Mit einem EA kann ich mich zurück lehnen und verdiene ständig Geld, richtig?

Falsch.

Ein Handelssystem sich auszudenken, einen Algorithmus festzulegen und einen Expert Advisor (EA) daraus zu erstellen ist nicht das Ende, sondern der Anfang!

Ihre Aufgabe als Trader besteht darin, einerseits gute Einstellungen der Signalidentifikation zu finden, andererseits ein Gefühl oder anderweitige Indikatoren oder Filterregeln dafür zu entwickeln, in welcher Einstellungs-Kombination der EA in welche Marktphase passt.

Es gibt keine "Master"-Einstellung für Ihren EA; genausowenig gibt es einen "Master"-EA, der andauernd verlässliche Gewinne abwirft.

Es wird immer wieder Phasen geben, in denen der EA besser ausgeschaltet bleiben sollte. So wie es auch immer wieder Phasen geben wird, in denen Ihr EA eine Vielzahl an perfekten Trades machen wird. 

Aus diesem Grund gibt es nur eine logische Schlussfolgerung für den Moment, da die Trading-Strategie fertig entwickelt und der Expert Advisor programmiert ist: jetzt geht's erst richtig los mit der Arbeit!

Einige meiner Kunden sind auf diese Weise über wochen- und monatelange Test- und Verfeinerungsrunden zum Ziel des profitablen Tradings gestoßen.

Das wünsche ich auch Ihnen!

Beste Tradingerfolge
Ihr Cristof Ensslin von mindful FX, Ihrem EA Programmierer

Wann Trendfolgemodelle funktionieren

Gewinne mit Trendfolgemodellen?

Meiner Erfahrung nach funktionieren Trendfolgemodelle nur bei ganz langfristigen Trends (mindestens D1 oder besser noch im Wochenchart). Bei kürzerfristigen Zeitrahmen sind zu viele Profi-Algorithmen "unterwegs", die im Endeffekt immer wieder die "kleinen Fische" abfangen.

Sprich: kurzfristige Timeframes sind niemals im Dauerbetrieb trendfolgend profitabel handelbar. Nur selektiv kann es Erfolg bringen, auf den MT4-Timeframes H1, M30 oder gar M5 oder M1 zu traden. Mit Hirnschmalz des Traders einschätzen zu lernen, wann eine Marktphase eine Trendentwicklung zulässt oder nicht, nur das bringt kurzfristige Trendfolge zum Gewinn.

Als Trader ist man ein Marktteilnehmer. Das ist zwar offensichtlich, es ist aber gut, sich immer wieder daran zu erinnern. Ich meine es im ganz weiten Sinn: wirtschaftlich allgemein und nicht nur speziell zum Beispiel am Devisenmarkt.

Wer an einem Markt teilnehmen und Gewinn erzielen möchte, muss dem Markt im Gegenzug einen Gegenwert bieten. Andere Teilnehmer müssen unser „Angebot“ an Waren oder Dienstleistungen so attraktiv finden, dass sie bereit sind, ebenso eine Gegenleistung zu bringen.

Ein Beispiel. Wenn wir am Markt für Muttertagsgeschenke teilnehmen möchten, können wir zum Beispiel Blumen anbieten. Diese Blumen müssen nun in irgendeiner Weise so attraktiv sein, dass andere „Marktteilnehmer“, in dem Fall Blumenkäufer, sie attraktiv finden. Das kann in mannigfacher Ausgestaltung der Fall sein:

  1. die schönsten Blüten auswählen

  2. sehr haltbare Blumen anbieten

  3. besondere Blumenarten führen, die andere Blumenhändler nicht haben

  4. ein besonders attraktiver Preis

  5. Verkauf an einem für die Käufer sehr praktischen Standort

  6. Blumen im Paket mit einzigartigen Blumenvasen

  7. Lieferservice

  8. Außergewöhnliche Cellophan-Verpackungs-Kunst

  9. besonders freundlicher Kundenservice

  10. Öffnungszeiten bis 14 oder 15 Uhr am Sonntag des Muttertages.

    und, und, und – Ihnen, werter Leser oder werte Leserin, fallen wahrscheinlich noch weitere Unterscheidungskriterien ein.

Solche Merkmale der Unterscheidung nennt man in der Betriebswirtschaft in der Regel den USP, die „Unique Selling Proposition“ – ein englischer Begriff, der wortwörtlich mit „einzigartiges Verkaufsangebot“, sinngemäß aber am besten mit „Alleinstellungsmerkmal“ ins Deutsche zu übersetzen ist.

Es geht also um ein oder mehrere Bestandteile unserer Marktpositionierung, das uns so einzigartig macht, dass eine gewisse, abgegrenzte Zielgruppe es unwiderstehlich findet, nur bei uns die Blumen zu kaufen, nicht aber bei allen anderen Anbietern in diesem bunt bestückten Markt. Das ermöglicht uns, einen Verdienst einzustreichen.

Offensichtlich wollen wir am EUR-USD-Markt keine Blumen verkaufen, sondern durch möglichst niedrigen Kauf und möglichst hohen Verkauf von Euros und US-Dollars Gewinne erzielen.

Die Frage muss also lauten: in welchen Marktphasen bietet mein Trading (ob trendfolgend oder ein anderer Ansatz, ob mit oder oder Expert Advisors) den anderen Marktteilnehmern einen Mehrwert?

Wenn Sie Antworten auf diese Frage finden, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit große Gewinne erzielen können.

Meine Meinung dazu ist, dass langfristige Trendfolge (Tages- und Wochenchart) funktioniert, weil nach Ausbruch aus einer Seitwärtsphase und nach einer gewissen Trenddauer viele Trader gegen den Trend handeln, Gewinne mitnehmen etc. Diesen Tradern bieten Trendfolger Liquidität an.

"Liquidität anbieten" ist der wichtigste Mehrwert, den ein spekulativer Trader dem Markt anbietet.

Kurzfristiger betrachtet liegen Devisenkurse über 80% im Seitwärtsmarkt. Nur in den anderen 20% der Markt-Phasen geht's stetig gen Süden oder Norden. Diese Minderheit herauszufiltern ist die Kunst.

Stellen Sie sich also bei der Verwendung ihres eigenen Trendfolgesystems die Frage, ob Sie derzeit Liquidität abschöpfen oder bieten. 

Unser MT4-EA mFX-HochTiefAusbruch, der Ausbrüche aus gleitenden Tradingranges prozyklisch, also trendfolgend handelt, muss z.B. durch den Anwender immer darauf untersucht werden, ob in der aktuellen Marktphase im betrachteten Markt Ausbrüche tendenziell sich fortsetzen oder umkehren.

Bei Fortsetzungstendenz bieten Trendfolger den Mehrwert, dass sich z.B. nach Nachrichten schneller ein neues Marktgleichgewicht bildet.

Eine weitere Frage, die zielführend sein kann: Gibt es bei Range-Ausbrüchen Kurs-Sprünge?

Wenn ja, liefern Trendfolger oder Scalper keinen Mehrwert, sondern verdünnen die Situation - entziehen dem Markt also Liquidität. Wenn nein, bieten Trader, die Ausbruchsstrategien verfolgen, dem Markt einen Mehrwert.

Diese Mehrwerte sollten schlussfolgernd mit Gewinn entlohnt werden. Natürlich nicht immer, aber unterm Strich und über die Zeit gerechnet schon.

Nutzen Sie also kurzfristige Trendfolgemodelle (ob mit EA mFX-HochTiefAusbruch, einem anderen Trendfolge EA oder ganz ohne EA) niemals dauernd und ständig, sondern immer nur selektiv. Eine Strategie, ein EA, ist ein Werkzeug, kein Zauberstab.

Warum Sie programmieren lernen sollten

Das Informationszeitalter hat Einzug gehalten.

Eine Flut von Daten und Informationen ist heutzutage verfügbar, wie es sie noch nie gegeben hat.

Wie sortieren Sie all diese Daten, um nützliche Informationen zu erhalten, um diese zu Wissen, Können und Weisheit umzuwandeln?

Das Zeitalter der Roboter macht es notwendig, Maschinen effektiv mitteilen zu können, was sie zu tun haben. Angefangen mit digitalen Anzeigen und digitaler Steuerung an Tankstellen und Zapfsäulen, über elektronische Steuerung des Zugverkehrs oder der Straßenführung, bis hin zum eigenen Computer zu Hause, zur Brot-Backmaschine in der Küche und Staubsaug-Roboter auf dem Fußboden – Daten werden erfasst, verarbeitet und zu höchst möglichem Nutzen verwandelt.

Die elektronische Vielfalt breitet sich in mehr und mehr Bereiche des Lebens aus. So wie vor 200 Jahren die Industrialisierung nicht aufzuhalten war, ist heute die Digitalisierung nicht mehr zu bremsen. Das ist eine Tatsache, der wir uns stellen müssen, ob wir sie mögen oder nicht.

Wie wir damit umgehen, können wir aber selbst beeinflussen. Wir können darüber schimpfen oder sie in den Himmel hoch loben, wir werden aber irgendwie darauf reagieren müssen.

Wollen wir nun entweder auf der Seite sein, die alles als gegeben akzeptiert, was andere damit produzieren? Oder wollen wir selbst ein Teil der Chancen beeinflussen, den das Informationszeitalter mit sich bringt?

Wie klein auch immer mein eigener Einfluss auf die Gesamtentwicklung sein mag, ich möchte lieber Mit-Gestalter als Nur-Verbraucher sein.

Auf welcher Seite wollen Sie stehen?

Mitgestalten kann ich aber nur, wenn ich mich in die digitale Welt hineindenke und entsprechende Fähigkeiten lerne.

