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7 Schritte zum Börsenerfolg mit Handelssystemen - Teil 6 von 8

Dies ist Teil 6 der achtteiligen Blog-Serie 7 Schritte zum Börsenerfolg mit Handelssystemen. Hier geht’s zu den anderen schon veröffentlichten Teilen:
Teil 1 - Einführung
Teil 2 - Schritt 1
Teil 3 - Schritt 2
Teil 4 - Schritt 3
Teil 5 - Schritt 4
Teil 7 - Schritt 6
Teil 8 - Schritt 7

Schritt 5: Ein Portfolio von Handelsmodellen aufbauen

Wer weiß, welche Aktie sich morgen verdoppeln wird? Natürlich niemand.

Deswegen hält sich jeder vernünftige Trader an die moderne Portfolio-Theorie: es wird niemals alles auf eine Karte gesetzt, und jeder Einsatz folgt soliden Money Management-Regeln. Richtig gemacht, reduziert dieses Vorgehen das Risiko stärker als das Renditepotenzial.

Ein einzelnes Trading-System ist wie ein Einzelinvestment wie z.B. in eine spezielle Aktie zu behandeln.

Jedes einzelne Trading-System erhält einen angemessenen Einsatz vom Kontowert und muss ins gesamte Portfolio passen.

Was bedeutet das genau?

  • Neben einer Strategie für USDJPY sollten auch andere, tendenziell unkorrelierte Underlyings im Portfolio getradet werden, z.B. EURCAD, USTech, Gold.

  • Neben diversifizierten Underlyings sind verschiedene Strategietypen zu wählen: nicht alles auf Ausbruchssysteme oder Trendfolger setzen, sondern das Portfolio auch mit Antizyklikern anreichern.

  • Eventuell kann das Portfolio durch Blickwinkel wie Dealfrequenz, Saisonalitäten oder gewählte Indikatoren oder andere Datenquellen beleuchtet werden.

Außerdem darf ein höher-frequentes System in aller Regel pro Deal weniger riskieren als ein Algo mit weniger Deals pro Tag oder Woche oder Monat.

Warum ist das wichtig?

Ganz einfach: in einem Portfolio, das aus in sich robusten Systemen besteht, werden die einzelnen Strategien immer wieder Verlustphasen durchlaufen. Das ist unvermeidlich.

Wenn sich die Trading-Modelle zu sehr ähneln, leidet das ganze Portfolio zum jeweils gleichen Zeitpunkt überproportional darunter.

Ziel muss sein, erst Gewinn-Konstanz aufzubauen, dann große Gewinne zu erzielen.

Erfolgreiches EA-Trading setzt sinnvolle Zielsetzung beim Aufbau eines Strategie-Portfolios voraus. Erstes Ziel: unterm Strich keine Verluste zu machen. Zweites Ziel: stetige Gewinne machen. Dann erst greifen wir nach dem Mond.

Diversität der Strategien und Handelssymbole bewerkstelligt diese Zielsetzung, um auf alle möglichen Marktphasen vorbereitet zu sein.

Insbesondere zu Beginn einer EA-Trader-Karriere sollte man lieber zu wenig als zu viel riskieren.


Die 7 Schritte zum Börsenerfolg mit Expert Advisors und anderen Handelssystemen haben wir in unserem Buch Mit Handelssystem zum Börsenerfolg, welches letzten Herbst im FinanzBuch Verlag erschien, in allen Details veröffentlicht - inklusive eines vollständig aufgeschlüsselten Trading-Algos und Expert Advisors.

Dazu passend bieten wir eine 12-teilige Online-Workshop-Serie an, dank der Zusammenarbeit mit JFD Brokers sogar kostenfrei.


Bald geht’s weiter mit Schritt 6.
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Trade wie Profis
Cristof Ensslin von mindful FX

PS: Im EA Trader School Selbstlernkurs lernst Du, wie Du methodisch vorgehst, um Dir ein solches diversifiziertes Portfolio an automatisierten Strategien aufzubauen, das zu Dir passt.


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