpotenzial) schon angekündigt, wird dieses Angebot speziell an Neu- und Bestandskunden unseres Top-Partnerbrokers JFD Bank gerichtet sein, deren Konto unserer Partnergruppe zugeschlüsselt ist. Mehr dazu im Webinar. Falls Sie noch kein bei JFD haben, holen Sie das am besten hier über unseren Partnerlink gleich nach.

Herzliche Grüße und beste Trading-Erfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

ORB EA Dauertest läuft seit Sonntag nacht

Letzte Woche vollendeten wir in der online Workshop-Serie: DELUXE-Version des Open Range Breakout EA programmieren die DELUXE-Version eines Open Range Breakout Expert Advisors (EA) für MetaTrader 4 (MT4). Dieser Trading Robot automatisiert die weitläufig bekannte und unter Tradern sehr beliebte Open-Ragne-Breakout-Strategie, in der zwischen zwei einstellbaren Uhrzeiten die Trading-Range gemessen wird, deren Ausbrüche in der Folge gehandelt werden.

Dies sieht mit einer Range-Erweiterung vom 0,1-fachen der gemessenen Handelsspanne z.B. folgendermaßen aus:

Nach der Programmierung und ersten Funktionalitätstests im eingebauten Strategietester des MT4 müssen wir uns in einem Dauertest in einem Demokonto davon überzeugen, dass der EA auch dauerhaft wirklich das tut, was er soll. Während der Fokus in dieser Phase der EA-Erstellung noch immer auf der Sicherstellung der Funktionalität liegt, erhalten wir nebenbei schon einen ersten Eindruck, welche Einstellungen eventuell zu profitablen Trading-Ergebnissen führen könnten.

Wir testen den neuen EA mFX-OpenRangeBreakout auf folgenden Chartsymbolen eines MT4-Demokontos bei Top-Broker JFD Bank:

  • EURUSD, also Euro-Kurs je EUR in US-Dollar

  • XAUUSD, also Gold-Kurs je Feinunze in US-Dollar

  • .DE30Cash, also einen CFD auf den Spot-Wert des Deutschen Aktienindex in Euro

  • USDJPY, also US-Dollar-Kurs je USD in Japanischen Yen

  • AAPL, also einen CFD auf den Cash-Kurs der Apple Aktie in USD

  • .US30Cash, also einen CFD auf den Spot-Wert des Dow Jones Industrial Index in USD

Durch den Dauertest konnten wir schon ein paar kleinere “Bugs”, also Code-Probleme oder -Fehler, finden und ausmerzen:

  1. Korrekte Platzierung der Range-Box und -Linien bei Übernacht-Trading (Box heute, Close-All morgen).

  2. Korrektur im Festhalten der letzten Ausbruchsrichtung bei eingeschaltetem MA-Filter und nach Verhinderung eines Deals durch diesen.

  3. Verbesserung in der Absturzsicherung durch Globale Variablen bei Nutzung des EA’s im Strategietester.

  4. Korrekte Anpassung der Anfangs-, End- und Schlusszeit bei Übernacht-Trading.

  5. Anpassung des Wochentagsfilters, so dass sich eventuell eingestellte Dealblockaden immer auf den Wochentag beziehen, in der sich die Box befindet. Dies funktionierte schon korrekt im regulären Handeln, nun funktioniert es auch im Übernacht-Trading.

  6. Konsistenzverbesserung durch Anpassung aller Range-bezogener Funktionalitäten auf die per Eingabevariable gegebenenfalls erweiterte Range.

Durch dieses Finetuning funktioniert der EA nun stabil und zuverlässig - wie gewünscht!

Bald Verkaufsstart

Nach noch ein paar weiteren Tagen des Testens wird der EA mFX-OpenRangeBreakout ab demnächst käuflich erwerbbar sein. Teilnehmer der online-Workshop-Serie werden diese finale Version nach Abschluss der Tests inklusive Code und Video-Tutorial der Code-Änderungen als Bonus im Workshop-Teilnahme-Betrag inklusive erhalten.

Für alle anderen: Erinnerung und besondere Sonderkonditionen gewünscht? Dann tragen Sie sich in unseren Freitagsmail-Verteiler ein:

Bis nächsten Freitag wünsche ich beste Programmier- und Trading-Erfolge
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

Open Range Breakout DELUXE Version nimmt im ersten Workshop-Teil Form an

Nachdem wir aus dem Basis-Workshop Open Range Breakout EA fertig programmieren, der letzte Woche zu Ende ging, eine schlagkräftige Basis-Version des Expert Advisors (EA) für MetaTrader 4 (MT4) erstellt haben, die

  1. eine in Uhrzeiten eingebbare Range erkennt und Ausbrüche daraus handelt

  2. effektives Risikomanagement durch Beschränkung der Anzahl der zu handelnden Ausbrüche pro Tag und automatische Errechnung der Lotsize aus einzusetzendem Kapital durchführt und

  3. per Range-abhängigem Dealmanagement wie z.B. Stop-Loss, Take-Profit, Break-Even-Funktionalität und Trailing-Stop die eröffneten Orders steuert,

machen wir (14 Teilnehmer und ich) uns im diesen Dienstag gestarteten Aufbau-Workshop daran, eine mit noch mehr nützlichen Funktionalitäten ausgestattete DELUXE-Version dieses ORB-EA’s zu programmieren. In der ersten der drei Sessions lernten wir viel Brauchbares, wie z.B.

  1. Dealeröffnungen nur dann zuzulassen, wenn Rangegröße innerhalb vorgebbarer Größenordnung in Punkten liegt.

  2. was ein Punkt ist (vs. Pip oder Indexpunkt etc.) in MT4.

  3. wie wir einen eingebauten Indikator abrufen, hier: Average True Range (ATR).

  4. wie wir in den Eingabevariablen ein Dropdown-Menü für eine Timeframe-Abfrage erstellen.

  5. wie wir die Rangegrößen-Zulassung anhand eines Vielfachen des ATR’s messen und somit auf Volatilität und Preisniveau automatisch anzupassen.