Als Kind musste ich laufen lernen, danach Fahrrad fahren und dann ein Auto steuern. Für meinen Beruf (Bankkaufmann) lernte ich zunächst die Grundrechenarten, dann Multiplikation und Division, danach dann Algebra, Geometrie und Kurvendiskussion, und danach Finanzmathematik. Alles Schritt für Schritt.

Wenn ich ein konstruktiver Teil der Digitalisierung sein möchte, muss ich Programmieren lernen.

Programmieren bedeutet, einem Computer mitteilen zu können, was dieser für mich erledigen soll.

Auch hier gibt es für Einsteiger mehr oder weniger geeignete Mittel und Wege anzufangen.

Ich bin selbst Trader. Ich kannte mich also schon mit der Markt-Terminologie und vielen Fachbegriffen und Besonderheiten der Börsenwelt aus. Daher war der Einstieg ins Programmieren im Bereich Trading leichter als wie wenn ich einen Tempomat in der Autoelektronik oder ein Schachcomputer hätte programmieren sollen.

Dazu kommt, dass es eben im Tradingbereich eine Programmier-Sprache gibt, die es Programmier-Anfängern vergleichsweise einfach macht, bewährte Trading-Regeln in einen „Handels-Roboter“ umzuwandeln.

Diese Programmiersprache ist MQL4. Sie wird dazu verwendet, und nur dazu verwendet, auf der sehr weit verbreiteten Trading-Plattform MetaTrader 4 (MT4) Trading-Vorgänge zu automatisieren. 

Wenn ein Vorgang nur ein einziges Mal bei manuellem Abruf ausgeführt werden soll, nennt sich das im MT4 ein „Skript“. Soll der gleiche Vorgang bei jedem Kurstick durchlaufen werden, entsteht durch die Programmierung ein „Expert Advisor“, kurz „EA“ genannt. Mit „Indikatoren“ können Kursdaten mathematisch umgewandelt und in Signalgeber verwandelt werden.

Mit Hilfe von MQL4 kann jeder, also auch Sie, solche Programme für die Verwendung in MT4 schreiben. 

Sind Sie selbst Trader? Kennen Sie sich mit Bid und Ask sowie Buy und Sell und Stop- und Limit-Orders aus? Und wollen Sie sich den (Lern-) Herausforderungen unserer heutigen Zeit stellen und „up-to-date“ bleiben, sprich mit der Gesellschaftsentwicklung wachsen und entsprechend nützlich bleiben für Kunden, Arbeitgeber und vor allem sich selbst?

Dann liegt das Erlernen von MQL4 und schreiben erster, kleiner Programme für MT4 am nächsten. Der Einstieg ins Programmieren ist dann geschafft. Weitere Programmiersprachen zu lernen und andere Verwendungsmöglichkeiten für das Programmieren zu finden wird dann in der Zukunft viel leichter sein.

Ich habe dafür einen Workshop kreiert, der speziell Tradern dabei hilft, das Programmieren zu lernen. Auf dieser in der heutigen Zeit schon fast unverzichtbaren Fähigkeit können Sie dann weiter aufbauen. 

Neben dem erfolgreichen Einstieg ins Programmieren haben Sie weitere, offensichtliche Vorteile: Sie sparen sich potenziell viel Geld, das Sie ansonsten für käufliche EAs oder einen EA-Programmierservice aufwenden würden. Geld, das Sie dann lieber im Trading vermehren oder für Ihr liebstes Hobby einsetzen können.

Bill Gates sagt über das Programmieren:

"Lernen, Programme zu schreiben, dehnt Ihren Verstand aus und hilft Ihnen, besser zu denken, schafft eine Möglichkeit, über Dinge nachzudenken, was meiner Meinung nach in allen Bereichen des Lebens hilfreich ist."

Ich lade Sie dazu ein, sich hier über den MQL4-Intensivkurs - EA-programmieren lernen ausführlich zu informieren.

Herzliche Grüße
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihrem EA-Programmierer

MT4 vs. MT5 – ist MT4 veraltet?

„MT4 ist veraltet“ - habe ich kürzlich als Email erhalten.

Viele MetaTrader-Benutzer nehmen an, dass MetaTrader 5 (MT5) einfach die neuere, schickere Version des MetaTrader 4 (MT4) ist, die sich im Hintergrund aber nicht weit voneinander unterscheiden. Während dieser Eindruck vielleicht so von der entwickelnden Softwarefirma MetaQuotes beabsichtigt war, heben sich überraschenderweise die Programmiersprachen MQL4 und MQL5 (mit Hilfe derer Expert Advisors, Indikatoren und Skripte programmieren werden) stärker voneinander ab als ein Nicht-Programmierender von der brüderlichen Namensgebung her annehmen sollte.

Daher höre ich hin und wieder die Aussage, MT4 sei überholt und werde bald abgeschaltet. Hierzu weiter unten mehr...

Zunächst aber ist die Sache diese: Aus Sicht eines Programmier-Anfängers ist MQL4 viel einfacher zu lernen als MQL5. Funktionalitäten sind mit fast intuitiver Logik (und ein wenig Übung) programmierbar. Viele Funktionen sind eingebaut.

Das macht MQL4 einerseits weniger flexibel. Andererseits führt dies dazu, dass Entwickler im Programmier-, Test- und Korrektur-Prozess weniger Frustrationen erleben – insbesondere wenn sie (noch) nicht wissen, was sie mit der ganzen Flexibilität von MQL5 machen können (oder müssen).

Wenn Sie MQL5 lernen möchten, ohne vorher Programmiererfahrung zu haben, dann werden Sie schnell auf eine Mauer prallen. Die Programmiersprache MQL5 ist zwar flexibler, aber auch komplexer und für Programmier-Anfänger schwieriger zu verstehen. Flexibilität klingt gut, führt aber dazu, dass mehr Details von Funktionalitäten im Code definiert werden müssen als bei MQL4.

Das bedeutet, dass ein EA mit gleichen Funktionalitäten in MQL5 eine über den Daumen gepeilt doppelt so lange Programmierzeit in Anspruch nimmt also in MQL4.

Zudem ist in MT5, der unbestritten viele Vorzüge mit sich bringt, übrigens nicht alles Gold, was glänzt:

  • in MT4 werden einzelne Positionen vorgehalten und können manuell und auch von EAs einzeln gemanagt werden, z.B. in Sachen Schließung gezielter Deals und Vergabe unterschiedlicher Stop-Loss- und Take-Profit-Kurse. In MT5 werden dagegen mehrere Dealeröffnungen in die gleiche Trading-Richtung als eine Position mit nach Volumen gewichteten durchschnittlichen Einstiegskurs und ein und demselben SL bzw. TP zusammengefasst.

  • Die meisten in der EU zugelassenen Broker lassen ihre MT4-Kunden hedgen, also eine Gegenposition aufbauen. In MT5 ist das technisch nicht möglich. Wenn Sie in Ihrem MT5-Konto zum Beispiel 10 Lots Buy geöffnet haben und 1 Lot Sell eröffnen möchten, schließt ihr Broker stattdessen eine der 10 Buy-Lots, so dass Sie nur die Netto-Position von 9 Lots im Konto sehen. In MT4 können Trader so handeln, dass neben der 10 Buy-Lots ein separater Deal mit 1 Lot Sell besteht.

Jetzt zum rosa Elefanten, der im Raum steht: dass MT4 irgendwann zu Gunsten MT5 komplett eingestampft wird. Während das sicherlich passieren kann, glaube ich persönlich an dieses Szenario nicht.

Warum nicht?

  • MT4 ist viel weiter verbreitet als MT5. Das Broker- und Trader-Interesse an MT4 ist riesig. Das ist in Etwa vergleichbar mit dem Kampf um die Marktvorherrschaft bei Video-Kassetten in den 80er Jahren. Beta war technisch überlegen, während VHS aufgrund der schnelleren, weiteren Verbreitung zum Standard wurde. Ähnliches galt für die Betriebssystem Unix versus Microsoft Windows und die Datenschnittstellen FireWire versus USB. MT5 und MT4 befinden sich in einer vergleichbaren Situation.

  • MT4 und all seine Expert Advisors sind ein großer Umsatzgenerator für die Entwicklerfirma MetaQuotes. Auf mql5.com können MT4- und MT5-Trader ihre Trades als Signale, sowie ihre EAs, Indikatoren und Skripte veröffentlichen und an andere MT4-Nutzer vermieten und verkaufen. MetaQuotes erhält 20% Provision für jeden Verkauf. Der MT4-Markt ist deutlich größer als der für die MT5-Produkte. Warum sollte MetaQuotes diese Einnahmequelle aufgeben?

  • Es erscheint mir aus diesen Gründen für MetaQuotes sinnvoller, MT5 Schritt für Schritt, oder zumindest in weiten Teilen, so gut es technisch eben geht, für MQL4-Programme kompatibel zu machen (was im übrigen durch einige Ergänzungen in MQL4 schon in ersten Schritten geschehen ist).

Viele Broker teilen übrigens meine Meinung, so dass einige offen bekräftigen, dass sie auf Dauer ihren Trading-Kunden beide MetaTrader Plattformen anbieten werden.

Falls MT4 aber wirklich irgendwann weichen sollte, ist es für Sie von großem Vorteil, über MQL4-Kenntnis zu verfügen. Denn es ist eine tolle Grundlage, um dann als nächsten Schritt MQL5 zu lernen.

Wer Motorrad fahren lernt, beginnt zuerst mit einer kleinen Maschine, oder gar mit einem Roller oder Moped. Erst später geht er oder sie zu einem größeren, schwereren, schnelleren Gefährt über.

Ebenso ist es bei den MQL-Sprachen der beiden MetaTrader-Plattformen. MQL5 für MT5 direkt zu lernen, ist sehr viel komplexer und kann den Einsteiger komplett vom Programmieren abhalten. Dagegen ist MQL4 für MT4 vergleichsweise ein Kinderspiel. Es eröffnet Code-Neulingen die einmalige Möglichkeit, ins Programmieren einzusteigen.

