Lebenskraft ist ein Experiment

Kürzlich wanderte ich mit Sophia, Dave und Tori entlang eines Pfades durch das Arboretum von Asheville, North Carolina, in den Vereinigten Staaten. Überall um uns herum zeigte sich Leben in seiner Bestform. Zum Beispiel sahen wir all die kleinen, gerade mal ein paar Zentimeter hohen Bäumchen, die um ihre größeren Vorfahren herum wuchsen. Das erinnerte mich an die unzähligen Ahornbaum-Sprösslinge, die ich kürzlich zum Frühjahrsputz aus der Dachrinne fischte. Aus den Ahorn-Fliegern hatten sich Keimlinge entwickelt, aus denen grüne Stämmchen und die ersten perfekt geformten Ahornblätter wuchsen. Das wiederum erinnerte mich an all den Grünwuchs, der sich seinen Weg unaufhaltsam über die von Menschenhand erschaffenen Beton- und Backsteinbauten bahnt, sobald sich die Chance dazu ergibt - ob auf wenig befahrenen Straßen oder an verlassenen Gebäuden.

 

Die Strategie der evolutionären Natur ist ungefähr die folgende: versuchen, versuchen, versuchen. Je nach Umfeld sind mehr oder weniger der Versuche von Erfolg gekrönt. Egal wie und egal wie lange es dauert, das Leben an sich bahnt sich seinen Weg.

 

Die US-Medien, denen ich mich derzeit stark exponiere, sind trotz des Punktgewinns der US-Boys gegen den Rivalen England nicht voller Berichte über den Soccer World Cup in Südafrika. Das Hauptthema ist derzeit der „Oil-Spill“ im Golf von Mexiko. Jeden Tag berichten Journalisten über die wort-wörtlich schwarzen Horror-Nachrichten und deren Auswirkungen auf Natur, Menschen und Wirtschaft. Dieses unbeschreibbar schreckliche „Versehen“ der aktiv Beteiligten sei einvernehmlich die schlimmste Naturkatastrophe der US-Geschichte. Die Natur wird sich voraussichtlich erst über einen sehr langen Zeitraum davon erholen. Für die Natur sind ein paar Jahrzehnte im Gegensatz zu uns Menschen glücklicherweise ein kurzer Zeitraum.

 

Menschlicher Wohlstand und Wirtschaft sind spürbar betroffen. Insbesondere Unternehmer und Beschäftigte in Fischerei und Tourismus haben das Nachsehen. Darüber hinaus sehe ich das Unglück im Golf von Mexiko als Erinnerung daran, dass kein Weg mehr daran vorbei führt, die menschliche, wirtschaftliche Abhängigkeit vom Öl in Richtung null zu reduzieren und auf regenerative Energien zu setzen. Nur so kann nachhaltig der Energiehunger der wachsenden Weltbevölkerung gestillt werden.

 

Der erste Hype im Sektor der grünen Energie ist vorüber. Aktienkurse insbesondere vieler Solarwerte waren in den Wirtschafts-Meldungen ganz weit oben. Die weltweite Kreditverknappung traf viele dieser Unternehmen extrem stark - direkt oder indirekt. Die Kurse der zuvor noch hochgelobten Wachstumsfirmen brachen um teilweise über 90% ein. Selbst Insolvenzen ließen sich nicht vermeiden. Nach diesem reinigenden Gewitter heißt es jetzt, ein langfristig solides Portfolio von Werten in regenerativen Energien aufzubauen. Es gibt gute Gründe:

 

  1. Der menschliche Energiehunger muss immer mehr aus grün gewonnenen Energien gestillt werden – siehe oben.

  2. Das Feld der grünen Energien geht weit über die stark wahrgenommene Solar- und Windenergie hinaus.

  3. Es kommen immer wieder neue Konzepte auf den Markt, wie regenerative Energie erzeugt werden kann.
  4. Nach den starken Kursrückgängen sind aussichtsreiche Investments zu attraktiven Konditionen zu erhalten.
  5. Die Endlichkeit der fossilen Brennstoffe und die Tendenz zu höherer Inflation (s. Aprilausgabe) werden höhere Rohstoffkosten nach sich ziehen. Das macht regenerative Energien langfristig wettbewerbsfähig.

 

Folgende Sektoren gibt es derzeit im Bereich der regenerativen Energien:

 

  • Sonnenkraft (Solarthermie, Photovoltaik)
  • Windkraft (Wind, Aufwind, Fallwind)
  • Wasserkraft (fließend Wasser, aufgestautes Wasser, Gezeiten, Strömung, Wellen, Osmose)
  • Erdwärme (Geothermie, Tiefen-Geothermie)
  • Biomasse (Biogas, Treibstoff aus Getreide, Algen oder Abfällen)
  • Holzheizkraft (Holzpellets)
  • Smart Powermanagement

 

Bei einer Anlagestrategie in Aktien von Unternehmen in diesem Bereich sollten folgende Investment-Kriterien im Vordergrund stehen:

 

  • Eigenkapitalquote möglichst hoch: zum Schutz vor dem Credit-Crunch.

  • Marktfähiges Produkt – Kurs-Umsatz-Verhältnis möglichst gering, und positiver freier Cashflow oder Dividende.

  • In Investitionsphase: Aussichtsreiche Idee und eine möglichst lange Liquiditätsreichweite.


Die Firmen in diesem Segment werden gemeinhin nicht unter "Regenerative Energien" in den öffentlich zugänglichen Datenbanken geführt. Die Branchenzugehörigkeit reicht von Industrie und Maschinenbau über Versorger und Softwareproduzent bis hin zu sonstige Dienstleistungen. Das erschwert eine ausführliche Recherche ungemein. Diverse Zusammenstellungen von Firmen, die im Feld der grünen Energie tätig sind, sowie von Investmentfonds, die u.a. in solche Firmen investieren, finden Sie z.B. unter folgenden Links:


Über die letzten Monate habe ich systematisch nach obigen Kriterien einige aussichtsreiche Investments zusammengestellt. Darauf lässt sich eine nachhaltig durchführbare Strategie aufbauen. Es ist und bleibt ein wichtiger Eckpfeiler erfolgreicher Anlagen, sich eine eindeutige Strategie zusammenzustellen, diese gut zu dokumentieren und dann diszipliniert durchzuführen. Die Käufer meiner April-Strategieideen konnten sich davon schon überzeugen.

Für die Strategieideen dieses Monats habe ich aussichtsreiche Anlagestrategien für eine Auswahl von drei deutschen Unternehmen im Sektor regenerative Energien zusammengestellt. Diese erhalten Sie auf Bestellung unter juni2010@mindfulfx.de für einmalige 19,90 EUR (inkl. MwSt.) - das entspricht gerade mal den Gebühren für Kauf und Verkauf einer kleinen Aktienposition bei einer Direktbank. Sie erhalten unabhängige Ideen mit einer Anleitung, diese aussichtsreichen Investments erfolgreich durchzuführen.

 

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Cristof Enßlin

 

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