  6. wie wir aus Indikatoren generierte Variablenwerte mittels der Comment()-Funktion überprüfen können.

  7. wie wir Funktionalitäten direkt nach deren Programmierung im Strategietester überprüfen.

  8. dass alle, wirklich alle mit && verknüpften Signal-Bedingungen erfüllt sein müssen und somit keine Hierarchie besteht.

  9. die Lotsize zu erhöhen nach einem Verlustdeal (weil uns die Zeit ausging trotz Überstunden, müssen wir hieran noch weiter feilen, aber ansatzweise steht diese Funktionalität schon).

  10. die Verwendung der Exponential-Rechnung durch Funktion MathPow().

  11. das Ausschalten von Funktionalitäten (hier: Lotsizeerhöhung nach Verlustdeal) durch Nutzung von vorhandenen Eingabevariablen (hier: Eingabevariable auf 0 setzen) statt durch Einführung zusätzlicher true/false Variablen.

  12. wie wir in den Eingabevariablen visuelle Ordnung herstellen können.

  13. Fehlermeldungen zu deuten durch Link: https://docs.mql4.com/constants/errorswarnings/errorcodes

Da ist hoffentlich eine ganze Menge an Nützlichem hängen geblieben. Nächste Woche geht’s weiter im Text!

Open Range Breakout EA Infos per Email erhalten

Bitte informieren Sie mich sofort, sobald es Neues zum ORB-EA gibt, per Email an folgende Email-Adresse:

    Freitagsmails mit wichtigen und spannenden Themen rund ums EA-Programmieren und Trading gewünscht (kostenlos und jederzeit abbestellbar):

    Datenschutz nach DSGVO. Sie können sich jederzeit aus unserem Email-Verteiler austragen.

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    Bis dahin alles Gute und beste Programmier- und Tradingerfolge
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

    Basis-Version von EA ist fertig: Open Range Breakout für MT4

    Diese Woche Dienstag fand die letzte der drei online Programmier-Sessions im Rahmen der Online Workshop-Serie: Open Range Breakout EA programmieren statt. Der ORB EA ist nun in einer gut ausgestattteten Basis-Version voll funktionsfähig und arbeitstauglich.

    In Summe kann dieser Expert Advisor für MT4 Ihnen die manuelle Umsetzung der folgenden Strategie voll-automatisch abnehmen:

    • Handelsspanne des Chart-Symbols zwischen zwei eingebbaren Uhrzeiten erkennen und ins Chart als Box einzeichnen, z.B. die Tages-Eröffnungs-Range (= Open Range) zwischen 6 und 8 Uhr.

    • Am Rest des gleichen Tages werden Kursausbrüche (= Breakouts) aus diesem Rechteck in Ausbruchsrichtung automatisch getradet.

    • Stop-Loss wird automatisch einen Punkt außerhalb der gegenüber liegenden Rangebegrenzung gesetzt.

    • Die Lotsize wird automatisch berechnet, indem ein eingebbares Risiko pro Deal (in Prozent des Kontokapitals) mit dem Stop-Loss-Abstand als Kursrisiko und dem Tickwert des Symbols bei Ihrem Broker ins Verhältnis gesetzt wird.

    • Automatische Rundung der Lotsize auf die richtige Nachkommastelle, je nach Lotstep des Chartsymbols, egal bei welchem Broker.

    • Zusammen mit der eingebbaren maximalen Trade-Anzahl pro Tag können Sie damit perfekt Ihr Gesamtrisiko steuern.

    • Auf der Gewinnseite können Sie den Take-Profit-Abstand als Vielfaches der Range angeben, also im Endeffekt ein Vielfaches des eingesetzten Kapitals als Zielgewinn vorgeben.

    • Zur Gewinnsicherung dienen eine Break-Even-Funktionalität und ein Trailing-Stop, beide sinnvollerweise Range-abhängig steuerbar.

    • Am Tagesende schließt der EA zudem automatisch zu einer durch Sie einstellbaren Uhrzeit die eventuell noch offenen Deals (Achtung: Handelszeiten Ihres Brokers sind zu beachten, insbesondere bei verkürzten Handelstagen wie regelmäßig vor Wochenenden und Feiertagen der Fall).

    Die Teilnehmer des Workshops erfreuen sich nun schon seit Dienstag am Einsatz des EA's - wohl wissend, dass er weder eine Eier-legende Wollmilchsau noch eine Gelddruckmaschine ist, sondern ein Werkzeug, mit dem ein erfahrener Trader schneller, gezielter und konsequenter auf Wunsch und je nach Marktphase selektiv die beliebte Open-Range-Breakout-Strategie (ORB) automatisiert umsetzen kann.

    Weitere Funktionen sind gewünscht: DELUXE Version

    Dank der aktiven Mitgestaltung des EA’s durch viele der Teilnehmer werden wir in eine zweite Runde gehen und diesen Open Range Breakout EA mFX-OpenRangeBreakout in eine DELUXE-Version ausbauen. Darin wird umgesetzt sein:

    • Dealeröffnungen nur wenn Rangegröße innerhalb vorgebbarer Größenordnung liegt

    • Diese Größenordnung als Vielfaches des ATR

    • Lotsizeerhöhung nach Verlust

    • Teilgewinnmitnahme

    • Einstieg nur Long oder nur Short oder beides

    • automatischer Richtungsfilter nach der Position des Kurses zu einem Moving Average

    • Farbige Range-Linien zwischen Box und Schlusszeit

    • Trade in die Box hinein statt aus der Box heraus

    • Wochentag-Filter

    • Übernacht-Trade (Box heute, CloseAll morgen)

    • Gegentrade schon bei SL statt auf Gegensignal durch Box-Durchbruch zu warten

    • Sicherstellen, dass EA nach MT4-Neustart so nahtlos wie möglich weitermachen kann.