Das macht MQL4 die beste Programmiersprache, um das Entwickeln eigener EAs, Indikatoren und Skripte von Grund auf zu lernen.

Wer EAs und Co. selbst programmieren kann, kann schneller neue Handels-Ideen testen und spart sich die Kosten für einen Programmierservice, sei es unser eigenes Programmier-Angebot oder das von anderen renommierten Dienstleistern.

Wie können Sie MQL4 erlernen?

Wir bieten neben Buchtipp und Video-Tutorial den Workshop MQL4-Intensivkurs – EA-programmieren lernen an. Er findet das nächste Mal im August statt. Klicken Sie hier, um alle Informationen wie Inhalte, Kosten, Ort und Anfahrt zu erhalten und sich anzumelden.

Mich würde es freuen, Sie beim Workshop persönlich kennen zu lernen.

Herzliche Grüße
Cristof Ensslin von mindful FX, Ihrem EA-Programmierer

MQL4 Intensivkurs – EA-programmieren lernen

Schon seit einiger Zeit fragen mich etliche Kunden, wie sie selbst das Programmieren von Expert Advisors (EAs) für MetaTrader 4 (MT4) lernen können. Ich antworte in der Regel mit einem Buchtipp. Denn Ende 2011 hatte ich mir das EA-Programmieren durch Studium dieses Buchs von Andrew Young selbst beigebracht.

Okay, ich hatte schon ein ganz klein wenig Programmiererfahrung, da ich mit Excel-Makros rum-gedoktort hatte zu meinen Zeiten im Derivate-Sales diverser Banken. Diese Programmiererfahrung war jedoch ziemlich überschaubar. Sie hatte mir aber immerhin das Grundverständnis dafür geschaffen, wie ein Computer verstehen lernen kann, was ein Mensch mit ihm vorhat.

Ich war meilenweit weit entfernt von studierten Informatikern – komplett außer Sichtweite... – und hätte es niemals gewagt, mich mit diesen zu vergleichen oder mich gar “Programmierer” zu nennen.

Dann kam das oben genannte Buch, eine Menge „Trial & Error“ EAs – und damit unzählige Programmierstunden. Zu der Zeit gab es, meinen jetzigen Erinnerungen meiner damaligen Recherchen zufolge, noch keine Bücher in deutscher Sprache zum Thema MQL4 und wie man EAs programmiert. Es gab auch keine Workshops oder Kurse, in denen ich das Handwerk hätte lernen können. Neben vielen Nerv-tötenden Frustrationen kamen aber immer häufiger Aha-Erlebnisse und unbeschreibliche Glücks-Momente: wenn der EA nach etlichen Test- und Verbesserungsrunden ENDLICH exakt das tat, was ich mit ihm vorgehabt hatte!

Wow, was für ein Gefühl von Jubel und Stolz!

In den letzten fast sechs Jahren konnte ich für mich selbst sowie für über 150 Kunden Stand heute ca. 700 EA-Projekte erfolgreich durchführen. Die Lernkurve war zu Beginn sehr steil und zeigt auch heute noch nach oben, dank immer neuer Programmiervorgaben und Ideen meiner Kunden und das Kennenlernen unterschiedlicher Programmerstile durch mein hoch geschätztes Programmierer-Team. Die Jungs sind Genies, allesamt, und können Sachen, bei denen ich schlichtweg immer wieder ins Staunen gerate - und immer wieder dazulerne.

Wie sagt Warren Buffet so richtig:

"Umgib dich mit Leuten, die besser sind als du selbst."

Ich bin sehr dankbar für Uladzimir, Mikhail, Neil, Thomas und René, die unser mindful FX-Programmierer-Team bestücken und mich und unsere Kunden immer wieder begeistern!

Das ist eine Entwicklung, die ich mir zu Beginn des Programmieren-Lernens niemals hätte träumen lassen. Das genannte Buch war das teuerste Buch, das ich mir jemals gekauft hatte. Es war aber ganz sicher auch das finanziell wertvollste.

Ich habe einfach als Trader begonnen, EAs zu programmieren. Daher ist mein Programmierstil ganz aus Tradersicht geprägt, nicht aus Informatikersicht. Das gibt mir die einzigartige Position, zu vestehen, was meine Kunden - andere Trader auf der Suche nach funktionierenden Trading-Strategien - automatisiert haben möchten und ihre Wünsche von der Sprache “Trader” in die Sprache “Programmierer” zu übersetzen.

Da ich noch immer in verdutztes Grinsen komme, wenn ich als “Programmierer” vorgestellt werden, kam ich bisher nie auf die Idee, eigene Workshops anzubieten und andere Trader ohne Programmiererfahrung in die Welt des EA-Programmierens einzuführen. Knapp 100.000 Views auf meiner Youtube-Video-Serie über das EA-programmieren-lernen und zahlreiche Kontakt- und Kundenanfragen zu eben diesem Thema haben mich nun davon überzeugt, dass ich wohl doch etwas sehr Wertvolles zu teilen, zu lehren habe und dass es Leute gibt, die dies von mir lernen möchten.

Daher findet vom 21. bis 22.8.2017 der erste MQL4-Intensivkurs – EA-programmieren lernen statt. (Der Namensvorschlag kam übrigens von einem sehr geschätzten Kunden, herzlichen Dank dafür, lieber Herr M.!)

Dieser Workshop ist für Trader,

  • die das Jubel- und Stolz-Gefühl erleben wollen, von dem ich oben erzählt habe

  • die gerne von und mit anderen Menschen persönlich und gemeinsam lernen

  • die noch keine oder nur sehr geringe Erfahrung im Programmieren von Computerprogrammen haben

  • die sich nicht davor scheuen, sich der Herausforderung zu stellen, ab sofort das Programmieren von EAs zu lernen.

  • die komplett eigene EAs schreiben möchten

  • die ihre existierende EAs umprogrammieren möchten

  • die schneller und kostengünstiger eigene Trading-Ideen in Programmform testen wollen

  • die von unzähligen Programmier-Erfahrungen aus Tradersicht lernen möchten, um selbst Fehler vermeiden zu können und schneller sich dem Ziel zu nähern, Trading als Einkommensquelle zu erschließen.

Kennen Sie jemanden, der sich darin wiederfinden könnte? Dann tun Sie ihr oder ihm doch bitte den Gefallen und senden ihr oder ihm den Link zu diesem Blog: www.mindfulfx.de/blog/ea-programmieren-lernen.

Achtung: bis 21.7. gibt es 100 EUR Frühbucherrabatt auf den Teilnahmebeitrag für diesen 2-Tages-Workshop MQL4-Intensivkurs – EA-programmieren lernen. Klicken Sie hier, um zur Workshop-Website und allen Detailinfos zu gelangen.

Klassischer Martingale-EA unter der Lupe: Eine spannende Analyse

Egal ob mit oder ohne Expert Advisor (EA), egal ob auf MetaTrader 4 (MT4) oder einer anderen Trading-Plattform: vielleicht sind Sie in Ihrem Trading schon einmal auf das Thema "Martingaling" gestoßen - eine durchaus verbreitete Strategie, nach einem Verlustdeal "Doppelt oder Nichts" zu spielen.

Meine persönliche Meinung dazu war bislang immer, dass ein solcher Tradingansatz über kurz oder lang zum Totalverlust führen muss.

Ist das wirklich so?

Gemeinsam mit meinem Trading- und Buchschreib-Partner Maik Schober bin ich eine ganze Woche lang in Klausur gegangen, um nicht nur ein Bauchgefühl, sondern eine fundierte Analyse als Meinungsgrundlage zu bekommen.

Unser brand-neues Analyse-Papier zum Thema Martingaling im Forex-Trading mit Hilfe eines EA's für MT4 ist nun fertig und bereit für Sie - mit einerseits zu erwartenden, andererseits aber auch sehr verblüffenden Erkenntnissen.

In der Box weiter unten können Sie sich das PDF direkt in Ihr Email-Postfach laden.

Allerbeste Trading-Erfolge wünscht Ihnen
Ihr EA-Programmierer Cristof Ensslin und das ganze Team von mindful FX.

MQL4 zu MQL5: Äquivalent zu IsTesting()

MQL4 und MQL5 sind unterschiedlicher als viele MetaTrader 4 und 5 Nutzer ahnen. Hier und heute eine noch relativ einfache "Übersetzung" von MT4-Code nach MT5-Code für Expert Advisors (EA's), Skripte und Indikatoren.

Die Funktion bool IsTesting() in MQL4 prüft, ob der EA (oder das Skript oder der Indikator) im Test- oder im Live-Betrieb läuft - unabhängig davon ob wir uns in einem Demo- oder Echtgeldkonto befinden. Die Funktion IsTesting() gibt den Wert TRUE zurück, wenn der EA im Strategietester läuft, FALSE dagegen, wenn sie in einem Chart durchlaufen wird.

In MQL5 ist diese Funktion nicht verfügbar. Was tun? Nicht verzagen, denn die "Übersetzung" ist nahe:

Wir können im MT5-Code die Funktion int MQLInfoInteger(int  property_id) mit Abfrage-Parameter MQL_TESTER nutzen. Also z.B.:

if ( MQLInfoInteger ( MQL_TESTER ) == 1 ) Print ( "EA im Testmodus" );
if ( MQLInfoInteger ( MQL_TESTER ) == 0 ) Print ( "EA im Livebetrieb" );

Viele Grüße,
Ihr EA Programmierer Cristof Ensslin mit dem Team von mindful FX

 

Warum sind 10 Pips Gewinn oder Verlust bei 1 Lot nicht 100 EUR, sondern weniger?

