"If you are in trouble, double."

Wegen der aktuellen Lage im EURCHF schreibt heute Maik Schober ein paar Zeilen. Er managt das "Mensch"-Konto unseres Trading-Experiments "Mensch vs. Maschine" mit Hilfe des Martingale-EA's mFX-MartingaleKlassisch. Schober schreibt:

Seit Anfang Februar marschierte der Euro zum Franken von 1,15 auf 1,20 CHF/EUR. Der Trend erfolgte ohne größere Rücksetzer, was für das Martingale System ein KO-Szenario ist. Und so kam es, dass nach Juli 2017 der EUR-CHF Martingale das zweite Mal seinen Stop-Loss, seine Reißleine, gezogen hat. Das wirkte sich mit circa 20% Verlust auf das Equity aus.
 "Mensch"-Setup (rote Linie) mit ca. 20% Drawdown seit Höchstpunkt Ende Februar 2018

"Mensch"-Setup (rote Linie) mit ca. 20% Drawdown seit Höchstpunkt Ende Februar 2018

Welche Schlüsse können wir daraus ziehen?
Für mich bleibt die wichtigste Aufgabe des Traders, zu entscheiden, wann das System eingesetzt wird. Aber selbst das schützt nicht vor Verlusten! Gleichzeitig kann gesehen werden, dass die Verluste selten vorkommen. Zusätzlich sind zwei aufeinanderfolgende Verlustserien unwahrscheinlich.
Da ich weiterhin nicht davon ausgehe, dass der Franken dauerhaft an Wert verliert, verdopple ich die Handels-Position von einem Start-Volumen von 1.000 EUR (0.01 Lots) auf 2.000 EUR (0.02 Lots). Die weiteren Einstellungen bleiben unverändert. Selbstverständlich steigt damit das Totalverlustrisiko des Kontos deutlich an, aber da die Wahrscheinlichkeit aus meiner Sicht aktuell sehr gering ist, gehe ich dieses Risiko bewusst ein.

Ihnen allen von Herzen eine super Tradingwoche mit etlichen Gewinndeals
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihr EA Programmierer