    Dazu gehen wir in eine weitere drei-teilige Online Workshop-Serie: DELUXE-Version des Open Range Breakout EA programmieren. Sie findet an folgenden Terminen statt:

    1. Dienstag, 7. Mai, 2019, 19 - 20 Uhr (MESZ)

    2. Dienstag, 14. Mai, 2019, 19 - 20 Uhr (MESZ)

    3. Dienstag, 21. Mai, 2019, 19 - 20 Uhr (MESZ)

    Sie können sich hier ausführlich informieren und noch bis 7.5.2019 um 16 Uhr anmelden. Teilnehmer erhalten Passwort-geschützten Zugang zu den Video-Aufzeichnungen und den gemeinsam entwickelten EA-Quellcode als mq4-Datei-Download. Somit bekommen sie freie Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeit dieses Open Range Breakout EA’s für MT4.

    Ich freue mich auf Ihre Anmeldung und Teilnahme.

    Auf profitables Trading und fröhliches Programmieren
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

    Für meine Freitags-Mails rund um die Themen TRADING, EXPERT ADVISORS UND EA-PROGRAMMIERUNG anmelden:

    Datenschutz nach DSGVO. Sie können sich jederzeit aus unserem Email-Verteiler austragen. Powered by ConvertKit

    Erfolgreicher Start beim Open-Range-Breakout-EA-Programmieren-online-Workshop

    Die erste von drei Runden ist unter Dach und Fach. Am Dienstag dieser Woche startete unsere drei-teilige Online Workshop-Serie: Open Range Breakout EA programmieren, mit freundlicher Unterstützung durch Top-Broker JFD Bank. In den drei einstündigen Live-Programmier-Sessions zeige ich den Teilnehmern, wie man einen Expert Advisor programmiert, der die allseits beliebte Open Range Breakout-Strategie automatisiert - Schritt für Schritt

    Weiter unten fasse ich kurz zusammen, was dies alles beinhaltet. An dieser Stelle aber zunächst ein ganz herzliches Dankeschön an die 18 angemeldeten Teilnehmer. Die Nachfrage lag somit deutlich über meinen Erwartungen, das freut mich natürlich. Was mich dabei besonders kribbelt, ist die Tatsache, dass die Teilnehmer wunderbar über das deutsch-sprachige Europa verteilt sind - welch technologisches Wunderwerk das Internet doch ist!

    18 Workshop-Teilnehmer möchten lernen, wie man einen Open Range Breakout EA programmiert

    Was wir im EA während des JFD-LIVE-Event-Webinars schon programmiert hatten, war:

    1. Per For-Schleife die Zeitstempel sowie Höchst- und Tiefstkurse der M1-Kerzen zu ermitteln

    2. daraus und aus den vorgegebenen Range-Uhrzeiten die Range festzustellen

    3. die Range als Rechteck in den EA-Chart einzuzeichnen.

    Sehen Sie dazu auch meinen letztwöchigen Blog-Artikel Open Range Breakout EA programmieren mit kostenloser Webinar-Aufzeichnung.

    Auf dieser MQL4-Code-Basis arbeiteten wir nun in der ersten Kurs-Session weiter. Wir überzogen am Dienstag abend zeitlich um ca. eine halbe Stunde (mit dem Einverständnis der Teilnehmer) und fügten dem EA Code hinzu, damit er zwischenzeitlich folgendes bewerkstelligen kann:

    1. bei der Range-Box im Chart die Preise und Zeiten ändern

    2. die Range-Uhrzeiten als flexible Eingabevariablen definieren

    3. eigentliche Handelssignale generieren durch den Vergleich von “Bid” versus “lastBid”

    4. die Orderplatzierung bei Signal mit Range-abhängigen SL und TP automatisieren

    5. MagicNumber verwenden

    6. einen Close-all am Tagesende mit eingebbarer Uhrzeit durchführen

    Der EA ist nun schon ein gutes Stück weiter gediehen, benötigt aber noch weitere Funktionalitäten und Feinschliff bis er verwendbar ist. Dabei spielen die Wünsche der Teilnehmer eine große Rolle, die ich zwischenzeitlich erhalten habe (vielen Dank dafür!).

    Was in den nächsten zwei Sessions auf alle Fälle noch kommt:

    1. sicherstellen, dass nur eine Position gleichzeitig geöffnet sein darf

    2. automatische Lotsize-Ermittlung aus nach Kontostand-abhängigem Risikobetrag und dem Range-abhängigem Kurs-Risiko

    3. Einschränkung, wie viele Ausbrüche pro Tag gehandelt werden dürfen, sprich: das Tages-GuV-Risiko festlegen

    4. Break-Even-Funktionalität für den SL nach Erreichen eines gewissen Gewinnlevels

    5. Range-abhängige Trailing-Stop-Funktionalität nach Erreichen des Break-Even-Gewinnlevels

    6. Dealeröffnungen nur wenn die Rangegröße innerhalb einer vorgebbaren Größenordnung liegt.

    Einige weitere äußerst interessante Funktionalitätswünsche der Teilnehmer liegen mir vor. Ich hoffe, dass wir auch von diesen einige umsetzen können. Es wird spannend.

    Immer am Ball bleiben
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

    Open Range Breakout EA programmieren

    Am vergangenen Dienstag, 9.4., habe ich, gemeinsam mit Ihnen, in einer LIVE-Programmier-Session den ersten Teil eines Expert Advisors (EA) für MetaTrader 4 (MT4) zum Automatisieren der beliebten Open Range Breakout Strategie programmiert. Die Teilnehmer des sehr gut gefüllten Webinar-Raums konnten dabei sehen und lernen, wie der EA

    1. mittels einer Programmierschleife die vergangenen M1-Kerzen im Chart nach deren Zeitstempel sowie deren Höchst- und Tiefstkursen durchsucht,

    2. mittels Wenn-dann-Abfragen und mathematischen Logiken die Handelsspanne des gewünschten Zeitraums ermittelt und

    3. diese Angaben nutzt, um ein blaues Rechteck in den Chart einzuzeichnen, das diese Range farbig markiert.

    Sehen Sie in der folgenden Webinaraufzeichnung selbst, wie wir dabei vorgegangen und welches Ergebnis dabei herausgekommen ist:

    Danke für all Ihre aktive Teilnahme am Webinar!