Diese sehr gute und oft gestellte Frage zum Devisentrading stellte uns kürzlich einer unserer geschätzten EA-Programmierungs-Kunden:

Bei einem Lot von 1 und einem SL von 10 Pips sollten doch „immer“ Verluste von +/- 100 entstehen. Ich habe aber kleinere Verluste. Wieso?

Die Antwort ist: Sie haben in der Tat Verluste von 100 Geldeinheiten - in der zweiten Währung des Währungspaares. Nur wenn die zweite Währung Ihrer Kontowährung entspricht, sind es 100 Einheiten Ihrer Kontowährung.

Folgendes leicht verständliche Beispiel:

Nehmen wir an, Sie haben ein Konto bei direktbroker-fx in Berlin. Ihre Kontowährung ist EUR. Nun handeln Sie 1 Lot in EURUSD. Sie kaufen zu 1,06363 und schließen die Buy-Position 10 Pips im Verlust zu 1,06263. Das Währungspaar EURUSD quotiert, wieviel USD 1 EUR wert ist; also mathematisch ausgedrückt: USD pro EUR oder USD/EUR. Die Kursdifferenz, also der Gewinn oder Verlust, fällt also in USD an. Denn der Kurs ist 1 EUR = 1,06363 USD.

Weiter im Beispiel: Im Open Buy von 1 Lot kaufen Sie also 100.000 EUR und verkaufen (shorten) gleichzeitig 106.363 USD. Sie sind nun EUR long und USD short. Im Close der Buy-Position verkaufen Sie die 100.000 EUR wieder und kaufen (decken das Short) 106.263 USD. Während die Euros sich auf 0 ausgleichen, verbleibt auf der USD-Seite ein Defizit von -100 USD. Dies ist Ihr Verlust von 100 USD. Ihr Broker deckt ihn automatisch von Ihrem Konto. Dieses ist aber nicht in USD, sondern in EUR. Das heißt, die 100 USD werden dann in Kontowährung umgerechnet: 100 USD / 1,06263 USD/EUR = 94,11 EUR.

Hier liegt übrigens ein weiterer Punkt, wo Broker Kosten und Gebühren verstecken können: im Umrechnungskurs Ihrer Gewinne und Verluste. Manche Broker verlangen hier einen zusätzlichen Spread, den Sie aber oft nicht sehen - es sei denn Sie rechnen ganz genau nach und vergleichen. In unserem Brokertest vom Sommer 2016 schloss dabei im übrigen der von uns oft empfohlene Berliner Broker direktbroker-fx am besten ab in eben dieser Kategorie "Gewinnkonvertierung", mit großem Abstand.

Beste Erfolge für Ihr MT4- und EA-Trading wünscht Ihnen
Cristof Ensslin und das mindful FX Team

Warum ist nach EA-Optimierung im MT4 Strategietester das Ergebnisfenster leer?

Im folgenden MetaTrader 4 (MT4) Tutorial Video erhalten Antwort auf die Frage:

Beim Optimierungsmodul habe ich auch noch ein Problem. Ich habe mal eine Komponete des MACD (die SMA Linie) optimieren lassen. Die Sache lief gut 20 Minuten, aber das Optimierungsdiagramm und das Auswertungsfenster waren leer. Vielleicht haben Sie eine Idee?

Beste Erfolge für Ihr Trading wünscht Ihnen
Cristof Ensslin und das mindful FX-Team

Was tun bei MT4-Fehlermeldung "Trade is disabled"?

Hier erhalten Sie Antwort auf die folgende MetaTrader 4-Frage eines unserer Expert Advisor Kunden:

Ich hatte mir von Ihnen zwei EAs anpassen lassen und habe mit diesen im Strategietester herumprobiert. Nun wollte ich den EA auf einem Demo-Konto laufen lassen [...]. Der EA lässt sich quasi ganz normal starten, nur dann bekomme ich im Journal bei jedem Trade-Versuch eine Ablehnung [mit der Fehlermeldung "Trade is disabled"].

"Trade is disabled" liegt in der Regel an einem der drei folgenden Szenarien, die von Trader-Seite weder manuell noch per Expert Advisor umgangen werden können:

1) Broker hat Trading deaktiviert derzeit; z.B. wegen eines Feiertags, höherer Gewalt oder Erstellung eines täglichen oder monatlichen Trade-Reports. Oder aber wegen eines ungewöhnlich illiquiden Markts, z.B. vor einer wichtigen Datenveröffentlichung oder schlicht und ergreifend vor Eröffnung des Referenzmarkts (insbesondere bei Aktienindizes möglich). Sie erhalten zwar Ticks, da die Liquiditätsprovider des Brokers aktiv sind. Daher rechnet der EA bei jedem Tick und generiert eventuell Signale, möchte dann handeln. Aber wenn der Broker das Trading gerade ausgeschaltet hat, geht's eben trotzdem nicht und Ihr MT4 gibt Ihnen die Fehlermeldung "Trade is disabled".
Lösung: Broker ansprechen und nachfragen, wann Trading wieder erlaubt ist.

2) Ihr Konto ist nicht aktiviert. Gleiches gilt: Ihr MT4 erhält Ticks, EA rechnet und möchte ggfls. traden, aber Trades sind nicht möglich.
Lösung: Broker ansprechen und nachfragen, wie Sie das Konto aktivieren können.

3) Das Handelssymbol ist nicht tradebar. Zum Beispiel kann es sein, dass ein Broker die Symbole EURUSD und EURUSDc anbietet. Beide sind abrufbar im MT4, aber z.B. je nach Kontoart nur eines der beiden handelbar. Die nicht handelbaren Symbole sind im Marktfenster in der Regel in grauer Schrift dargestellt.
Lösung: In diesem Fall einfach das andere, nicht-graue Symbol wählen. 

Beste Trading-Erfolge wünscht Ihnen
Cristof Ensslin und das mindful FX Team

Wie Sie einen einzelnen Expert Advisor (EA) ausschalten bzw. stoppen können.

Im folgenden MetaTrader 4 (MT4) Tutorial Video erhalten Antwort auf die Frage:

Ich habe immer zahlreiche Charts offen und lasse den EA bei verschiedenen Symbolen laufen. Wie kann ich einen einzelnen EA wieder ausschalten bzw. stoppen?

Beste Erfolge für Ihr Trading
Ihr Cristof Ensslin und das mindful FX-Team

Installations-Anleitung für Skripte in MetaTrader 4 (MT4)

Um ein Skript in MetaTrader 4 (MT4) zu installieren, folgen Sie den folgenden Schritten oder lassen Sie sich vom Video unten anleiten:

  1. Speichern Sie die Skript-Datei (mq4 oder ex4) auf dem Desktop Ihres Computers. Sie können die Datei beliebig umbenennen.
  2. Gehen Sie zum Desktop, wählen die Datei aus und kopieren sie in den Zwischenspeicher (z.B. mit Tastenkombination Strg + c).
  3. Öffnen Sie nun den MetaTrader, in dem Sie das Skript installieren wollen.
  4. Wählen Sie im Menü „Datei“ den Punkt „Dateiordner öffnen“ aus.
  5. Dort wählen Sie den zunächst den Unterordner „MQL4“, dann den Unterordner „Scripts“ und fügen die zwischengespeicherte Datei ein (z.B. mit Tastenkombination Strg + v).
  6. Schließen Sie nun den MetaTrader und öffnen ihn neu.
  7. Im Navigator-Fenster ist das Skript nun unter „Skripte“ zu finden.
  8. Wählen Sie das gewünschte Konto aus. Zum Testen und Erlernen, wie das Skript funktioniert und aktiviert wird, nutzen Sie unbedingt ein Demo-Konto. Wenn das Skript Deals eröffnen, ändern oder schließen soll, muss „AutoTrading“ (Schaltfläche in der oberen Symbolleiste) eingeschaltet sein.
  9. Es gibt (mindestens) drei verschiedene Wege wie Sie das Skript ausführen können. Das sehen Sie im Video des Blog-Artikels Mit einem Klick alle Deals schließen in MT4.

Hier nun die Installations-Anleitung per Video:

Beste Erfolge für Ihr Trading
Ihr Cristof Ensslin und das mindful FX-Team

Mit einem Klick alle Deals schließen in MT4

Hier und heute wieder eine Antwort auf eine uns zugemailte Frage zu MetaTrader 4 und zur EA-Programmierung. Sie lautet in leicht anderen Worten ausgedrückt:

Wie kann ich alle Trades in einem Moment closen?

Wenn Sie alle offenen Deals in einem Konto auf einmal schließen möchten, bietet sich am besten an, ein Skript anzuwenden. Ein Skript in MT4 ist eine Sammlung von Anweisungen in der Programmiersprache MQL, so wie auch ein Expert Advisor (EA). Skripte werden im Gegensatz zu EAs jedoch nicht bei jedem Preistick durchlaufen, sondern lediglich ein einziges Mal zu genau dem Zeitpunkt, zu dem es manuell gestartet wird.

Wir haben Ihnen ein solches Skript zur Verwendung im MT4 erstellt. Es wird Ihnen besonders dann dienlich sein, wenn Sie viele Deals auf einmal fahren, egal ob mit einem Hochfrequenz-EA oder im manuellen Handel. Weiter unten können Sie es kostenfrei herunterladen!

Das Skript ist so programmiert, dass es alle Deals schließt, die im Moment der Ausführung geöffnet sind, und zwar ganz ohne Filterung: Marktorders (Buys und Sells) werden zum aktuellen Bid bzw. Ask geschlossen (unter Beachtung von Slippage = Ausführungsrisiko), Stop- und Limitorders werden gelöscht.