    Kostenloser Download des EA’s

    Um den EA zum Stand des Webinarendes absolut kostenlos und unverbindlich herunterzuladen, klicken Sie hier, um zum Bestellformular zu gelangen.

    Wichtig an dieser Stelle ist unser HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEIS: dieser EA stellt keine Handelsempfehlung dar, sondern dient lediglich zur Veranschaulichung des MQL4-Programmierens und somit nur für Lernzwecke des EA-Programmierens. Nutzen Sie ihn ausschließlich auf Demo-Konten!

    Erweiterte Version des EA’s kommt; und Sie können mit dabei sein

    Der EA ist in seinem jetzigen Stadium noch nicht fertig. Er kann lediglich die oben beschriebenen Dinge. Was ihm fehlt sind unter anderem

    • Handelssignale und automatische Tradeeröffnung

    • Deal- und Risikomanagement

    • gewisse Vorkehrungen im Code, die die Stabilität der Funktionalitäten auch bei MT4-Absturz oder -Neustart gewährleisten.

    All das werde ich für Sie und gemeinsam mit Ihnen in drei weiteren online LIVE Programmier-Sessions in den kommenden Wochen durchführen. Sie können mit von der Partie sein und

    • LIVE mitprogrammieren und dadurch das EA-Programmieren lernen

    • Durch Anregungen und Wünsche die Funktionalitäten des EA’s mitgestalten

    • mich direkt in den online Sessions fragen, was Sie schon immer über EAs, MT4, MQL4-Programmieren, Trading etc. wissen wollten.

    Die Sessions finden an den drei verbleibenden Dienstagen des April statt, jeweils 19 Uhr bis 20 Uhr: also 16.4., 23.4. und 30.4. Diese Programmierstunden werde ich für Sie aufzeichnen, so dass Sie nichts verpassen werden, auch wenn Sie mal eine Sitzung nicht dabei sein können. Sie erhalten auch immer den aktuellen Code-Stand als mq4-Datei direkt im Anschluss an jede Session. Die Kursabende werden wir übrigens über die sehr leicht bedienbare online-Videokonferenz-Plattform Zoom.us durchführen.

    Klicken Sie hier für alle Informationen und melden sich am besten gleich an, um sich Ihren Platz zu sichern. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme.

    Ganz herzliche Grüße
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer


    Welche EAs ich live verwende

    Viele von Ihnen machen bislang (noch) Verluste im Trading mit Robots und möchten daher wissen, welche Expert Advisors (EAs) ich persönlich im Einsatz habe. Bin ich also ein reiner EA-Programmierer oder trade ich auch selbst mit Eigen- oder Fremd-EAs?

    Vorab: ich handle ausschließlich mit eigenen Entwicklungen, die sich hauptsächlich aus meiner Trading-Philosophie des “wertschöpfenden Tradings” ergeben. (Vergleichen Sie dazu meinen Blog-Artikel vom 29. Dezember 2017: Wert geben = Wert erhalten.) Die vollautomatisierte Umsetzung erfolgt ausnahmslos auf Forex-Paaren.

    Jetzt zum Eingemachten:

    Ich habe aktuell vier EAs auf Echtgeldkonten laufen.

    1+2) mFX-MartingaleKlassisch, käuflich erwerbbar unter https://www.mindfulfx.de/martingale-ea-1. Ich verwende ihn auf EURUSD als Beimischung zusammen mit einem (noch nicht veröffentlichten, im Rahmen eines derzeit im fortgeschrittenen Schreibstadium befindlichen Buch-Projekts entwickelten) USDJPY-EA und einer mechanischen, aber manuell umgesetzten EURZAR-Stratgie. Außerdem sind seit kurzem ein paar “Minor” Währungspaare mit mFX-ProvideLiquidity (s. unter Punkt 3) zugeschaltet. All das läuft auf einem MT4-Konto, dessen Entwicklung Sie unter https://www.mql5.com/de/signals/409233 beobachten und sogar Signal zum automatischen Deal-Kopieren abonnieren können. Performance (Stand 14.12.2018, ca. 17 Uhr): +51% Wachstum des Startkapitals seit Handelsstart vor 38 Wochen.

    Den aktuellen Stand des Kontos sehen Sie hier:

    3) mFX-ProvideLiquidity, derzeit (noch) nicht öffentlich erhältlich, dafür aber schon als Signal zum automatischen Deal-Kopieren abonnierbar. Den EA verwende ich derzeit auf einem Portfolio von 17 verschiedenen Chart-Symbolen, die ich aus Major- und den wichtigsten Minor-Währungen zusammengestellt habe. Das Handelsergebnis (Stand 14.12.2018, ca. 17 Uhr) beträgt +79% aufs Anfangskapital vom November 2017 gerechnet. Sie können den EA-Handel unter folgendem Link verfolgen und das Signal zum automatischen Deal-Kopieren unter https://www.mql5.com/de/signals/364198 abonnieren.

    Hier der Einblick auf den aktuellen Stand der Dinge:

    4) mFX-ArrayTrading, ebenfalls (noch) nicht öffentlich verfügbar. Die Handelsfrequenz pro Chart ist recht gering, daher sind in diesem Portfolio ca. 60 verschiedene Währungspaare in Verwendung. Dieses Setup hat bislang, seit Oktober 2017, +2% Performance erzielt (Stand 14.12.2018, ca. 17 Uhr). Auch hier können Sie den EA Trade für Trade verfolgen unter https://www.mql5.com/de/signals/354988. Ich teste diesen EA derzeit auch auf einem Portfolio von US-Aktien mit ergänzendem Portfolio-Risiko-Mangement, mit bislang leicht positiven Ergebnissen. Jüngste Ergänzungen am EA habe ich durchgeführt, um das Risiko aus Long- und Short-Positionen der gleichen Währung besser zu verteilen. Daher gehe ich von steigenden Renditen für diese Strategie aus.

    So sieht’s damit realtime aus:

    All diese Expert Advisor Setups laufen auf MetaTrader 4. Diese drei Konten und weitere Test-Setups laufen auf einem sehr stabilen VPS, über den ich schon geschrieben habe (siehe mein Blog vom 29. Juni: Welchen Virtual Private Server (VPS) soll ich für meinen EA Dauerlauf verwenden?). Der Server-Betreiber informiert mich, wenn Windows-Updates verfügbar sind, lässt mich aber selbst entscheiden, ob und wann ich diese installiere. Das gibt mir optimale Kontrolle über meine EAs.

    Ihnen eine schöne Weihnachtszeit
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer.

    PS: Warum mache ich nur Forex? Einerseits ist der Devisenmarkt mein Erfahrungsschwerpunkt. Hierin fühle ich mich wohl und kenne mich aus. Vielleicht würde ich mich auch in der Welt der CFDs austoben, aber aufgrund meines privaten Wohnsitzes in den USA unterliege ich den US-Vorschriften, die Forex erlauben, CFDs aber verbieten. Echte Aktien handle ich allerdings, nicht aber vollautomatisiert mittels EA, sondern halb-automatisch mittels eigener EA-Signale aus Einzelaktien-CFDs von nicht-US-basierten MT4-Demokonten, die ich dann selektiv an der Wall Street umsetze.

    Für meine Freitags-Mails rund um die Themen TRADING, EXPERT ADVISORS UND EA-PROGRAMMIERUNG anmelden:

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    Übernachtdeals sind nun möglich in neuer Version von Dealtimer-EA

    Ab sofort ist die Programm-Version v1.20 unseres Dealtimer-Expert-Advisors für MetaTrader 4 mFX-DealTimerDELUXE verfügbar. Sie hat als zusätzliche Funktionalität, dass nun auch Übernachdeals möglich sind. So kann z.B. um 17:30 ein Deal eröffnet werden, der dann um 9 Uhr morgens geschlossen wird. Damit können Sie beispielsweise auf Dax-Eröffnungs-Gaps oder andere Übernacht-Events voll automatisiert und emotionsfrei setzen.

    Dazu stellen Sie im gewünschten MT4-Chart in den EA Eigenschaften folgende Eingabevariablen abweichend von den Standardeinstellungen ein:

    1. Eröffnungsmodus = täglich, wenn Sie den EA das gleiche Eröffnungs-Vorgehen jeden Tag wiederholen lassen möchten.

    2. Eröffnung ab (MT4-Zeitzone… = 17:29, wobei das davorstehende Datum irrelevant ist, solange es in der Vergangenheit liegt. Der EA eröffnet dann täglich um 17:29 Uhr den im Abschnitt Dealmanagement eingestellten Deal. Diese Uhrzeit können Sie übrigens sekundengenau eingeben, damit Sie gegebenenfalls noch mehr an den Xetra-Dax-Schlusskurs um 17:30 Uhr annähern. Wichtig: beachten Sie, dass die Zeitzone Ihres MT4-Brokers von der deutschen Zeit MEZ/MESZ abweichen kann. Die Dealserverzeit des Brokers sehen Sie im MT4-Fenster “Marktübersicht”. Die Dealeröffnungs-Uhrzeit ist in eben dieser Zeitzone einzugeben.

    3. Dealschliessen-Modus… = täglich, damit der EA wirklich jeden Tag die Schließung um die folgende Uhrzeit durchführt.

    4. Deal schliessen ab (MT4-Zeitzone… = 9:01. Auch hier muss das eingegebene Datum in der Vergangenheit liegen, es sei denn der EA soll erst ab einem bestimmten zukünftigen Datum Dealschließungen für Sie automatisch ausführen. Die Uhrzeit ist auch hier in der MT4-Zeitzone siehe Fenster “Marktübersicht” einzugeben.

    5. Toleranz-Sekunden (0=erster Tick ab Deal-Schliessen-Zeit) muss auf alle Fälle größer als 0 eingestellt werden, damit der Übernachthandel funktioniert. Am besten, Sie belassen hier die Standardeinstellung von 60. Dann hat der EA von 9:01 Uhr bis 9:02 Uhr Zeit, bei einem im MT4 eingehenden Chartsymbol-Tick die Schließung durchführt. In einem zu dieser Tageszeit rege gehandelten CFD wie DE30/GER30 wird das Closing der vom EA verwalteten Positionen in aller Regel in den ersten wenigen Sekunden nach der eigentlich eingegebenen Deal-Schliessen-Zeit geschehen, also z.B. 9:01:01 Uhr.

    Die Ermöglichung der Übernacht-Deals in unserem MT4-EA mFX-DealTimerDELUXE war ein Verfeinerungs-Wunsch einiger Kunden und EA-Käufer. Ich wünsche Ihnen allen damit eine wirkungsvolle Bereicherung Ihres Trader-Werkzeugkastens!

    Alles Gute für das anstehende erste Adventswochenende
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

    PS: Als Käufer des mFX-DealTimerDELUXE EA's erhalten Sie 6 Monate (Variante EX4) bzw. 12 Monate (Variante MQ4) kostenlose Updates. Wenn Ihr Kaufdatum in diesem Zeitraum liegt, finden Sie die neuen EA-Dateien ganz einfach im Download-Link von Digistore24, unserem Auslieferungspartner.

    Signalbestätigung: Kerzenende abwarten oder sofort handeln?

    Bei der Festlegung und Beschreibung einer Handelsstrategie stehen wir oft vor der Wahl, wann wir ein Signal handeln:

    • Warten wir auf das Kerzenende oder
    • handeln wir sofort, wenn das Signal auftritt.

    Lassen Sie mich das am Beispiel eines MA-Crossover-Modells erläutern. Wenn der kurze gleitende Durchschnitt (GD, oder auch MA für englisch "Moving Average" genannt), z.B. GD10, den längeren gleitenden Durchschnitt, sagen wir GD20, von unten nach oben kreuzt, ergibt sich nach Lehrbuch ein Kaufsignal.

    Diese Kreuzung ist vollständig und das Trading-Signal damit unwiderruflich, sobald die Kreuzungskerze beendet ist und eine neue Kerze begonnen hat. Das Signalereignis selbst geschieht aber natürlich schon früher, während die Kreuzungskerze noch läuft und sich Kurstick für Kurstick verändert.