Im folgenden Video sehen Sie, wie Sie das Skript, das wir mFX-AllesSchliessen getauft haben und das Sie unter dem Video kostenfrei downloaden können, im MT4 anwenden:

Sie sehen, dass per Skript das Closen von vielen Deals auf einmal extrem schnell geht. Das macht Sie zu einem schlagkräftigeren MT4-Trader und kann Ihnen in hektischen Marktphasen sehr wertvoll werden - vielleicht ja schon morgen/übermorgen zwecks US-Präsidentschaftswahl?

Hier nun für Sie der kostenfreie Download des MT4-Skripts mFX-AllesSchliessen, inkl. Lizenzvertrag und Dokumentation (mit Installationsanleitung). Einfach Ihren Namen und Email-Adresse eintragen und schon ist der Downloadlink in Ihrem Email-Postfach:

Auf beste Handelserfolge für Sie
Ihr Cristof Ensslin von mindful FX

 

MQL4 Fragen gut beantwortet: Buchempfehlung und "Fragengutschein"

In den letzten Wochen kamen mehrere Expert Advisor Programmier-Lernende über unser kostenloses online-Tutorial EA Selbst Programmieren - Schritt für Schritt Videoserie auf mich zu und baten um Rat. Zwei Fragenblöcke traten dabei häufig vor. Daher stelle ich sie in diesem Blog-Artikel vor. Zunächst der erste:

Wie kann ich am besten weiterführend das Wissen in MQL4 aufbauen? Welche Bücher würden Sie mir empfehlen? Ich habe mir von www.mql5.com das "Nachschlagewerk für die Programmiersprache MQL5" mit einem Umfang von 4372 Seiten heruntergeladen. Ich benutze derzeit den MetaTrader 4. Leider gibt es dieses Nachschlagewerk so nicht in MQL4 zum downloaden.

Hierzu habe ich zwei Empfehlungen.

  1. Das offizielle Nachschlagewerk für MQL4 von MetaQuotes ist nicht auf mql5.com zu finden, das ist richtig. Es gibt es aber auf https://book.mql4.com/.
  2. Das meiner Meinung nach beste Buch, um MQL4 zu lernen, ist Expert Advisor Programming for MetaTrader 4 von Andrew Young. Zwar auf Englisch, ist es aber die Mühe der Sprachhürde wert, da der Autor wie ich finde extrem einfach zu erklären versteht. Hier der Amazon-Link: https://www.amazon.de/gp/product/....
 

Nun zur zweiten häufig gestellten Frage.

Manchmal habe ich Fragen zur Programmierung von EAs, für die ich im Internet keine Antworten finde: Haben Sie so eine Art "Fragengutscheine"?

Hierfür haben wir ab sofort zwei Lösungswege für Sie:

  • Sie können mir Ihre Fragen schicken. Dann kann ich sie bei Zeiten (aber ohne Antwort-Garantie) per Blog oder Video (anonymisiert versteht sich) beantworten. Ich habe dadurch Expert Advisor- und MetaTrader 4-relevante Inhalte zu bieten, und Sie bekommen kostenlos hochwertige Antworten.
  • Für einzelne MQL4-, EA- oder MT4-Fragen, für die Sie garantiert und schnell eine Antwort brauchen, bieten wir ab sofort Fragengutscheine an. Für 16,50 EUR beantworten wir Ihre Frage per Email innerhalb 48 Stunden (Werktag-Stunden; bei komplizierteren Geschichten bräuchten Sie ggfls. zwei oder mehrere Gutscheine; das wird in unserem Ermessen liegen). Sie erhalten 100%-Zufriedenheitsgarantie von uns, und damit Ihr Geld zurück, wenn Sie nicht zufrieden sind. Hier können Sie sich Ihre Fragengutscheine sichern:

Wie hilft Ihnen das weiter? Hinterlassen Sie Ihre Kommentare weiter unten auf dieser Seite.

Herzliche Grüße
Ihr EA-Programmierer Cristof Ensslin von mindful FX

 

Was tun, wenn EA im Strategietester keine Deals auslöst?

Nachdem Sie einen Expert Advisor (EA) in Ihrem MetaTrader 4 (MT4) installiert und im Strategietester geladen haben, kann es passieren, dass keine Deals ausgelöst werden. Um des Rätsels Lösung zu finden, prüfen Sie bitte folgende Punkte:

  1. Der Button "AutoTrading" muss in manchen MT4-Versionen aktiviert sein, damit Deals gemacht werden können - auch im Strategietester.
  2. Der Spread, den der Strategietester verwendet darf nicht größer als der im EA eingestellte Maximalspread sein (falls EA diese Einstellung vorsieht).
  3. Die eingegebene oder errechnete Lotsize muss größer als die Broker-Mindestlotsize und kleiner als die Broker-Maximallotsize für das ausgewählte Symbol sein. Sie muss außerdem dem Lot-Step des Symbols entsprechen. Das heißt, wenn Broker für das Symbol Lots von 1.0, 2.0,... zulässt, darf nicht 1.5 eingegeben werden, da der Lot-Step (also der Abstand zwischen zwei zugelassenen Lotsizes) in diesem Fall 1.0 ist. 
  4. Es muss genügend Kapital vorhanden sein. Geben Sie daher in den Expert Advisor Optionen im Reiter „Test“ als „Ursprüngliche Einlage“ einen genügend hohen Wert ein, um den Margin-Anforderungen für Ihre geplante Lotsize Rechnung zu tragen.
  5. Falls der EA auf einen Custom-Indikator (= nicht standardmäßig im MT4 mitgeliefert) zugreifen muss, um Deals zu generieren, muss dieser Indikator in der verwendeten MT4-Instanz in den Indikatoren abgespeichert sein.

Hilft das weiter? Wenn ja, sehr gut. Wenn nein, melden Sie sich bei uns (hier klicken und dann zum Kontaktformular runterscrollen), damit wir das Problem für Sie lösen können.

Allerbeste Trading-Erfolge wünschen Ihnen
Cristof Ensslin und das gesamte mindful FX Team

PS: Erfolgreiches Trading ist lernbar. Man muss nicht mit besonderen Genen geboren werden. Hier klicken, um einen Gutschein-Code für ein hochkarätiges 980-EUR-Seminar zu erhalten, um von Trading-Profis zu lernen, wie es geht.

Wie man identische Trades auf mehreren MT4-Konten gleichzeitig öffnet und managt

Kurze Hintergrund-Story: zu Beginn dieses Sommers wollte ich einen Brokertest für durchführen. Ich wollte wissen, welcher MetaTrader 4 (MT4) -Broker das beste Gesamtpaket (=Kombination aus Spread, Commission, Ausführungsqualität, Übernacht-Kosten und Gewinnkonvertierung) für mein Handelssystem anbietet. Um allen Testteilnehmern eine faire Chance zu geben, benötigte ich eine Technologie, die meine Deals zum exakt gleichen Zeitpunkt auf allen Testkonten gleichzeitig ausführen kann.

Vor der gleichen Herausforderung stehen übrigens auch Vermögensverwalter oder schlicht und einfach Trader, die auf mehreren Konten gleichzeitig traden möchten; zumindest für ausgewählte Deals oder Strategien, egal ob manuell oder per Expert Advisor (EA) gesteuert. Geht das überhaupt?

Antwort: Ja! Die Lösung ist ein Deal-Kopierer, auch Trader-Copier oder Trade Duplikator genannt.

So etwas selbst zu programmieren (oder individuell programmieren zu lassen), ist extrem zeit- und damit kostenaufwändig. Daher schaute ich mich nach fertiger, schon vorhandener Software im Internet um. Nach ein paar Google-Suchen, Produkt-Vergleichen und eben nach Durchführung des MT4-Brokertests war ich am Ende von einem Angebot speziell überzeugt: der Local Trade Copier.

Ich hatte natürlich einige Fragen. Fragen, die Sie sich vielleicht ebenfalls stellen oder schon gestellt haben:

Was kann ich damit alles tun?

Mit diesem Programm im EA-Stil kann ich unter anderem:

  • Deals von einem Masterkonto auf andere MT4-Konten spiegeln → nur ein Konto handeln, aber eine unbegrenzte Anzahl an Konten gleichzeitig managen.

  • Deals von mehreren (unbegrenzte Anzahl!) Quell-Konten (auch Demokonten) auf einem (oder mehreren) Sammelkonto abbilden → Zusammenstellen eines Strategie-Portfolios ist einfach möglich; denn dieses Sammelkonto kann wiederum als Masterkonto dienen...

  • (Fast) unendliche Filtermöglichkeiten → Deals von speziellen EAs, Signalen, Symbolen, Lotsizes, Orderarten etc. heraus- oder hereinfiltern.

  • Deal-Signale sind umkehrbar (aus Buy mach Sell, aus Sell mach Buy) → ich könnte z.B. unprofitable Expert Advisors auf einem Demokonto laufen lassen und über den Local Trade Copier in (hoffentlich auch nach Spread-Effekten und anderen Umkehrkosten) gewinnbringende Deals auf einem Echtgeldkonto umdrehen.

Klingt alles toll, aber kompliziert - ist das Programm einfach zu installieren und zu verwenden?

Kurze Antwort: viel leichter als ich es mir je hätte erträumt. Ein Installationsprogramm, eine PDF-Anleitung sowie eine Video-Anleitung für den Local Trade Copier sind verfügbar. Meines Erachtens war der Anleitung sehr einfach zu folgen. Ein Haken könnte sein, dass alles Material derzeit englisch-sprachig ist.

In der Grundeinstellung des Deal-Kopier-EA’s, also einfach nur Deals kopieren und managen wie im Originalkonto (ohne die zahlreichen Filtermöglichkeiten), Lotsize-technisch im Verhältnis der Konto-Equities, ist außer der Eingabe des Lizenzcodes keine einzige Einstellung zu machen. Super einfach und lief sofort!

Arbeitet das Kopier-Programm zuverlässig?