    Da sowohl der Kurs selbst als auch dessen MAs hoch und runter schwanken, kann die Kreuzung innerhalb einer Kerze sich wieder in Luft auflösen, erneut erscheinen und dann abermals verschwinden. Manchmal geschieht der MA-Crossover nur ein einziges Mal und bleibt bis zum Feststellen des Periodenschlusskurses bestehen. Oftmals geht es aber lustig hin und her, insbesondere wenn die beiden gleitenden Durchschnitte systematisch oder zufällig sehr nah beieinander liegen.

    Systematisch ist dies der Fall, wenn wir zwei fast gleich schnelle gleitende Durchschnitte, z.B. MA5 und MA6, als Schneidewerkzeug wählen. Bei weiter auseinander liegenden Geschwindigkeiten der Moving Averages sind die MA-Sprünge von Kerze zu Kerze größer. Ein Zusammentreffen ihrer Werte mit fröhlichem Oktoberfest-Schunkeln ist daher eher zufälliger Natur, geschieht aber dennoch mit erstaunlicher Regelmäßigkeit.

    Wenn wir also auf Kerzen-Schlusskurs-Basis die Signale auswerten, können wir die Chart-Historie betrachten und mit 100%-iger Zuverlässigkeit sagen, wann Signale vorlagen und wann nicht. Das ist ungemein wichtig für ein solides Backtest-Ergebnis - sei es im ersten Schritt visuell am Chart, um einen ersten Performance-Eindruck der Idee zu erhalten, oder später mit Hilfe eines Expert Advisors (EA) im Strategietester des MetaTraders (MT4/MT5).

    Andererseits können wir in manch eine Kursbewegung viel schneller einsteigen, wenn wir schon innerhalb der Kreuzungskerze zuschlagen und ein Signal umsetzen. Das verspricht zusätzliche Gewinne. Es wird aber auf alle Fälle auch mehr Fehlsignale und somit Verlustdeals und Handelskosten mit sich bringen. Denn das oben beschriebene Hin und Her der Kurs- und MA-Ticks öffnet und schließt binnen einer Kerze zig mal Buy und Sell Deals, bevor eine Richtung festliegt. Jedes mal ist Spread, gegebenenfalls Kommission und ein minimaler Kursverlust zu berappen.

    Kann sich diese Schnelligkeit dennoch lohnen? Ohne einen EA lässt sich dies aber fast nicht überprüfen. Zwei Vorsichtsmaßnahmen mahne ich dabei unbedingt an:

    1. Mit regulären, mitgelieferten Kursdaten unterschätzt der Strategietester des MT4 regelmäßig die Anzahl der Hins und Hers innerhalb einer Kerze. Nur wenn Sie in hochwertige Tickdaten investieren (z.B. bei Tickstory hier über unseren Partnerlink erhältlich), erhalten Sie einen realistischen Einblick in die Vergangenheit des EA's.
    2. Sie sollten in Ihrem EA einen Hin- und Her-Begrenzer einbauen. Damit können Sie selbst bestimmen, wie viele Buys und Sells Sie innerhalb einer Kerze zulassen. Dies gibt Ihnen mehr Kontrolle über Ihr maximales Risiko in solch knappen Signal-Situationen.

    Letzteres hat bis einschließlich Version v1.34 auch in unserem MA-Crossover-EA mFX-MAXingPro gefehlt. Letzte Woche meldete sich aber ein Käufer des Expert Advisors bei uns mit eben diesem Erweiterungswunsch, indem er schrieb:

    Vielleicht wäre es aber denkenswert, die Anzahl der maximalen Trades innerhalb der Kerze als Variable userabhängig zu machen. Wer nicht viel Hin und Her möchte, der macht entweder [SignalInnerhalbKerzeHandeln] false, oder nutzt true [mit MaxSignaleProKerze] 1 oder 2. Wem es egal ist, der kann auch höher gehen.
    — mFX-MAXingPro Käufer Michael K.

    Eingabefenster des mFX-MAXingPro EA's für MT4

    Ein herzliches Dankeschön an Herrn K. für diese Anregung. Sie ist ab sofort umgesetzt und in Version v1.40 des MT4-EA's mFX-MAXingPro verfügbar.

    Im Sreenshot des Eingabe-Fensters dieses MA-Kreuzungs-EA's (siehe rechts) sehen Sie die beiden Variablen rot eingekreist und dass diese frei durch den EA-Nutzer einstellbar sind. Mit SignalInnerhalbKerzeHandeln true/false (true = an, false = aus) können Sie die Kreuzungen innerhalb der Kerzen aktivieren. Mit MaxSignaleProKerze begrenzen Sie die dann die Signale pro Kerze.

    Falls für Sie von Interesse: Klicken Sie hier, um sich über den MT4-EA mFX-MAXingPro, der die oben beschriebene MA-Crossover Strategie für Sie automatisiert, zu informieren und ihn sofort auf Ihren Rechner herunterzuladen.

    Sollten Sie bei Ihrem eigenen Tradingsystem sofort intra-periodisch handeln oder doch lieber auf Signalbestätigung durch Kerzenschlusskurs warten?

    Damit Sie eine Antwort darauf finden können, hier ein paar Anhaltspunkte und Gedankenanstöße:

    • Timeframe: in einem M1- oder M5-Chart können Sie wahrscheinlich eher den Schlusskurs abwarten als in höheren Zeitrahmen.
    • Haltedauer: wer scalpt, also nur minimale Kursbewegungen ausnutzen möchte, sollte wohl eher sofort handeln als eine Bestätigung abwarten.
    • Geduld: je nach eigenem Geduldsvermögen ist der eine oder andere Handelsstil durchhaltbar.
    • Backtest-Fähigkeit: schnellere und qualitativ zuverlässigere Backtests erzielen Sie mit dem Kerzenende. Wenn Sie aber eh keine Backtests machen und lieber mit Live-Tests auf Demokonten arbeiten, ist es aus dieser Hinsicht einerlei.

    Letzten Endes können aber nur Sie selbst diese Frage beantworten. Denn es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Bewerten Sie Ihren eigenen Handelsstil, Ihre Vorlieben und natürlich die Tradingstrategie selbst. Dann testen Sie. Testen Sie, testen Sie, testen Sie!

    Herzliche Grüße und frohes Trading wünscht Ihnen
    Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA-Programmierer

    Vom Sinn und Unsinn des Trailing Stops

    Seit nun fast 30 Jahren bin ich an den Finanzmärkten als Investor und Trader aktiv. Irgendwann in dieser Zeit, ich weiß nicht mehr genau wann, kam der Trailing Stop als Ordermanagement Werkzeug auf.

    Dies war eine spannende Geschichte – versprach dieser Orderzusatz doch leichte Gewinne im Trendfolge- und Ausbruchstrading. Was genau macht ein Trailing Stop?

    „Trailing“ ist ein englisches Wort, das ins Deutsche übersetzt „nachfolgend“ bedeutet. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Stop Loss, der von sich aus sich nie vom Fleck bewegt, sondern dort liegen bleibt, wo man ihn eben manuell platziert, folgt ein Trailing SL der Kursentwicklung nach – und zwar nur auf der Gewinnseite eines Trades.

    Läuft eine Position in den Gewinn, sorgt der Trailing Mechanismus dafür, dass der SL in einem gewissen Abstand vom jeweils besten Kurs seit Dealeröffnung mitgezogen wird. Ein Beispiel:

    Sie gehen Long zu 100 und versehen die Position mit einem Trailing SL von 10. Dann erhält die Order direkt nach Eröffnung den SL von 90, also 100 minus 10. Steigt der Kurs auf 101, würde ein herkömmlicher SL mit einem Abstand von 10 bei 90 liegen bleiben. Der Trailing SL zieht aber den SL von 90 auf 91 nach. 91 deshalb, weil der beste Kurs seit Eröffnung 101 war und der Trailing-Abstand von 10 sich nicht vom Eröffnungskurs, sondern von eben diesem besten Kurs seit Eröffnung von 101 aus berechnet: also 101 minus 10 ist gleich 91.

    Das schöne dabei ist: sobald die Position mit dem Trailing Abstand im Gewinn liegt, kann die Position nicht mehr in den Verlust laufen, da der SL nun auf Einstiegskurs nachgezogen wurde. Geht die Kursbewegung weiter, ist sogar ein Gewinn gesichert.

    Der Trailing-Abstand lässt sich übrigens nicht nur als fixen Wert definieren, sondern auch

    • als Prozentsatz vom aktuellen Kurs

    • volatiltätsabhängig, z.B. anhand eines Vielfachen der Average True Range (ATR)

    • als Kerzen-Trailing, wobei immer der Höchst-/Tiefstwert der Vorkerze oder einer bestimmten Anzahl von Vorkerzen als SL-Kurs dient

    • durch Indikatoren wie z.B. gleitende Durchschnitte.

    Der Kreativität bei der Erfindung von Trailing Mechanismen sind keine Grenzen gesetzt. Eins ist aber immer gemeinsam: der SL verschlechtert sich niemals, er darf sich nur verbessern.

    Während der Trailing Stop in der Theorie eine tolle Sache ist, hat er sich in meiner Trading-Praxis eher als hinderlich erwiesen. Vielleicht lag es an meinen konkreten Handelsansätzen, von denen ich zigfache ausprobiert habe.

    Zwischenzeitlich handle ich fast gar nicht mehr mit Trailing Stop. Warum?

    Nun, ganz einfach ausgedrückt: „das Tierchen braucht Luft zum Atmen.“

    Mit Tierchen ist der Kurs gemeint, mit Atmen die ständig veränderliche Schwankungsbreite.

    Der Trailing Stop ist aus der Angst entstanden, schon mal im Gewinn liegende Positionen wieder in den Verlust laufen zu sehen. Ganz klar, ich verstehe das: Wer mag schon dabei zusehen, wie die gewonnenen Felle sich in Luft auflösen? Ich mag das ebenfalls nicht. Es gehört aber dazu wie das Amen in der Kirche.

    Das Leben hat mir unter anderem geleert, dass Handlungen, die aus Angst entstehen, in der Mehrheit keinen positiven Effekt auf das Endresultat haben. So ist es meiner bescheidenen Erfahrung nach auch im Trading im allgemeinen und beim Trailing Stop im speziellen.

    Wenn ich einen Trailing Stop auf eine Trading-Position von Anfang an anwende, kann niemals mehr Luft zum Atmen entstehen. Während das in manchen Fällen natürlich einen Initial-Stop-Fall verhindert, vereitelt dies häufiger als erhofft das Erreichen des Gewinnziels.

    Wie oft habe ich erlebt, dass eine „getrailte“ Order in Ihren nachgezogenen, verbesserten Gewinn lief, aber kurz danach der Kurs wieder in Trendrichtung weiterlief (ohne dass der originale SL erreicht worden wäre)?

    Wie oft!?

    Ich möchte den Trailing SL nicht schlecht reden. Ganz und gar nicht. Nur seine Benutzung von Beginn einer Position an hat sich für meinen persönlichen Trading-Ansatz als nicht vorteilhaft heraus gestellt. Wenn überhaupt, dann nutze ich ihn mit Zeitverzögerung oder nach Erreichen des Gewinnziels einer Position. Bis dahin braucht der Kurs meistens jedoch ein wenig mehr „Luft zum Atmen“.

    Beste Erfolge für Ihr eigenes Trading
    Ihr Cristof Ensslin von mindful FX, Ihrem EA Programmierer

    Was surfen und traden gemeinsam haben

    Nein, ein Surfer bin ich nicht - zumindest wenn man vom Surfen des Internets absieht... Weder Windsurfing noch Wellenreiten habe ich jemals unternommen, obwohl ich gerne mal Kitesurfen ausprobieren möchte.