Meine Erfahrung war sehr gut mit dem Local Trade Copier. Der Kopiervorgang passiert buchstäblich in einem Wimpernschlag! In meinem Mt4-Brokertest wurden fast alle Deals meines Expert Advisors einwandfrei kopiert und gemanagt. Lediglich ein einziger Deal wurde überhaupt nicht, und ein weiterer nur auf einen Teil der Zielkonten kopiert. Beides mal handelte es sich um einen AUDJPY-Deal. Ich konnte noch nicht feststellen, woran dies im speziellen lag; muss aber ehrlich gestehen, dass ich den Fällen aus Zeitgründen nicht nachgegangen bin. Eventuell lag hier auch eine Fehleinstellung oder  ein Fehlverhalten meinerseits vor. Die Quote von astrein und einwandfrei kopierten und gemanagten Deals lag auf jeden Fall deutlich über 90%.

Wieviel kostet das Programm?

Ich war selbst überrascht, wie erschwinglich die Pricing-Pakete sind. Startpreis ist 14,28 EUR inkl. 19% deutscher USt. (12 EUR zzgl. USt) pro Monat für die Lizenz, den Local Trade Copier auf einem Gerät (z.B. lokaler Rechner oder VPS) mit Verwendung auf einer unbegrenzten Anzahl an MT4-Konten laufen zu lassen; diese Paket heißt LTC Personal - monthly rental. Das halte ich für einen fairen Einstiegspreis, beispielsweise um den Deal-Kopierer-EA ein paar Wochen lang zu testen. Wer vom Programm überzeugt ist und nicht monatlich, sondern auf Lebenszeit die Lizenz zu beziehen (LTC Personal - Lifetime license), ist ab 119 EUR inkl. 19% deutscher USt. (100 EUR zzgl. USt.) dabei. Für die Verwendung auf mehr als nur einem Rechner, gibt es entsprechend höherpreisige Lizenzpakete.

Die Kaufabwicklung findet sicher und vertrauenswürdig über den etablierten Wiederverkäufer Clickbank statt. Email-Support und EA-Updates (bei der lebenslangen Lizenz je ein Jahr lang) sind inklusive.

Wenn Sie den Local Trade Copier selbst testen möchten, nutzen Sie bitte folgenden Partnerlink: http://mindfulfx.mt4copier.hop.clickbank.net/. Wir erhalten dann eine Provision für Ihren Kaufabschluss.

Allerbeste Trading-Erfolge wünscht Ihnen Ihr
Cristof Ensslin von mindful FX

 

Der Gewinner des ersten mindful FX-MT4-Brokertests ist...

Wir haben vom 20. bis 29. Juli 2016 die unter unseren Expert-Advisor-Kunden drei aktuell gefragtesten Broker ActivTrades, GBE brokers und direktbroker-FX (Leverate) untersucht. Nach ausführlicher Analyse der Rohdaten unseres ersten MT4-Brokertests stießen wir auf interessante Ergebnisse.

Getestet wurde mit unserem hauseigenen Trading-Modell, das wir auf einem Echtgeld-Konto automatisiert per EA handeln. Es werden trendfolgende Signale generiert, die im langfristigen Schnitt zu ca. einem Drittel zu Marktphasen geschehen, bei denen Ausbruchssituationen vorliegen; das kann zu Slippage ( = Unterschied zwischen gewünschtem und wirklich erhaltenen Ein- und Ausstiegskurs) führen. Die Deals wurden dann mittels des preisgünstigen und zuverlässigen Deal-Kopierers Local Trade Copier im Wimpernschlag auf in EUR geführte Demokontos (Kontohebel 1:100) der drei zu testenden Broker übertragen.

Insgesamt kamen in den zehn Test-Tagen 20 Deals zustande, die im MT4-Testzeitraum geöffnet und geschlossen wurden. Allesamt waren Forex-Positionen, verteilt auf die zwölf meistgehandelten Währungspaare AUDJPY, AUDUSD, EURCHF, EURGBP, EURJPY, EURUSD, GBPJPY, GBPUSD, NZDUSD, USDCAD, USDCHF und USDJPY, hier in alphabetischer Reihenfolge genannt. Weitere sieben Deals waren noch geöffnet zum Testende. Diese ließen wir außen vor, um der Konsistenz halber nur vollständige Deals zu untersuchen.

In der Analyse berechneten wir:

  1. Ausführungsgeschwindigkeit
  2. Kombination aus Spread, Commission und Ausführungskurs
  3. Konvertierung der Gewinne und Verluste in Kontowährung EUR
  4. Swap-Kosten

Für Punkte zwei bis vier führten wir eine Normalisierung auf Vorteil in EUR pro Lot durch, um die Ergebnisse objektiv und wirklich auf lange Sicht vergleichbar zu machen. Die Ausführungsgeschwindigkeit erhielten wir in Sekundenbruchteilen und mussten keinerlei Anpassungen, sondern nur Validierungen zur Sicherung der Ergebnisse durchführen.

Ausführungsgeschwindigkeit

In der Geschwindigkeit, mit der Deals ausgeführt werden, stehen sich die drei getesteten MT4-Broker in (fast) nichts nach. Wir sprechen hier in Bruchteilen von Sekunden, die aber natürlich bei Scalping- und anderen High-Frequency-Trading-Strategien den entscheidenden Unterschied machen oder machen können. Hier unsere Rangfolge:

  1. ActivTrades war der schnellste MT4-Broker in unserem Test;
  2. direktbroker-FX (Leverate) war der zweitschnellste mit lediglich 0,058 Sekunden dahinter;
  3. ein wenig abgeschlagen ist GBE brokers mit fast einer halben Sekunde (0,462 Sekunden) durchschnittlicher Verzögerung hinter dem Erstplatzierten in dieser Kategorie.

Spread, Commission und Ausführungsqualtität

Die Spreads haben wir mit einem eigens entwickelten Spread-Test-EA während des laufenden Betriebs ab 22.7., also zwei Tage nach Teststart, bis zum MT4-Test-Ende am 29.7. abends gemessen und festgehalten. 

Alle Spread-Test-Details können Sie hier selbstverständlich kostenfrei per Email bestellen:

Zusammenfassend dargestellt, gibt's die besten typischen Spreads in Punkten über alle zwölf Währungspaare gerechnet (1 Punkt = 0,001 Kursdifferenz bei JPY-Crosses und 0,00001 Kursdifferenz bei allen anderen Paaren) bei:

  1. GBE brokers (9,0 Punkte)
  2. direktbroker-FX (Leverate) (12,1 Punkte)
  3. ActivTrades (13,4 Punkte)

Eine große Ausnahme: wer nur an EURUSD interessiert ist, fährt besser folgendermaßen:

  1. direktbroker-FX (Leverate) (1,5 Punkte)
  2. GBE brokers (2,8 Punkte)
  3. ActivTrades (7,5 Punkte)

Allerdings ist zu beachten, dass bei ActivTrades die Commission schon inklusive im Spread ist. Es wird also gar keine verlangt:

  1. ActivTrades (0 EUR pro Lot)
  2. direktbroker-FX (Leverate) (2,40 EUR pro Lot)
  3. GBE brokers (6 EUR pro Lot)

Die Kombination der Elemente Spread und Commission wäre unvollständig, wenn man nicht noch die Ausführungsqualität des MT4-Brokers hinzunimmt. Sprich: wie gut ist der Kurs, den man wirklich für seinen Deal erhält. Hierzu haben wir die Handels-Kurse der 20 gemachten Deals in Kombination mit Spread und Commission zusammengerechnet, den durchschnittlichen Vorteil in Kontowährung ermittelt und auf einen Lot hochgerechnet. Das Ergebnis ist also objektiv und normalisiert und somit vergleichbar. Damit erhalten wir einen Betrag in EUR (Kontowährung) pro Lot (1 Lot = 100.000 Einheiten der erstgenannten Währung eines Währungspaars). Die folgende Darstellung ist die Rangfolge der drei getesteten MT4-Broker in EUR Vorteil pro gehandeltem 1 Lot gegenüber dem Drittplatzierten für die 20 auf 1 Lot normalisierten Deals:

  1. GBE brokers (6,44 EUR pro 1 Lot Vorteil ggü. Drittplatziertem)
  2. direktbroker-FX (Leverate) (4,06 EUR)
  3. ActivTrades (0,00 EUR)

Sie könnten sich also Ihren persönlichen Spread/Commission/Ausführungs-Vorteil dadruch ermitteln, indem Sie den obigen Vorteil in EUR pro 1 Lot mit Ihrer erwarteten Gesamt-Handelslot-Zahl über einen gewissen Zeitraum multiplizieren.

Spread, Commission und Ausführungsqualität ist vordergründig das einzige Maß, mit dem Broker gemessen werden. Es ist aber nicht alles. Denn die MT4-Broker haben zwei weitere Möglichkeiten, mehr oder weniger versteckte Gebühren zu berechnen. Daher lesen Sie bitte unbedingt bis zum Ende weiter.

Gewinn- und Verlustkonvertierung in Kontowährung

Ob Sie Daytrader sind oder Positionen länger halten: im Forex-Trading wird der Kursgewinn oder -verlust einer Position immer in der zweitgenannten Währung berechnet. Wenn Sie also bei EURUSD bei 1,10 long einsteigen, also kaufen, und bei 1,11 die Buy-Position schließen, liegt der Gewinn bei 0,01 USD pro EUR. 1 Lot wären 100.000 gehandelte EUR, also wäre der Gewinn 100.000 EUR X 0,01 USD/EUR = 1.000 USD.

Wenn Ihr Konto auf US-Dollar lautet, werden Ihnen einfach 1.000 USD gutschrieben. Wenn aber, wie in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz oder in anderen europäischen Ländern üblich, Ihr Konto in einer anderen Währung geführt wird, z.B. in Euro oder Schweizer Franken, müssen die 1.000 USD Gewinn in die Kontowährung umgerechnet werden. MT4-Broker machen dies automatisch, diese Umrechnung sehen Sie sozusagen nie - egal ob es sich um historische oder aktuell offene Deals dreht. Sie sehen in der Regel nur den Gewinn oder Verlust in Kontowährung, nicht in Quotierungswährung. Sie können (oder vielmehr müssen) den Umrechnungskurs selbst berechnen.

Genau das haben wir für Sie mit Deal-Gewinnen und -Verlusten bei den 3 zu testenden MT4-Brokern gemacht. Wie bei Spread/Commission/Ausführung haben wir die Ergebnisse auf EUR pro 1 Lot Vorteil gegenüber dem in dieser Kategorie Letztplatzierten normalisiert. Die Unterschiede sind deutlich:

  1. direktbroker-FX (Leverate) (15,02 EUR pro 1 Lot Vorteil ggü. Drittplatziertem)
  2. GBE brokers (14,54 EUR )
  3. ActivTrades (0,00 EUR)

Die Differenzen sind sogar deutlich größer, circa um den Faktor 3 (!), als bei der Betrachtung der (offensichtlicher vergleichbaren und in den Marketing-Materialien der MT4-Broker viel mehr erwähnten) Werte für Spread, Commission und Ausführungsqualität. Also: Holzauge, sei wachsam bei der Brokerwahl. Es gibt viele Variablen, in denen sich Kosten verstecken, die für Ihren Trading-Erfolg entscheidend sind. So auch die Kosten für das Halten einer Position über Nacht, die Swap-Kosten.

Swap-Kosten

Ein weiterer Punkt, der oftmals bei der Brokerwahl unterschätzt wird und in wenig Marketing-Materialien zu finden ist, sind die Kosten für das Halten von Positionen über Nacht. Dies wird meistens Swap genannt, manchmal auch Rollover. Die von uns getesteten MT4-Broker halten sich an die vom MetaTrader vorgegebene Benennung "Swap" und sind somit leichter zu vergleichen.

Swaps können Kosten verursachen oder aber eine zusätzliche Gutschrift auslösen. Je nachdem, ob Sie die höherverzinste der beiden Währungen des Paars gekauft oder verkauft haben. Wenn Sie z.B. AUDJPY gekauft haben, sind Sie effektiv AUD long und JPY short. Sie haben also AUD gekauft und mit einem JPY-Kredit finanziert. Ihre AUD-Übernacht-Anlage bringt derzeit einen höheren Zinssatz als Ihr JPY-Kredit Kosten verursacht. Damit sollten Sie eigentlich eine Swap-Gutschrift erhalten. In die Berechnung des Swaps können Broker aber eine Marge für sich einbauen, z.B. erhalten Sie dann AUD-Marktzins minus 1%-Punkt und bezahlen JPY-Overnight-Zins zuzüglich 1%-Punkt. Die Swapmarge des Brokers kann bein Broker erfragt werden. Manche Broker veröffentliche diese auf gut ersichtlich auf ihrer Webseite. Zusätzlich zu Swapmarge erhalten die Broker auch selbst unterschiedliche Marktkonditionen als Einstandszinssätze für die Rollovers. Also ist es bei einem Brokertest sehr wichtig, die Swap-Ergebnisse zu prüfen und zu vergleichen.

Der Swap spielt eine größere Rolle, je längerfristig Ihre Positionen sind. Sprich: als Daytrader, der seine Positionen jeden Abend vor der Rollover-Uhrzeit (beim Broker zu erfragen) schließt, können Sie dieses Kapitel getrost übergehen. Denn als Daytrader werden niemals Swap-Kosten haben. Wenn Sie aber Swing-Trader oder langfristiger Trader sind, müssen Sie in Ihre Brokerwahl unbedingt den Swapvergleich als Kriterium einfließen lassen. Je längerfristig Sie Positionen halten, desto höher muss der Swap gewichtet werden.

In Handelsansatz unseres MT4-Brokertest-EA's hielten wir Positionen zwischen wenigen Stunden und wenigen Tagen. Die durchschnittliche Haltedauer betrug 2 Tage und 3-einhalb Stunden. Die Positionen unterlagen also im Schnitt zweier Rollovers. Wir haben alle Swap-Ergebnisse der 20 Test-Deals konsolidiert und wieder auf EUR pro Lot Vorteil zum Drittplatzierten der Swap-Klasse hochgerechnet, um die Vergleichbarkeit sicherzustellen. Hier unser Votum:

  1. GBE brokers (6,66 EUR pro 1 Lot Vorteil ggü. Drittplatziertem)
  2. ActivTrades (5,95 EUR)
  3. direktbroker-FX (Leverate) (0,00 EUR)

GBE brokers und ActivTrades sind also für Swing- und Langfrist-Trader interessant, während direktbroker-FX (Leverate) eher für Daytrader attraktiv ist.

Endergebnis

Die Brokerwahl bringt einige offene und versteckte Kosten mit sich, die es fein säuberlich zu analysieren gilt. Nur so maximieren Sie Ihre Chancen auf langfristigen Trading-Erfolg. Die Brokerwahl hängt stark vom persönlichen Tradingstil ab.

Für unseren Tradingstil (wie oben schon erwähnt, in den zwölf meistegehandelten Währungssymbolen mit knapp über 2 Tagen durchschnittlicher Haltedauer) ergibt sich für die 10 Test-Tage im Juli 2016 folgende Rangfolge, in EUR pro 1 Lot Vorteil ggü. Letztplatzierten dieser Liga:

  1. GBE brokers (21,69 EUR pro 1 Lot Vorteil ggü. Drittplatziertem)
  2. direktbroker-FX (Leverate) (13,14 EUR)
  3. ActivTrades (0,00 EUR)

Für Daytrader, also wenn wir so tun, als ob alle 20 Deals am gleichen Tag geöffnet und geschlossen worden wären, und somit den Swap-Vorteil herausrechnen können, sähe die Rangfolge gleich aus, allerdings mit nur noch sehr geringem Abstand zwischen Erst- und Zweitplatziertem:

  1. GBE brokers (20,98 EUR pro 1 Lot Vorteil ggü. Drittplatziertem)
  2. direktbroker-FX (Leverate) (19,08 EUR)
  3. ActivTrades (0,00 EUR)

Zu guter letzt noch ein wichtiger Hinweis für Ihre eigene Brokerwahl: Die Normalisierung unserer Ergebnisse auf EUR pro 1 Lot soll Ihnen erleichtern, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie groß sich die Brokerwahl für Ihr kumulatives Handelsvolumen in diesem Zeitraum ausgewirkt hätte. Dazu haben wir alle Ergebnisse und Berechnungen nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Fehler können sich ohne unser Wissen und vor allem ohne unsere Absicht eingeschlichen haben. Alle Angaben sind daher ohne Gewähr. Brokerkonditionen können sich ohne Ankündigung dessen verändern. Wir haben Demo-Konten getestet; die Ergebnisse auf Echtgeld-Konten können sich unterscheiden. Unsere, nun ja schon historischen Ergebnisse für den Testzeitraum 20. bis 29. Juli 2016 sind keinesfalls eine Garantie für die Zukunft. Dieser MT4-Brokertest stellt keine Empfehlung für einen bestimmten MT4-Broker dar, sondern lediglich die Veröffentlichung unserer Testergebnisse und gegebenenfalls unsere Meinung. Wenn Sie einen Brokerlink dieses Blogartikels klicken und in Folge ein Echtgeldkonto bei diesem MT4-Broker eröffnen, erhalten wir eine in der Regel handelsvolumenabhängige Kundenwerbe-Provision vom jeweiligen Broker. Außerdem erhalten wir eine Provision für per Web-Link vermittelte Trader-Kopierer-Downloads.

Ich hoffe, Ihnen hat dieser Brokertest einen echten Mehrwert geliefert. MetaTrader 4-Broker gibt es fast schon wie Sand am Meer. In Ihrer eigenen Auswahl können Sie also aus dem Ganzen schöpfen. Das hat natürlich den Vorteil, dass Sie sich für den für Sie und ihren Handelsstil geeigneten Broker (oder auch mehrere Broker, z.B. zur Risikostreuung oder für verschiedene Handelsstrategien) entscheiden können. Der Nachteil ist, dass dies mit teilweise großem Aufwand zusammen hängt - mehrere Konten eröffnen, Trade-Kopierer installieren, Deals auswerten, Ergebnisse analysieren und interpretieren. Der Aufwand macht sich langfristig aber sicher bezahlt. Wenn wir Ihnen dabei behilflich sein können, melden Sie sich bei uns über folgendes Kontaktformular:

Die allerbesten Tradingerfolge wünscht Ihnen
Ihr Cristof Ensslin von mindful FX

 

Was surfen und traden gemeinsam haben

Nein, ein Surfer bin ich nicht - zumindest wenn man vom Surfen des Internets absieht... Weder Windsurfing noch Wellenreiten habe ich jemals unternommen, obwohl ich gerne mal Kitesurfen ausprobieren möchte.

Dennoch habe ich gerade ein Buch zu Ende gelesen, das autobiografisch mitreßend den Lebensweg eines passionierten Kölner Surfers erzählt: Boarderlines von Andreas Brendt. Während die spannungsgeladenen Seiten zum ständigen Weiterlesenwollen geradezu einladen und vielerlei versteckte Weisheiten enthalten, präsentiert Brendt im vorletzten Kapitel seine aus guten und schlechten Surferfahrungen gezogenen Lehren in zwei Abschnitten.

Mitten im ersten Absatz des Abschnitts trifft es mich. Dies sind nicht nur Lehren fürs Surfen. Nein, es sind auch Analogien fürs ganze Leben - und vor allem: Hier steht alles über die eigene Psychologie und richtige Einstellung drin, was fürs Trading wichtig ist!