    Dennoch habe ich gerade ein Buch zu Ende gelesen, das autobiografisch mitreißend den Lebensweg eines passionierten Kölner Surfers erzählt: Boarderlines von Andreas Brendt. Während die spannungsgeladenen Seiten zum ständigen Weiterlesenwollen geradezu einladen und vielerlei versteckte Weisheiten enthalten, präsentiert Brendt im vorletzten Kapitel seine aus guten und schlechten Surferfahrungen gezogenen Lehren in zwei Abschnitten.

    Mitten im ersten Absatz des Abschnitts trifft es mich. Dies sind nicht nur Lehren fürs Surfen. Nein, es sind auch Analogien fürs ganze Leben - und vor allem: Hier steht alles über die eigene Psychologie und richtige Einstellung drin, was fürs Trading wichtig ist!

    Wir müssen im Text einfach nur die Wörter Surfer mit Trader, Meer mit Markt, und Welle mit Marktschwankung etc. ersetzen. Dann müsste es wie Schuppen von unseren Augen fallen. Es folgen Brendt's Zitate und was wir meiner Meinung davon tragen können:

    Wenn ein Surfer von einer großen Welle erwischt wird, muss er sie gewähren lassen.

    Wir liegen im Trading oftmals falsch. Das müssen wir akzeptieren, die Verluste mitnehmen und als Teil des Prozesses hinnehmen.

    Und über kurz oder lang wird jeder in die Tiefe gerissen.

    Sprich: wir sitzen alle im gleichen Boot. Wir alle machen beizeiten heftige Verluste, und unser Konto gerät in eine Drawdownphase, die tiefer noch nie war. 

    Dann hat er seine Prüfung zu meistern, seine Lektion zu lernen.

    Die Lektion kann heißen: Ausdauer und Geduld. Insbesondere bei Trendfolge-Strategien laufen Trefferquote und Gewinnpotenzial gegenläufig, was ungemein aufs Gemüt drückt. Das ist wahrscheinlich das schwierigste am Trading überhaupt. Zumindest für mich.

    In der Welle muss er sich ausliefern, die Macht des Meeres akzeptieren.

    Den Markt und seine volatilen Sperenzchen müssen wir vollständig akzeptieren.

    Wenn der Surfer dagegen ankämpft, zu früh an die Wasseroberfläche rudert, weil er Angst bekommt, wird er einen hohen Preis bezahlen.

    Wer als Trader dieses Faktum bekämpft und die Angst vor dauerhaften Verlusten (die wir alle mehr oder weniger haben) nicht im Zaum hält, wird genau zum falschen Zeitpunkt aus Positionen aussteigen oder langfristig erfolgreiche Handelssysteme und profitable (Trendfolge-) Tradingstrategien in die Ecke werfen.

    Sorgen und krampfhaftes Verlangen lassen seinen Sauerstoff einfach verpuffen.

    Wir Trader brauchen immer Luft zum Atmen: erstens Geld, das wir zum Trading einsetzen können (also niemals zu viel auf einmal riskieren). Zweitens innere Ruhe - Angst und Gier erkennen, wenn sie auftreten, ein paar mal tief durchatmen und wieder auf das fokussieren, was wir beeinflussen können: das riskierte Kapital pro Deal und natürlich Ein- und Ausstiegsregeln unseres Handelsansatzes.

    Denn tief unter Wasser, in den dunklen Ecken des Ozeans, herrschen Gesetze, die nicht nach Wenn und Aber fragen, sondern einfach so sind.

    Tief im inneren des Marktes steckt menschliche Psychologie. Sie mag beizeiten unergründlich erscheinen, dennoch sind all unsere Entscheidung emotional getroffen - und im Nachhinein rationalisiert. Angst und Gier machen uns zum Tier. Das ist so. Nur wenn wir uns selbst kennen, können wir entsprechend handeln.

    Nein, der Surfer muss Ruhe bewahren. Er muss die Turbulenzen akzeptieren, weil er weiß, dass ihn die Welle wieder loslassen wird.

    Die einzige Konstante ist die ständige Veränderung. Der bewusste Trader erkennt dies uns weiß, dass auch die schlimmste, der eigenen Strategie unpassenden Marktphase wieder vorbei geht. Diese Ruhe können wir als Trader natürlich nur dann bewahren, wenn wir Zuversicht haben können, dass wir die Drawdown-Phase finanziell überleben werden. Diese Erkenntnis macht Money und Risiko Management essenziell, sei es bei Trendfolge-Strategien oder anderen Handelsansätzen.

    Auf den Sturm folgt Windstille, auf brüllenden Lärm verlässliche Ruhe und auf alles andere der Neuanfang.

    Der Markt ist im ständigen Wechsel zwischen langweiliger Ruhe, krass hektischen Ausschlägen und gewinnträchtigen Trends. Danach geht es wieder von vorne los.

    Das Wasser, das ihn in die Tiefe reißt, wird ihn emportragen. Dorthin, wo die Sonne lacht.

    Es mögen nicht die gleichen Wassertropfen - sprich: Deals und Handelssymbole - sein, die unseren Kontostand wieder anheben werden. Aber eine wohl durchdachte, auf Robustheit rigoros überprüfte Strategie wird uns nach den inhärenten Verlusten auch wieder strahlende, Freude bereitende Gewinne bringen. 

    Er muss nur loslassen, Vertrauen haben, dann taucht er wieder auf. Und alles geht seinen Weg, führt in eine neue Welt. Voller Sauerstoff. Voller Leben. 

    Trader müssen davon loslassen, dass jeder Deal (oder auch ein hoher Prozentsatz aller Deals) ein Gewinn sein müssen. Dem gesamten Handelssystem (inklusive Money Management, Ein- und Ausstiegsregeln) müssen, natürlich nur sofern berechtigt, volles Vertrauen geschenkt werden. Dann können wir damit rechnen, dass ungeahnte Gewinnchancen gehoben werden können.

    Das ist sicher, denn das Meer lügt nicht.

    Der Markt hat immer Recht.

    Allerbeste Trading-Erfolge wünscht Ihnen
    Ihr Cristof Ensslin von mindful FX