Wir müssen im Text einfach nur die Wörter Surfer mit Trader, Meer mit Markt, und Welle mit Marktschwankung etc. ersetzen. Dann müsste es wie Schuppen von unseren Augen fallen. Es folgen Brendt's Zitate und was wir meiner Meinung davon tragen können:

Wenn ein Surfer von einer großen Welle erwischt wird, muss er sie gewähren lassen.

Wir liegen im Trading oftmals falsch. Das müssen wir akzeptieren, die Verluste mitnehmen und als Teil des Prozesses hinnehmen.

Und über kurz oder lang wird jeder in die Tiefe gerissen.

Sprich: wir sitzen alle im gleichen Boot. Wir alle machen beizeiten heftige Verluste, und unser Konto gerät in eine Drawdownphase, die tiefer noch nie war. 

Dann hat er seine Prüfung zu meistern, seine Lektion zu lernen.

Die Lektion kann heißen: Ausdauer und Geduld. Insbesondere bei Trendfolge-Strategien laufen Trefferquote und Gewinnpotenzial gegenläufig, was ungemein aufs Gemüt drückt. Das ist wahrscheinlich das schwierigste am Trading überhaupt. Zumindest für mich.

In der Welle muss er sich ausliefern, die Macht des Meeres akzeptieren.

Den Markt und seine volatilen Sperenzchen müssen wir vollständig akzeptieren.

Wenn der Surfer dagegen ankämpft, zu früh an die Wasseroberfläche rudert, weil er Angst bekommt, wird er einen hohen Preis bezahlen.

Wer als Trader dieses Faktum bekämpft und die Angst vor dauerhaften Verlusten (die wir alle mehr oder weniger haben) nicht im Zaum hält, wird genau zum falschen Zeitpunkt aus Positionen aussteigen oder langfristig erfolgreiche Handelssysteme und profitable (Trendfolge-) Tradingstrategien in die Ecke werfen.

Sorgen und krampfhaftes Verlangen lassen seinen Sauerstoff einfach verpuffen.

Wir Trader brauchen immer Luft zum Atmen: erstens Geld, das wir zum Trading einsetzen können (also niemals zu viel auf einmal riskieren). Zweitens innere Ruhe - Angst und Gier erkennen, wenn sie auftreten, ein paar mal tief durchatmen und wieder auf das fokussieren, was wir beeinflussen können: das riskierte Kapital pro Deal und natürlich Ein- und Ausstiegsregeln unseres Handelsansatzes.

Denn tief unter Wasser, in den dunklen Ecken des Ozeans, herrschen Gesetze, die nicht nach Wenn und Aber fragen, sondern einfach so sind.

Tief im inneren des Marktes steckt menschliche Psychologie. Sie mag beizeiten unergründlich erscheinen, dennoch sind all unsere Entscheidung emotional getroffen - und im Nachhinein rationalisiert. Angst und Gier machen uns zum Tier. Das ist so. Nur wenn wir uns selbst kennen, können wir entsprechend handeln.

Nein, der Surfer muss Ruhe bewahren. Er muss die Turbulenzen akzeptieren, weil er weiß, dass ihn die Welle wieder loslassen wird.

Die einzige Konstante ist die ständige Veränderung. Der bewusste Trader erkennt dies uns weiß, dass auch die schlimmste, der eigenen Strategie unpassenden Marktphase wieder vorbei geht. Diese Ruhe können wir als Trader natürlich nur dann bewahren, wenn wir Zuversicht haben können, dass wir die Drawdown-Phase finanziell überleben werden. Diese Erkenntnis macht Money und Risiko Management essenziell, sei es bei Trendfolge-Strategien oder anderen Handelsansätzen.

Auf den Sturm folgt Windstille, auf brüllenden Lärm verlässliche Ruhe und auf alles andere der Neuanfang.

Der Markt ist im ständigen Wechsel zwischen langweiliger Ruhe, krass hektischen Ausschlägen und gewinnträchtigen Trends. Danach geht es wieder von vorne los.

Das Wasser, das ihn in die Tiefe reißt, wird ihn emportragen. Dorthin, wo die Sonne lacht.

Es mögen nicht die gleichen Wassertropfen - sprich: Deals und Handelssymbole - sein, die unseren Kontostand wieder anheben werden. Aber eine wohl durchdachte, auf Robustheit rigoros überprüfte Strategie wird uns nach den inhärenten Verlusten auch wieder strahlende, Freude bereitende Gewinne bringen. 

Er muss nur loslassen, Vertrauen haben, dann taucht er wieder auf. Und alles geht seinen Weg, führt in eine neue Welt. Voller Sauerstoff. Voller Leben. 

Trader müssen davon loslassen, dass jeder Deal (oder auch ein hoher Prozentsatz aller Deals) ein Gewinn sein müssen. Dem gesamten Handelssystem (inklusive Money Management, Ein- und Ausstiegsregeln) müssen, natürlich nur sofern berechtigt, volles Vertrauen geschenkt werden. Dann können wir damit rechnen, dass ungeahnte Gewinnchancen gehoben werden können.

Das ist sicher, denn das Meer lügt nicht.

Der Markt hat immer Recht.

Allerbeste Trading-Erfolge wünscht Ihnen
Ihr Cristof Ensslin von mindful FX

MT4 Fragen&Antworten: Wie speichere ich EA Eingaben in einer Datei ab?

Hier gibt es kurze Antwort und ein Anleitungsvideo auf die Frage, wie ich im MetaTrader 4 (MT4) eine set-Datei erstellen kann, um bestimmte Parameter-Einstellungen für einen Expert Advisor (EA) abzuspeichern, damit ich sie später wieder aufrufen oder jemandem anderen leicht übermitteln kann:

Wie speichere ich bzw. speichert man EA Eingaben in einer Datei (.set-Datei) ab?

So geht's:

Im Fenster "EA-Eingaben" (also dort, wo Sie alle Parameter Ihres EA's einstellen), "Speichern" klicken und unter einem beliebigen Namen in einem Ordner abspeichern, in dem Sie die Datei leicht wieder finden können. Wenn Sie die Datei an uns schicken möchten, z.B. um einen Testabgleich mit uns durchzuführen, dann speichern Sie die Datei in einem Ordner ab, auf den Sie von Ihrem E-Mail-Programm aus Zugriff haben. Beispiel: die EA Einstellungen auf dem Desktop mit dem Namen "EAtest" speichern.

Hier noch ein kurzes Anleitungsvideo:

Beste Test- und vor allem Trading-Erfolge wünschen Ihnen
Cristof Ensslin und das mindful FX Team

MT4 Brokertest geht in erste Runde

Es geht los! Wir führen unseren ersten Brokertest durch. Denn wir möchten für Sie herausfinden, wer das beste Gesamtpaket schnürt aus

  • Spread
  • Commission
  • Swap
  • Ausführungsqualität
  • Gewinn-Konvertierung

Welche Broker testen wir?

Nun, da wir uns in erster Runde auf eine kleine Anzahl an Testobjekten beschränken möchten - quasi um erst ein mal mit den Zehenspitzen die Wassertemparatur des Broker-Ozeans zu testen - haben wir unsere über 100 EA-Programmier-Kunden in einer Kurzumfrage vorletzte Woche gebeten, ihre Stimmen für die am dringlichsten zu testenden Broker abzugeben. Danke für Ihre rege Teilnahme!

Hier die Top 10 der Abstimmung darüber, welche Broker wir für Sie testen sollen:

  1. ActivTrades (7 Stimmen)
  2. GBE brokers (6)
  3. Leverate/direktbroker-FX (5)
    Admiral Markets (5)
    FXCM (5)
    GKFX (5)
  4. JFD (4)
  5. Qtrade (3)
    FXFlat (3)
  6. XM (2)
    WH Selfinvest (2)
    IG (2)

Wir stürzen uns ins Gefecht und beginnen mit den ersten drei Plätzen, also ActivTrades, GBE brokers und Leverate/direktbroker-FX. Übrigens, falls Sie sich wundern: die Reihenfolge der gleichplatzierten Broker bestimmt sich durch die Reihenfolge der Erstnennung in der Umfrage durch unsere EA-Kunden.

Wann geht's los?

Der Test hat gestern Abend ab 22:30 begonnen. Der erste Deal, ein GBPUSD-Deal, wurde kurz nach 23 Uhr eröffnet. Wir werden 10 Tage lang testen.

Wie wird getestet?

Wir haben für den Test nagelneue MT4-Demokonten bei ActivTrades, GBE brokers und Leverate/direktbroker-FX eröffnet. Den Handel führen wir mit unseren hauseigenen Handels-Signalen durch. Diese werden auf einem unserer Live-Echtgeld-Konten generiert und über den Trade-Kopierer MT4Copier in einem Wimpernschlag auf die drei Demokonten kopiert. Wir handeln die 12 liquidesten Währungspaare mit, laut seit Mitte Mai öffentlich zugänglicher Statistik unseres Eigenhandels, ca. 24 Trades pro Woche mit durchschnittlichen Haltezeit von 19 Stunden).

Mittels eines eigens für diesen MT4-Brokertest programmierten EA's ermitteln wir außerdem typische Spreads, Spread-Ausreißer und andere Feinheiten.

Nach Ende der 10 Tage, also ab Samstag, 30.7.2016, werden wir uns ein paar Tage lang mit den Analysen beschäftigen und alles fein säuberlich berechnen. Die Veröffentlichung der MT4-Brokertest-Ergebnisse geschieht im Laufe des Augusts unter www.mindfulfx.de/mt4-brokertest und, wenn Sie wünschen, per Email direkt an Sie.

Auf gutes Gelingen, neue Erkenntnisse und darauf, dass Ihnen dieser MT4-Brokertest bei der eigenen Brokerwahl helfen wird
Ihr Cristof Ensslin von mindful FX